Rundes Flugloch mit offenem Gitterboden

Hier werden die verschiedenen Böden und die möglichen Ständerwerke diskutiert.
ja_stapel
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Rundes Flugloch mit offenem Gitterboden

Beitragvon ja_stapel » Mo 6. Apr 2020, 13:31

Hallo Zusammen,

ich habe einen neuen Boden gebaut und bitte Euch um eine Meinung und gerne auch konstruktive Kritik.
Unter dem Gitter ist die Windel aus Titanzink (da unmagnetisch)

Viele Grüße
Jan
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Re: Rundes Flugloch mit offenem Gitterboden

Beitragvon Nöld » Di 7. Apr 2020, 08:33

Hallo Jan,

runde Fluglöcher mag ich auch :) die abgerundete Kanten machen das ganze strömungstechnisch optimal. (Den Bienen ist's wohl schnuppe)
Falls Du die Böden im Winter verwenden willst, wäre ich vorsichtig mit dem Totenfall. Bei Deiner Konstruktion in Kombination mit einem Mäusegitter, könnte das Flugloch schnell verstopfen.

Viele Grüße,

Nöld
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ja_stapel
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Re: Rundes Flugloch mit offenem Gitterboden

Beitragvon ja_stapel » Mi 8. Apr 2020, 07:02

Guten Morgen,

ja, ich habe vor diese auch im Winter zu verwenden. Bin mir aber über den Mäuseschutz noch nicht ganz klar. Ich denke es wir ein runder "Pfropfen" mit umlaufenden Abstandhaltern werden. Irgendwas in der Richtung.

Werde es natürlich beobachten und ggf. das Flugloch öffnen.

Danke und Gruß
Jan
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Re: Rundes Flugloch mit offenem Gitterboden

Beitragvon Nöld » Mi 8. Apr 2020, 10:43

Hallo Jan,

ein Stück Drahtgitter drüber getackert hält die Mäuse ab. (Billig und schnell montiert)
Ob die Bienen wohl auf sind, sieht man an kühlen Morgen an der kondensierten "Atemluft".
Ich habe tiefe Böden (70 mm tief) mit einer Bausperre darüber.

Viele Grüße,

Nöld

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Re: Rundes Flugloch mit offenem Gitterboden

Beitragvon ja_stapel » Mi 8. Apr 2020, 12:16

Hallo Nöld,

ich hatte den Gitterboden extra hochgezogen, damit die Bausperre nicht erforderlich ist.
Hatte auch schon mal überlegt die Zargen mit einer Art unteren Begrenzung (wie Oberträger) auszurüsten, damit mir nicht immer die Waben abreißen.
Aber dann scheint mir der Abstand von der oberen Wabe zur unteren zu groß zu werden.

Werde bald einen Ableger bilden und den Boden testen. Werde berichten.

Viele Grüße
Jan
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Re: Rundes Flugloch mit offenem Gitterboden

Beitragvon biene0.1 » Mi 8. Apr 2020, 23:16

Hallo Jan,
bei mir sind die runden Fluglöcher an allen Böden. Gitter und Windel sind einzeln einschiebbar.
Die Schräge aus Gitter am Flugloch sehe ich etwas kritisch. Die einlaufenden Bienen werden häufig gezwungen sein, auf dem Gitter nach oben zu laufen. Das mögen sie aber nicht!
Mäusegitter ist an den meisten Ständen Pflicht. Ich habe das Mäusegitter an das innere Ende des (100mm tiefen) Flugloches angebracht. Das ist das ganze Jahr über drin.
Das Holzgitter habe ich nur einmal gebaut. Alle anderen sind aus 1,5mm Draht.
Im vergangenen Winter hatte ich keine Maus in den Beuten.
Im Frühjahr haben die Völker sehrgut aufgeräumt. An den Gittern gab es keine Probleme.
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Re: Rundes Flugloch mit offenem Gitterboden

Beitragvon ja_stapel » Di 5. Mai 2020, 13:37

...das runde Flugloch wird sehr gut angenommen. Ich habe den Eindruck Ein- und Ausflüge gehen wesentlich besser.
Ankommende Bienen fliegen direkt mitten durch das Loch. Abfliegende starten vom Rand des Flugloches. Da wird einem bei starkem Flugbetrieb fast schwindelig beim zusehen.

Mal sehen wie es sich weiter entwickelt. Werde berichten.

VG Jan
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Re: Rundes Flugloch mit offenem Gitterboden

Beitragvon Rolf_L » Di 5. Mai 2020, 20:03

Hallo Jan,
da die Bienen direkt in das Flugloch hineinfliegen, wäre eine Landemöglichkeit im Inneren sicher günstig. Das steil hochgezogene Gitter finde ich da eher ungünstig.

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Re: Rundes Flugloch mit offenem Gitterboden

Beitragvon zaunreiter » Di 5. Mai 2020, 20:56

Warum rund?
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Re: Rundes Flugloch mit offenem Gitterboden

Beitragvon biene0.1 » Di 5. Mai 2020, 23:31

Hallo Bernhard,
ja! Die Frage ist berechtigt. Die Gegenfrage wäre: Warum eckig / rechteckig?
Ich kenne keine Begründung, weder für das eckige noch für das runde.
Ich bin einer Überlegung gefolgt. Ich dachte, dass die Fluglöcher seit jeher sicher keine etwa 40 cm langen und etwa 2 cm hohen Schlitze waren. Rund war sicher häufiger.
Eine Beobachtung zeigte, dass bei schmalen, waagerechten Flugschlitzen die Bienen beim Anflug an der Beute, oder wenn vorhanden, auf einem Flugbrett gelandet simd.
Also habe ich runde Fluglöcher probiert. Ich habe beobachtet, dass die meisten Bienen beim Anflug in das Flugloch hinein fliegen. Wenige setzen sich an der Beute nieder. Überwiegend fliegen sie aber wieder ab und treffen dann das Flugloch. Nur wenige krappeln zum Eingang.
Auch verändere ich das etwa 40mm große Loch nie. Auch bei neu gebildeten Völkern bis hin zum Brutwabenableger bleibt das Loch offen. In diesem Jahr probiere ich einen Einsatz mit einem 2cm großen Loch. Zuerst bei Ablegern, dann auch im Winter bei Wirtschaftsvölkern. Du hast ja dazu mal Berechnungen gemacht und gemeint, dass ein 2cm-Loch im Winter ausreichend wäre.
Gruß
Harald
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