Die Honigbiene Maßnahmenbündel Vitalzucht

GkF
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Die Honigbiene Maßnahmenbündel Vitalzucht

Beitragvon GkF » So 6. Nov 2016, 09:45

Hallo,

ich lese z.Z. den Ratgeber: Die Honigbiene, Maßnahmenbündel Vitalzucht Mit Sonderteil : Klotzbeutenimkerei, Umgekehrte Verdrängungszucht der dunklen Biene von Steffen Hanniske.

Ich denke mal, dieser Ratgeber paßt sehr gut zur Klotzbeute. Leider bin ich zwar schon älter, aber noch jung in der Imkerei, deshalb wäre ich froh wenn ihr mir eure Meinung zu diesem Büchlein sagen würdet.

Gruß Dieter

Claudia.1977
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Re: Die Honigbiene Maßnahmenbündel Vitalzucht

Beitragvon Claudia.1977 » Fr 9. Dez 2016, 17:50

Ich habe mal versucht mit dem Herrn in Kontakt zu kommen, zumal er bei mir gleich um die Ecke wohnt... und diesen zur Klotzbeute bzw. zu seiner Betriebsweise in meinem Verein zu erzählen... Leider erfolgte gar keine Reaktion.
liebe Grüße Claudia
[Warré seit 2014 (Oekobeute, Andreas Meisel)/ TBH seit 2015 (Oekobeute, Andreas Meisel) / Bienenkugel seit 2016 (Andreas Heidinger)/ Klotzbeute, trocknet seit 2016, Inbetriebnahme in 2018 (Selbstbau im Zeidler Kurs, Schloss Hamborn)]

biene1.0
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Re: Die Honigbiene Maßnahmenbündel Vitalzucht

Beitragvon biene1.0 » Sa 10. Dez 2016, 22:46

Hallo Claudia, hallo Dieter,
das Buch ist sicher zu neu, um es im Internet lesen zu können.
Doch das Thema verdient unsere Aufmerksamkeit. Hier sollte jeder, der auf dem Gebiet der Vitalitätssteigerung seiner Völker Ergebnisse vorweisen kann, sich auch äußern sollte, ja sogar muss!
Dass sich dieser Imker nicht zurückmeldet, ist verständlich. Er hat die Schriftform gewählt, und nicht ohne Grund.
Ich will mein System der abnehmenden Behandlung ausprobieren. Dazu habe ich mal einiges gelesen. Es sollen drei Jahre ausreichen, um ohne medikamentöse / Säure-Behandlung auszukommen. (Ein mögliches Echo kenne ich, aber jeder darf...)
Dieter, Du könntest doch das Wichtigste im Vorgehen des Steffen Hanniske hier an dieser Stelle zusammenfassen!?
Meine Vorstellungskraft reicht nicht aus, um zu denken, dass die Klotzbeute zur Vitalisierung der Biene beitragen könnte. Ich habe meine erste Klotzbeute aus 5 cm Baudielen gezimmert, letztlich eine "Warre-Beute". Diese wird 2017 (mit einem Schwarm) besiedelt und in einem vornehmlich "natürlichen" Trachtgebiet aufgestellt.
Adventliche Grüße
Harald
"Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen."
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GkF
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Re: Die Honigbiene Maßnahmenbündel Vitalzucht

Beitragvon GkF » So 11. Dez 2016, 11:05

biene1.0 hat geschrieben:Dieter, Du könntest doch das Wichtigste im Vorgehen des Steffen Hanniske hier an dieser Stelle zusammenfassen!?


Hallo Harald,

mach ich gerne! So nach und nach etwas drüber zu schreiben.
Hier -----> http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/209031.html
gibt es schon mal eine Leseprobe.

biene1.0 hat geschrieben:Meine Vorstellungskraft reicht nicht aus, um zu denken, dass die Klotzbeute zur Vitalisierung der Biene beitragen könnte. Ich habe meine erste Klotzbeute aus 5 cm Baudielen gezimmert, letztlich eine "Warre-Beute". Diese wird 2017 (mit einem Schwarm) besiedelt und in einem vornehmlich "natürlichen" Trachtgebiet aufgestellt.
Adventliche Grüße
Harald


Den Klotzbeutenteil kann man hier ----> http://beesspirit.de.tl/Klotzbeuten-_-Betriebsweise.htm
lesen.

biene1.0
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Re: Die Honigbiene Maßnahmenbündel Vitalzucht

Beitragvon biene1.0 » Mo 12. Dez 2016, 00:30

Hallo Dieter,
danke für die Reaktion. Das von dir vorgeschlagene Lesematerial ist mir so nicht bekannt gewesen.
Meine Frage zum Wert der Klotzbeute bezieht sich auf die praktische Erscheinung, dass "Honigimker" einen Schwarm einlaufen lassen und ...
Nach einem Jahr ist sie wieder leer! Dann gehts los und sie wird "ausgebaut", d.h. es wird die Möglichkeit der Varroabekämpfung geschaffen u.a.m.
Dann geht auch eine ganznormale Beute.
Ich denke, dass der Versuch der "Vitalzucht" nichts anderes ist als die Selektion auf eine zunehmende Wiederstandskraft, die es dem "Stamm" ermöglicht, ohne menschliche Hilfe zu überleben.
Ich beginne mit einer Selektion in einem sehr natürlichen Lebensumfeld. Sicher ein Schwarm und ein bis zwei Ableger. Und mit reduzierter Behandlung.
Wichtig erscheint mir auch der Hinweis in dem Text zur Klotzbeutenimkerei, dass keine Betriebsweise die beste für die Klotzbeute ist. Sie ist es aber auch für andere Beutenformen in der natürlichen / extensiven Bienenhaltung.
Von meine 3 Völkern überwintern zwei auf eigenem Honig. Sie sind mit der üblichen Behandlung in den Winter gegangen. Wenn sie im Frühjahr noch da sind werden die Eingriffe weiter reduziert. Sie sitzen seit dem Frühjahr auf Stabilbau. Auf Rähmchen greife ich nur zurück wenn ein Honigraum aufgesetzt wird. Ernte nur etwa 2- 3 Waben ja Volk ist vorgesehen.
Die Völker an dem neuen Standort werden nicht beerntet.
Soweit meine Pläne für 2017.
Gruß
Harald
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Re: Die Honigbiene Maßnahmenbündel Vitalzucht

Beitragvon GkF » Mo 12. Dez 2016, 00:59

Hallo Harald,

die Klotzbeute ist halt die "Bienenwohnung" die der ursprünglichen Bienenbehausung am Nächsten kommt, alles andere ist nur imkerfreundlich.
Ursprünglich ist auch, wenn ich mich recht erinnere, ist schon etwas länger her, daß ich das Büchlein gelesen hab, kleines Volk zum überwintern, Standbegattung und schwärmen zur Vermehrung.
Deine Betriebsweise geht schon ziemlich in die Richtung des Büchleins. Hast du die in einem anderen Beitrag genauer vorgestellt?

biene1.0
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Re: Die Honigbiene Maßnahmenbündel Vitalzucht

Beitragvon biene1.0 » Mi 14. Dez 2016, 22:46

Hallo Dieter,
habe ich überhaupt eine Betriebsweise? Bis jetzt sicher so richtig nicht! Ein paar Faktoren versuche ich einzuhalten:
- Einzelaufstellung
- Völker haben 45 L Beutenvolumen = 3 Zargen a`15 L, Brutraum und Winterfutter, HR mit Rähmchen wird als 4. Zarge gegebenen Falles aufgesetzt.
- Wabenträger statt Rähmchen, Rähmchen im BR nur zum Ableger machen und möglichst mit Schwarmzelle, Völkerteilung nach Warre.
- Schwärme aus eigenen Völkern vorerst nur wenn nötig (für neue Beuten).
- Kein Versetzen von Waben von einem Volk zum anderen.
- An einem 2. Standort will ich ab 2017 mit rückläufiger Behandlung jeglicher Art arbeiten.
Gruß
Harald
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Albert Schweitzer


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