Rähmchen für Warré

Alles rund um die Zargen und Oberträger in einem Warré-Bienenstock.
Michael1973
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Re: Rähmchen für Warré

Beitragvon Michael1973 » Fr 1. Apr 2016, 21:21

@zaunreiter, Danke, mache ich dann an die Rämchen auch Anfangsstreifen?

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Distelbauer
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Re: Rähmchen für Warré

Beitragvon Distelbauer » Fr 1. Apr 2016, 23:49

Hallo,

ist es denn nicht möglich auch eine Wabe ohne Rähmchen zu ziehen? Ich hab zwar ne Warre, aber noch nie eine Wabe gezogen. Müsste doch gehen wenn man es irgendwie schafft die Waben von der Zarge zu lösen?

VG Georg

stefanzo
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Re: Rähmchen für Warré

Beitragvon stefanzo » Sa 2. Apr 2016, 03:44

Mit einem Korbmesser ist das kein Problem. Ich habe mir selbst eines gemacht, indem ich einen Stahldraht umgebog und eine 3 cm lange Klinge mit dem Hammer schmiedete. Das Ziehen der Waben ist in der Regel nicht notwendig, aber manchmal auch wieder ganz nützlich.
mfg stefanzo

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zaunreiter
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Re: Rähmchen für Warré

Beitragvon zaunreiter » Sa 2. Apr 2016, 09:53

Geht auch,vor allem die Waben ohne Honig lassen sich gut ziehen.
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Re: Rähmchen für Warré

Beitragvon lilie » So 17. Apr 2016, 22:57

zaunreiter hat geschrieben:Ich hatte den Eindruck, daß die Bienen den mit den zwei Mittelwänden verengten Raum gerne annahmen, insbesondere, weil dieser ja wie eine Minizarge innerhalb der Zarge funktionierte. Die Traube kettete sich innerhalb des Zwischenraumes auf. Fast so gut wie eine Flachzarge. Zumal ich mir das Anlöten von Anfangsstreifen in Gänze sparen kann. Ich habe bei Verwendung zweier Mittelwände als Leiter keine Anfangsstreifen mehr verwendet. Die Waben wurden astrein gerade an den Oberträgern ausgezogen, ganz ohne weitere Bauvorgabe durch Anfangsstreifen. Das hat sich auch wiederholt, wenn sich anstatt der Mittelwände nur Anfangsstreifen an den Positionen Oberträger 3 und Oberträger 6 befanden. Also zwei leere Oberträger, ein Oberträger mit Anfangsstreifen, zwei leere Oberträger, ein Oberträger mit Anfangsstreifen, zwei leere Oberträger.


Gilt das für den Honigraum sowie für den Brutraum?

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Re: Rähmchen für Warré

Beitragvon zaunreiter » So 17. Apr 2016, 23:30

Ja. Die Bienen müssen den Raum füllen können und beherrschen. Klimatisieren. Dann geht es ihnen gut. Wenn sie noch klein sind, sollte der Raum auch klein sein, in dem sie leben.
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Re: Rähmchen für Warré

Beitragvon wonderfool » Mi 11. Mai 2016, 16:57

Hi,
ich kann mich an einen Beitrag erinnern, in dem Rähmchen für die Warré gezeigt wurden, die zwei Zargen hoch waren und daher ein ungeteiltes Brutnest ermöglichen würden. Hat sich schon mal jemand an so etwas versucht? Ich muss mal etwas ausmessen, aber mir scheint als würde das mit den Rähmchen von der Einraumbeute klappen (Dadant, 90° gedreht).

Habe jetzt nicht vor die Welt komplett neu zu erfinden, irgendwie scheint mir das aber ein smarter Ansatz. Um so mehr wenn man sowieso nur aufsetzt.

Cheers,
Wonderfool

Edit: Google macht schlau. Die ERB-Rähmchen sind zu hoch. Da wäre also Eigenbau angesagt...

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Michael
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Re: Rähmchen für Warré

Beitragvon Michael » Fr 20. Mai 2016, 13:23

Hallo,

In Kanada habe ich bis jetzt in den 3 Jahren auch mit gedrahteten Rähmchen gearbeitet. Kann darüber nur positives berichten. Hatte einige Warre beuten mit und ohne Rähmchen, mit Rähmchen wurden seltener von Bären geplündert als mit. Auch die Führung war für mich persönlich einfacher. Die Warre Beuten sind perfekt für die Klimatischen Bedienungen in Britisch Columbia. Ob mit oder ohne Rähmchen, denke ich mal ist reine Geschmacksache, wenn es gefällt der solls wem nicht eben nicht.

Auch hier Zuhause, habe ich meine Kunst schwärme wieder in Warre beuten mit Rähmchen.

Ich persönlich finde es gut. Und meine Sumsis nehmen es sehr gut an, und Sumsen gut gelaunt herum. :D

Lg


Michael
Sum, Sum Sum, Bienchen summt herum...


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