Varroawindel

Hier werden die verschiedenen Böden und die möglichen Ständerwerke diskutiert.
m4fish
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Re: Varroawindel

Beitragvon m4fish » Mi 10. Okt 2012, 14:57

Hier müssen wir in der Tat alle Erfahrungen mit den dazugehörenden Misserfolgen alle noch ein mal selber machen!
Denn die Feuchtigkeit wurde bisher mit hilflosen Mitteln und Versuchen aus dem Stock getrieben. Der Gitterboden ist eine Episode davon! Und dazu noch die brutalste.

Es ist bestimmt nicht notwendig das Rad noch einmal zu erfinden. Der offene Gitterboden mit Varroawindel wird millionenfach in allen Klimazonen der Erde von Magazinimkern verwendet. Negative Erfahrungen damit, hätten bestimmt schon zu einer Veränderung in dieser Betriebsweise geführt.
Varroawindel von hinten in den Boden geschoben und über mehrere Tage täglich den Milbenfall von hinten kontrolliert. Das dauert wenige Minuten und die Bienen stört es nicht. In der übrigen Zeit bleibt der Boden unten offen. Das mache ich bei der Warre so und auch bei meinen Dadantbeuten. Oben unter dem Dach ein Deckel mit Isolierung damit die Wärme nicht nach oben entweichen kann.

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zaunreiter
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Re: Varroawindel

Beitragvon zaunreiter » Mi 10. Okt 2012, 16:37

m4fish hat geschrieben:Der offene Gitterboden mit Varroawindel wird millionenfach in allen Klimazonen der Erde von Magazinimkern verwendet.


Bist Du dir da sicher? Bisher kenne ich den hauptsächlich nur aus Deutschland. Die Nordamerikaner scheren sich nicht viel darum, zumindest die größeren Imkereien. Da zählt keiner Milben, so viel ist sicher.

Und in anderen Klimazonen kämpft man schon mit dem Beutenkäfer und da ist so ein Gitterboden nicht gerade zuträglich. Termiten und andere Schadinsekten sind in den südlicheren Ländern ein großes Problem - verwenden die da wirklich offene Gitterböden?

Da zweifle ich dran!

Gruß
Bernhard

PS: Ich verstehe aber, was Du meinst - und stimme größtenteils überein.
Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.

m4fish
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Re: Varroawindel

Beitragvon m4fish » Di 16. Okt 2012, 21:18

Bist Du dir da sicher? Bisher kenne ich den hauptsächlich nur aus Deutschland.

Ich kann nicht sagen wie viele Amerikanische Imker mit offenen Böden arbeiten. Aber schon 1852 hat Langstroth in Amerika eine Magazinbeute zum Patent angemeldet. Heute ist das Langstroth-Magazin das weltweit am weitesten genutzte System. Es funktioniert in allen Klimazonen und konnte sich deshalb so weit verbreiten. Und es wird seit der Milbenproblematik mit offenem Boden genutzt. Nur in Deutschland wurden (wie in vielen Bereichen) eigene Lösungen gesucht. Das hat dann hier zu unendlich vielen Beuten- und Rähmchenformaten geführt. Daran hat sich bis heute nichts geändert.
Ich selbst mache auch den Versuch mit zwei extrem unterschiedlich großen Beutenformen. Einmal mit der Warre allerdings mit offenem Boden und parallel mit Dadant (basiert auf dem Langstroth-Format) die fast doppelt so groß ist. Aktueller Unterschied ist, dass bei den jetzigen Temperaturen die Bienen in der Warre schon dicht im Wintersitz sind und kaum noch fliegen während die Dadantbienen bei schönem Wetter noch fliegen.


Und in anderen Klimazonen kämpft man schon mit dem Beutenkäfer und da ist so ein Gitterboden nicht gerade zuträglich. Termiten und andere Schadinsekten sind in den südlicheren Ländern ein großes Problem - verwenden die da wirklich offene Gitterböden?


Beutekäfer, Termiten oder Wachsmotten lassen sich von geschlossen Böden sicher nicht aufhalten...
Gruß Michael

mahagugu
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Re: Varroawindel

Beitragvon mahagugu » Mi 17. Okt 2012, 17:53

Die Bienen haben durch Kitten die Möglichkeit Ein- und Ausgänge nach ihren Bedürfnissen zu verkleinern.
Mit einer Beute probiere ich das gerade aus. (war eigentlich nicht wirklich ein gewolltes Experiment)

Falls das Volk überlebt gebe ich das bekannt.

Die Beute ist einfach ein Viereck ... unten mit angetackertem Gitter , oben sind einfach die Rahmen draufgelegt
plus Isolierung mit Plastik und Styrodurplatte. Den Raum zwischen den Rahmen benutzen sie als
Ein- und Ausflugslöcher. In den letzten Monaten haben sie dort zum Kitten begonnen.

Unsere heimischen Bienen kitten in der Regel kaum beim Flugloch, weil das ja auch meistens
unten ist und ziemlich groß. Wie man sieht , sind sie oben eher dazu zu bewegen kleine
Öffnungen zu zu kitten.

stefanzo
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Re: Varroawindel

Beitragvon stefanzo » Fr 23. Aug 2013, 23:24

Erfreulicher Zufall, ein Din A4 Blätter passen genau in meine Varroatassen. (Siehe Beitrag von 15.Juli 1012). Auch die Warre Waben haben ungefähr die Grösse eines DinA4 Blattes. mfg stefanzo

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Re: Varroawindel

Beitragvon stefanzo » So 20. Okt 2013, 09:49

Die Varroawindel eignet sich mit einem Holzdeckel versehen auch hervorragend als Transportgitter. Ich habe hier die Bienen im Begattungskästchen mit Viererboden nach Hause gebracht und anschließend mit einem Volk vereinigt.
mfg stefanzo
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DSCN0344.JPG

Hainlaeufer
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Re: Varroawindel

Beitragvon Hainlaeufer » So 10. Nov 2013, 21:19

Guten Abend!

Verehrte Kollegen, ich bitte um Rat!

Ich suche eine günstige/billige Alternative zur Varroawindel. Es soll nicht dicker als 2,5mm sein und rein theoretisch das ganze Jahr über bzw. Witterungen stand halten. Ich bin schon leicht am verzweifeln, ich finde momentan keine Lösung. Wo kauft ihr ein, und was? Plexiglas und ähnliches Material ist mir einfach zu teuer, stabile Folien sind einfach als Varroawindel doch zu unstabil. Ich weiß nicht.

Ich bitte um Hilfe!

Vielen Dank!

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jonas
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Re: Varroawindel

Beitragvon jonas » So 10. Nov 2013, 23:03

Guten Abend!

Guck Mal hier die benutze ich:
https://www.mercateo.com/p/live~secureM ... weiss.html

Die sind leicht und halten; auch die Ameisensäure macht den nichts. Könnte man auch umsonnst bekommen; die Platten werden als Trennelemente benutz bei Paletten.

Jonas

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Re: Varroawindel

Beitragvon Hainlaeufer » Mo 11. Nov 2013, 17:48

Herzlichen Dank!!!

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Re: Varroawindel

Beitragvon Hainlaeufer » Mo 11. Nov 2013, 19:01

Hm, dumm gelaufen :cry: Als Nicht-Unternehmer kann man da gar nicht bestellen. Sehr doof! Ich hoff, ich finde ähnliches Material in einem anderen Shop. :shock:

LG


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