Ständerwerke

Hier werden die verschiedenen Böden und die möglichen Ständerwerke diskutiert.
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Theophanu
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Re: Ständerwerke

Beitragvon Theophanu » Di 19. Mai 2015, 22:21

Zwei oder drei. Warum?
sapere aude

garret
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Re: Ständerwerke

Beitragvon garret » Mi 20. Mai 2015, 10:30

Theophanu hat geschrieben:Zwei oder drei. Warum?
Hallo, ich habe mir letztes Jahr aus alten Eichenpfosten so einen Stand gebaut, es würden 3 Warré draufpassen; aber das Arbeiten daran war dann einfacher, wenn ein Platz zum Abstellen leer blieb; habe dann noch Einzelständer dazugestellt:
ständerwerk.jpg
- Grüße, Ernst

auberg
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Re: Ständerwerke

Beitragvon auberg » Mi 20. Mai 2015, 14:52

garret hat geschrieben: es würden 3 Warré draufpassen; aber das Arbeiten daran war dann einfacher, wenn ein Platz zum Abstellen leer blieb


Dehalb hab' ich gefragt. Ich finde es generell einfacher wenn auf einem Ständerwerk maximal 2 Beuten stehen, sodaß man an jede Beute direkt seitlich rangehen kann ohne übergreifen zu müssen. An meinem Bienenstand hab' ich daher von Anfang an mit Einzelaufstellung gearbeitet.

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Theophanu
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Re: Ständerwerke

Beitragvon Theophanu » Mi 20. Mai 2015, 22:14

DSC00393.JPG


Das mit dem Platz daneben hatte ich mir auch gedacht. -So siehts seit heute früh aus.
(Die zweite Warré muss umgesiedelt werden und das mach ich dann erst nach der Ernte)

Du hast aber lustigbunte Beuten!
:)
sapere aude

garret
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Re: Ständerwerke

Beitragvon garret » Do 21. Mai 2015, 10:06

Theophanu hat geschrieben:lustigbunte Beuten! :)

Habe lösemittelfreie Ölfarbe sehr günstig erstanden, Farbwahl war jedoch eingeschränkt........wegen der weithin hohen Sichtbarkeit :!: :evil: werde ich's in Zukunft gedämpfter halten, Grüße Ernst

stefanzo
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Re: Ständerwerke

Beitragvon stefanzo » Fr 27. Okt 2017, 21:52

Als unzureichend erwies sich heuer leider einer meiner Ständer. Ich hatte vier Latten, 6x8x40cm in den Boden geschlagen, darauf Bretter geschraubt,und die Beuten draufgestellt. Jedoch kam die unangenehme Überraschung in Form von mehreren Tagen Regen, als bei einem 5 Zarger, das Gewicht zu groß wurde und zwei Pfähle eingesunken sind. Die Beute kippte, der Honig wurde durch den Regen verwässert. Das Volk überstand den Unfall, die verwässerten Waben gab ich zum Teil anderen Völkern als Futter. Im Endeffekt hatte ich einiges an unnötiger Arbeit, nebst einem nicht geringem Ernteverlust. Dies hätte ich mir und meinen Bienen ersparen können. Soviel zum Thema Einfälle und Reinfälle. :lol:
mfg stefanzo

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Re: Ständerwerke

Beitragvon biene1.0 » So 29. Okt 2017, 22:27

Hallo,
meine Ständer sind so ausgelegt, dass neben der einzelnstehenden Beute noch genügend Platz zumm Abstellen da ist.
Meine Ableger habe ich auf einen "Sockel" aus 400 x 400mm Fußwegplatten und dazwischen vier 80mm Betonpflastersteinen oder Mauersteinen. Also 2 Platten und 8 Steine. Das ganze ruht auf einem Eimer Pflastersplitt. Alles kostenlos vom Bauschuttplatz.
Gruß
Harald
"Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen."
Albert Schweitzer

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Re: Ständerwerke

Beitragvon Claudia.1977 » Di 7. Nov 2017, 16:12

Ich gehe ja nur zur Ernte bzw. Varroa Bekämpfung zu meinen Bienen und überlege nun ob ich meine Warre nicht auf einen Hochsitz stelle. Was sagt Ihr?
liebe Grüße Claudia
[Warré seit 2014 (Oekobeute, Andreas Meisel)/ TBH seit 2015 (Oekobeute, Andreas Meisel) / Bienenkugel seit 2016 (Andreas Heidinger)/ Klotzbeute, trocknet seit 2016, Inbetriebnahme in 2018 (Selbstbau im Zeidler Kurs, Schloss Hamborn)]

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Re: Ständerwerke

Beitragvon zaunreiter » Mi 8. Nov 2017, 09:31

Was sagt Warré dazu in seinem Buch?
Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.

stefanzo
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Re: Ständerwerke

Beitragvon stefanzo » Mi 8. Nov 2017, 22:00

Ja Warre bevorzugte das Flugloch nahe am Boden, da die Bienen weniger dem Wind ausgesetzt werden. Ich persönlich würde keine Bienen auf einen Hochsitz stellen, allein aus dem Grunde da ich keine ausreichende Fluchtmöglichkeit für mich selber sehe. Manchmal kann es passieren das die Bienen trotz aller Vorsicht verärgert reagieren, dann gehe ich eben ein paar Schritte zur Seite und wenige Momente später kann ich ruhig weiterarbeiten. Es ist mir auch schon passiert, das mich eine einzelne Biene durch einen überraschenden Stich erschreckt hat, da möchte ich nicht vom Hochsitz runterfallen. Am Boden fühle ich mich sicher und diese Ruhe spüren auch meine Bienen. Seit ich die Ruhe bei meinen Bienen gefunden habe kann ich die Bienenstiche übers Jahr an einer Hand abzählen, in den Jahren zuvor betrachteten mich meine Bienen als Nadelkissen. Bienen auf einen Hochstand zu bearbeiten würde ich schon allein aus diesen Gründen nicht empfehlen.
mfg stefanzo


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