Anfangsstreifen für Oberträger

Alles rund um die Zargen und Oberträger in einem Warré-Bienenstock.
biene1.0
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Re: Anfangsstreifen für Oberträger

Beitragvon biene1.0 » So 9. Sep 2018, 22:23

Hallo,
die Vorbereitungen der Oberträger dient selbstverständlich der exakteren Ausführung der neuen Waben. Es gibt weniger Wildbau.
Ich habe beobachtet, dass ein verrutschtes Rähmchen zügig zu Wildbau in dieser Lücke führt, egal ob in ganzer Breite oder nur an einer Seite verrutscht, während die vorbereiteten Oberträger rechts und links kaum Beachtung finden. Warum? Ich habe keine Erklärung!
Ich habe 2019 vor, einen BR mit einer Sperrholzplatte (mit Öffnungen zum aufsteigen in den HR) anstatt mit Oberträgern / Halbrähmchen auszustatten.
Einzige "Hilfe" söllen in Bohrungen eingeleimte 3mm Rundstäbe zum seitlichen Anbauen der neuen Waben. Ich erhoffe mir, dass ich dadurch das Wabenwerk aus der Zarge heben kann. Ich möchte sehen wie und warum in bestimmter Weise "Wildbau" ausgeführt wird.
Gruß
Harald
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Re: Anfangsstreifen für Oberträger

Beitragvon Rumpel » Mo 10. Sep 2018, 06:13

Kein Leitwachs,dann bauen sie in etwa so!
Die Waben in den Ecken können Honig enthalten, oder sind leer. (Wärmepuffer)
Wabenbau.png

-Jörn
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Re: Anfangsstreifen für Oberträger

Beitragvon stefanzo » Di 11. Sep 2018, 23:11

Dies deckt sich nicht mit meinen bisherigen Erfahrungen. Starke Völker bauen lieber entlang den Oberträgern, da sie hier ihre Waben sehr einfach anhängen können, schwächere Völker krümmen ihren Bau lieber ein, und das selbst mit Leitwachsstreifen, zwecks Wärmehaushalt. Soweit meine Beobachtungen bisher, lasse mich gerne eines besseren belehren.
mfg stefanzo

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Re: Anfangsstreifen für Oberträger

Beitragvon Rumpel » Mi 12. Sep 2018, 05:27

biene 1.0 hat geschrieben
einen BR mit einer Sperrholzplatte

Bei einem Lattenrost mit 5 cm breiten Leisten bauen sie auch so, ist ja fast genauso wie eine Platte mit Löchern.
-Jörn
zwecks Wärmehaushalt.
wabenbaubr.png
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Re: Anfangsstreifen für Oberträger

Beitragvon Rumpel » Mi 12. Sep 2018, 07:33

Der Ordnung halber sollte man noch schreiben, bitte nicht machen!
Weil ist besser für die Bienen und den Imker.
Doch ich weiß, es ist zwecklos. :lol:
-Jörn
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Re: Anfangsstreifen für Oberträger

Beitragvon biene1.0 » Mi 12. Sep 2018, 09:22

Hallo,
Zweck ist: Position des Fluglochs.
Ich gehe davon aus, dass das Flugloch ein „Loch“ sein sollte und kein Schlitz.
Und die Positin? Seitlich und im unteren Drittel der Beutenhöhe. Nur, was ist die Beutenhöhe? Meine Beuten haben 20cm unterhalb der unteren Kante des BR für Biotop und den „hohen“ Boden mit Gitter und Windel. Darüber kommt der BR (38 cm) und darüber die HR.
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Re: Anfangsstreifen für Oberträger

Beitragvon Rumpel » Mi 12. Sep 2018, 09:55

Ich gehe davon aus, dass das Flugloch ein „Loch“ sein sollte und kein Schlitz.

Mach doch ein Dreieck.
Mist das war ja auch schon mal erfunden.
Loch oder Schlitz egal, Polygon war vieleicht noch nicht.
-Jörn
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Re: Anfangsstreifen für Oberträger

Beitragvon biene1.0 » Mi 3. Okt 2018, 18:25

Rumpel hat geschrieben:
Ich gehe davon aus, dass das Flugloch ein „Loch“ sein sollte und kein Schlitz.

Mach doch ein Dreieck.
Mist das war ja auch schon mal erfunden.
Loch oder Schlitz egal, Polygon war vieleicht noch nicht.
-Jörn


Hallo Jörn,
na, ohne gings wohl nicht?
Hast natürlich recht, ob Schlitz oder Loch (d.h. rund!) ist egal. Soll ja in der Natur auch mal so und mal so sein.
Und wo wäre die richtige Position? Mittig, über die ganze Zargenbreite, rechts oder doch lieber links, von hinten gesehen! Den Schlitz doch lieber senkrecht, und was weiß ich ...!
Z.Z. teste ich mal etwas: 35mm Loch, von hinten gesehen rechts, 50 bzw 100mm tief.
Im Augenblick habe ich nur noch an zwei Beuten einen Schlitz mittig, waagerecht - ein original Warre-Boden und ein tiefer Boden.
Gruß
Harald
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Re: Anfangsstreifen für Oberträger

Beitragvon Rumpel » Do 4. Okt 2018, 08:22

Und wo wäre die richtige Position? Mittig, über die ganze Zargenbreite, rechts oder doch lieber links, von hinten gesehen! Den Schlitz doch lieber senkrecht, und was weiß ich ...!

Moin Harald,
Seit Millionen von Jahren ist den Bienen das schnurzpiepsegal, solang sie frei agieren können!
Auch runde oder dreieckige Beuten sind denen dann egal, sowie das Material (zB. Schornsteine etc.)
-Jörn
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