Caro's & Andreas' Bienen

Vorstellung eurer kleinen Imkerei
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Caro
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Re: Caro's & Andreas' Bienen

Beitragvon Caro » Do 6. Jun 2019, 23:04

Unsere alt gewordenen Königinnen konnten wir letztes Jahr im September nicht austauschen, aber Thujavolk, Kiwivolk und Pfaffenhütchenvolk (mit blauer Königin von 2015) sowie Johannisbeervolk und Wacholdervolk (mit weißer Königin von 2016) hatten selbständig noch im September ungeweiselt. Und die Begattung hat erstaunlich gut funktioniert, denn Johanisbeervolk ist eines der beiden ganz großen, aber auch Thujavolk steht aufgrund seiner Bienenmenge auf 4 Herold-Zargen. Die neue Pfaffenhütchen-Königin scheint nicht ganz so leistungsfähig zu sein, aber es müssen ja auch nicht alle Völker riesig werden.
Einzig das Kiwivolk machte uns Sorgen: Irgendwas stimmte nicht, dann bekam es Durchfall. Material gesäubert, aber ihnen alle Waben auch mit der Brut wegnehmen? Noch dazu, wo sie keine Baukapazitäten hatten? Inzwischen konnten wir dem Wacholdervolk ein paar Waben und Bienen stibitzen, das Kiwivolk komplett von seinen eigenen Waben abstoßen und mit seiner Königin auf die Waben vom Wacholdervolk in sauberer Beute einlaufen lassen. Nun scheint die Sanierung geklappt zu haben: Absolut keine Kotspuren, das kleine Volk brütet auf 5 Waben und scheint sich zu erholen.
Klar, das ist nur Ablegerstärke. Ein Profi würde wahrscheinlich sagen, so eine Sanierung lohnt nicht, wir hätten lieber mit den Bienen vom Wacholdervolk einen echten Ableger bilden sollen, aber wir sind eben Hobby-Imker und Stadtmenschen.

Zwei weitere alte Königinnen waren im September nicht umgeweiselt worden:
Deutzienvolk und Jasminvolk hatten auch eine Königin von 2015, und bei denen hatten wir Sorgen, ob die Königin noch einmal ins Frühjahr starten kann. Als wir Jasminvolk auswinterten, war unsere Überraschung groß, eine neue ungezeichnete Königin vorzufinden. Wann hatte das Volk umgeweiselt? Wir können nur vermuten, dass es noch Ende Oktober geschehen sein musste: Die neue Königin legte zunächst eher schwach, aber es war ganz offensichtlich, dass sie begattet worden war. Und es waren wohl nur Startschwierigkeiten, denn inzwischen stiftet sie gut, trotz Startschwierigkeiten ist das Volk fast vier Zargen groß.
Deutzienvolk hatte vor dem Winter nicht umgeweiselt und kam mit der alten Dame aus dem Winter. Sie legte nicht mehr ganz so gut, das Volk wuchs langsamer. Und dann bekam das Volk anfang Mai während der kalten Nächte ganz plötzlich heftigen Durchfall. Also verkotetes Material und alles an Futter raus und in neue saubere Beute logiert - und schon hatte sich das Volk gefangen. Kein neuer Kot. Die gestrige Durchsicht hat nun ergeben, dass das Volk nun umweiseln will, hat aber nur eine einzige Weiselzelle angelegt, obwohl viel junge Brut vorhanden ist. Ich hoffe, dies klappt, denn mit einer vierjährigen Königin wollen wir das Volk nicht in den nächsten Winter schicken.

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Re: Caro's & Andreas' Bienen

Beitragvon Caro » Do 6. Jun 2019, 23:06

Bei unserem Heidelbeer-Zander-Ableger vom 2018 musste mir wohl im April ein Mißgeschick mit der Königin passiert sein:
Ich hatte die Königin nicht gesehen, aber ab dem Folgetag setzte das Volk Nachschaffungszellen an. Eine junge Königin schlüpfte auch, aber sie ging nicht in Brut sondern verschwand spurlos. Wahrscheinlich ging sie auf dem Hochzeitsflug verloren. Das Volk bekam von seinem Muttervolk Brutwaben mit ansitzenden Ammenbienen, wollte aber nicht erneut nachschaffen. Ende Mai haben wir eine verdeckelte Weiselzelle eines anderen Volkes in eine ihrer Waben vorsichtig eingepasst.
Bei der Kontrolle zwei Tage später war die Weiselzelle aber abgebaut und in ein Spielnäpfchen umgewandelt worden - und es war eine junge Königin auf der Wabe! Inzwischen hat sie mehrere Waben bestiftet und es gibt bereits große Arbeiterinnen-Maden, die kurz vor der Verdeckelung stehen.
Also die eigene Nachzucht-Königin wird es wohl eher nicht sein, denn diese war um den 20.04. geschlüpft, und die jetzige Königin wird um den 28.05. mit Stiften begonnen haben. Aber egal, woher sie nun stammt, wir sind froh, wieder eine stiftende Königin im Volk zu haben.
Wir hoffen nur, dass sie ein sanftes Stadtvolk ergibt, sind aber bisher noch zuversichtlich. Die Großmutter der jetzigen Pfaffenhütchenkönigin war auch eine fremde zugeflogene Königin.

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Re: Caro's & Andreas' Bienen

Beitragvon Caro » Fr 7. Jun 2019, 09:33

Unser Eiben-Warré-Volk war letztes Jahr als DNM-Ableger gegründet worden, dem wir eine Warré-Zarge aufgesetzt hatte. Das Volk war für eine befreundete Imkerein vorgesehen gewesen, konnte aber aufgrund Sperrbezirk nicht abgegeben werden. Zur Überwinterung hatte ich dem Volk eine DNM-Warré-Adapter-Zarge gebaut, und die Überwinterung hat darauf auch ganz gut geklappt. Ein bißchen verzogen war die Zarge für 8 DNM-Rähmchen im Frühjahr schon, aber dicht gehalten hatte sie trotzdem.
Bei dem Volk hatten wir im Winter große Sorgen gehabt, weil es relativ klein geblieben war. Anscheinend war die Königin nicht so legestark wie andere, aber ein Warré-Volk muss ja keine 5 Heroldzargen füllen, was 10 Warré-Zargen entspricht.
Dieses Vorurteil hat die Königin nicht auf sich sitzen lassen! Sie startete im Frühjahr schnell und heftig, so dass wir ihr im Ende März und Mitte April je eine weitere Warré-Zarge aufsetzen mussten. Als dann der Sperrbezirk aufgehoben wurde, konnten wir das Volk an die Imkerin übergeben. Da sie reine Warré-Imkerin ist, behielten wir die 8 DNM Waben aus dem Adapter, welche das schwach gestartete Jasmin-Volk bekam, worauf eben auch diese schwache Königin richtig loslegte. Und bei der neuen Besitzerin haben wir das Volk im Mai sogar teilen können.

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Re: Caro's & Andreas' Bienen

Beitragvon Caro » Fr 7. Jun 2019, 09:34

Unser Brutling vom Buchenvolk von 2018 (also unser Rotbuchenvolk) bekam im Mai etwas Schwarmlust, weshalb wir das Volk um eine Zarge Brut mit angesetzten offenenn Weiselzellen geschröpft hatten. Im Ableger schlüpfte eine Königin wie nach Lehrbuch, flog auch Hochzeitsflug und begann bereits 8 Tage nach Schlupf zu stiften. Mehr Völker wollten wir eigentlich nicht, aber aus unserem Imkerkreis besteht Bedarf nach vier Ablegern - allerdings im Langstroth-Format. Der Ableger wurde in eine 13er DNM-Magazin (Warmbau) gesetzt und bekam eine Lanstroth-Zarge (Kaltbau) aufgesetzt. Allerdings hat der Ableger bisher wenig Lust gezeigt, die Lanstroth-Mittelwände auszubauen, und so dauert die Volksübergabe noch ein wenig.

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Re: Caro's & Andreas' Bienen

Beitragvon Caro » Fr 7. Jun 2019, 09:50

Unser Heidelbeervolk fiel im Frühjahr schon durch viel Flugbetrieb bei kalten Temperaturen auf - da hatte ich schon geunkt: Sie haben wohl viel vor in diesem Jahr. Manchmal möchte man nicht Rechtbehalten - während der Kältephase Anfang Mai setzte das Volk einen Schwung Weiselzellen an, von denen die ersten bei der nächsten Durchsicht bereits verdeckelt waren. Also haben wir das Volk in einen Flugling und zwei Brutlinge geteilt. Das Problem war nur, dass das Volk so voll war, dass wir die (leider noch ungezeichnete) Königin absolut nicht finden konnten.
So geriet die Königin in einen Ableger, wo sie durchbrütete und sich damit verriet. (Und wir sie damit auch fanden.) Wir hatten das klar befürchtet und dem Flugling wenige Waben mit Brut gegeben, woraus sie nachzogen und wieder in Brut gingen. Der Königinableger hatte seine Schwarmlust zum Glück auch verloren.
Der andere Ableger aber bereitet uns Kopfzerbrechen:
Er war am 08.05. mit offenen Weiselzellen gegründet worden. Die Königin müsste um den 18.05. geschlüpft sein, und es gab bei der Durchsicht am 24.05. genau eine Weiselzelle, die diesen Schlupf dokumentierte. Und es war auch schon alle Brut der alten Königin geschlüpft. Am 28.05. habe ich vorsichtig geschaut, ob die junge Königin schon stiftet, habe aber nichts entdecken können. Sechs Tage später gab es dann zwei Waben mit ziemlich vielen Stiften - und einen Satz offener Weiselzellen am Rand des alten Brutnests sowie sogar schon eine geschlossene Zelle.
Also ein paar Stifte musste ich ganz offensichtlich übersehen haben, aber wie passt das Bild zusammen? Wer hatte diese Stifte um den 26.05. gelegt, wenn die anwesende Königin doch erst um 31.05. mit stiften begonnen hat? Waren zwischenzeitlich zwei Königinnen im Ein-Zargen-Ableger? Doch eher unwahrscheinlich, zumal eben auch wirklich nur eine Weiselzelle geschlüpft war.
Eine mögliche Erklärung wäre, dass die Königin anfangs nur unbefruchtete Eier gelegt hatte, welche die Arbeiterinnen ausräumten, so dass ich nichts entdecken konnte. Erst als die Königin zum Rand des Brutnests kam, gelangen ihr auch ein paar befruchete Eier, weshalb die Arbeiterinnen sofort nachschaffen wollten. Am 05.06. hatten sie die Weiselzellen wieder abgebaut und es waren flächig jüngste (kaum sichtbare) Maden im Volk. Ich hoffe, es waren nur Startschwierigkeiten und keine Begattung mit unfruchtbaren Drohnen. Das werden wir wohl kritisch beobachten müssen.
In unserer lokalen Imkergruppe hatte bisher noch niemand solche Erfahrungen gemacht. Gibt es Ideen oder Hinweise?
Viele Grüße, Andreas

Deichkind
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Re: Caro's & Andreas' Bienen

Beitragvon Deichkind » Fr 7. Jun 2019, 11:57

Das liest sich für mich alles so spannend wie ein Krimi. Schlaue Ideen dazu habe ich keine aber lesen tue ich gerne mehr.
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Re: Caro's & Andreas' Bienen

Beitragvon Caro » Sa 22. Jun 2019, 23:40

Ich denke mal, das Geheimnis von unserem Heidelbeerableger mit den Weiselzellen trotz ganz junger Könogin kann man als gelöst ansehen:
Die ersten Maden um die Weiselzellen erwiesen sich an Drohnenmaden, die junge Königin hatte also anfangs unbefruchtete Eier gelegt, weshalb die Arbeiterinnen aus den ersten befruchteten Stiften lieber nachschaffen wollten. Das Problem hat sich aber gegeben: Die Königin legte nach diesen Startschwierigkeiten richtig los und stiftete danach fast jeden Tag eine Zanderwabe voll, was schöne flächige Arbeiterinnenbrut ergab. Die Arbeiterinnen haben dann von selbst die Weiselzellen wieder abgebaut.

Doch kaum war ein Problem gelöst, schon ergaben sich neue:
Die junge Königin im Heidelbeer-Fluglings-Ableger (Schwestervölkchen) stiftete eine ganze Zarge voll und verschwand dann einfach. Geschwärmt waren sie sicher nicht, aber das Volk legte um die 40 Nachschaffungszellen an. Immerhin schlüpfte eine Königin - sie sollte langsam in Brut gehen. Also werde ich sie demnächst mal wieder durch mein Nachsehen stören müssen...

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Re: Caro's & Andreas' Bienen

Beitragvon Caro » Sa 22. Jun 2019, 23:44

Unser Himbeerchenvolk vom letzten Jahr hatte eine Köngin mit einen defekten Fuß. Sie stiftete eher gemächlich aber schön gleichmäßig. Wir hatten schon befürchtet, dass die Bienen im Winter auf dumme Ideen (Umweisel) kommen könnten, aber das Volk startete ganz normal. Anfangs wuchs es mäßig, aber dann legte die Königin einen ordentlichen Zahn zu, so dass wir bald darauf eine zweite und dann eine dritte Zarge aufsetzen konnten.
Doch die dritte Zarge wollte das Volk nicht annehmen. Stattdessen war die Köngin plötzlich verschwunden: Das Volk wollte anscheinen nun umweiseln! Sonderbar war aber, dass die Arbeiterinnen fünf(!) Königinnen aus den Weiselzellen schlüpfen ließen, von denen wir aber keine einzige fanden. Bei einem nur wöchentlich beobachteten Volk hätte ich vermutet, dass ein Nachschwarm abgegangen wäre, aber wir haben die Volk (und seinen Flugbetrieb) direkt aus dem Küchenfenster ständig gut im Blick, und da gab es keinen Verlust an Flugbienen und auch nicht bei der Bienenmasse.
Dennoch machten wir uns Sorgen, dass einfach keine junge Königin zu finden war und auch keine junge Brut. Also Weiselprobe mit einer Wabe aus dem Jasminvolk - negativ. Mit etwas Verzögerung ging dann doch eine neue Königin in Brut, und die fand ich dann auch.

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Re: Caro's & Andreas' Bienen

Beitragvon Caro » So 23. Jun 2019, 00:00

Nicht alle "Krimis" sind so harmlos:
Beim Spierenstrauchvolk fand ich bei einer Durchsicht unerwartet Nachschaffungszellen, obwohl die Königin sehr gut in Brut und das Volk 4 Heroldzargen groß war. Meine erste Befürchtung war, ich könnte die Königin bei der letzten Durchsicht gequetscht haben, weil das Volk auf seinen 4 Zargen so voll war. Doch gemäß Zustand der noch offenen Nachschaffungszellen musste die Königin auch zwei Tage nach der Durchsicht noch gut gestiftet haben. Das Volk war immer sanft und eines unserer großen, und so separierte ich die vielen Nachschaffungszellen in drei Abteile via Zwischenboden, um von dieser guten Königin etwas Nachwuchs zu sichern.
Leider erkrankte das Volk um den Schlupftermin am chronischen Paralyse-Virus, was sich bei den vielen am Flugloch vorhängenden Bienen durch Zittern zeigte - einfach zu Heulen...
Eine Jungkönigin war immerhin geschlüpft, das immer noch sehr große Volk hat vielleicht eine Chance, den Virus zu überwinden.
Da der Paralysevirus besonders intensiv von der Varroa übertragen werden soll, machte ich umgehend eine Varroa-Behandlung, doch es fielen nur 10 Milben. Die Übertragung soll auch über abkotende kranke Bienen erfolgen, wenn die Putzbienen aufräumen: Also wurde das Volk komplett abgestoßen und musste über sauberen Boden auf neue Mittelwände einlaufen. Es wird nun (trotz Tracht) auch dünnflüssig gefüttert, damit die gesunden Bienen neu aufbauen können auf sauberem Wabenwerk. Ich hoffe, die junge Königin ist gesund und wird dieses Wochenende begattet, so dass sie kommende Woche in Brut gehen kann. Die Brutnesttemperatur soll dem Virus auch entgegen wirken.
Auf diesen spannenden "Krimi" hätte ich gerne verzichtet, habe aber heute gehört, dass in Berlin einige Ausbrüche von Paralysevirus stattgefunden hatten. Wie genau wir es uns eingehandelt hatten, wissen wir nicht, auffällig ist aber, dass vor allem Drohnen die ersten Kranken waren. Haben es uns die Drohnen nun eingeschleppt oder hatte die Königin eine besondere Veranlagung dazu, die sie an ihre Söhne vererbt hatte. Wir hoffen nur, dass es nicht auch noch auf das Nachbarvolk übergreift, wo ich leider auch zwei kranke Drohnen fand und entfernte. (Die Arbeiterinnen wirkten bisher alle gesund.) Es soll unterschiedliche genetische Empfindlichkeiten bzgl. Paralyse-Virus geben, doch die Köngin im Nachbarvolk ist die Tochter der verschwundenen Spierenstrauch-Königin aus dem letzten Jahr...

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Re: Caro's & Andreas' Bienen

Beitragvon Caro » So 23. Jun 2019, 00:05

Unsere Frühjahrstracht hatten die Bienen hauptsächlich in Brut umgesetzt, weshalb einige Völker riesig wurden.
Vor zweieinhalb Wochen begann die (Sommer-)Linde aufzublühen. Doch die Bienen blieben größtenteils zu Hause oder besuchten Deutzie und Brombeere. Anscheinend honigte die Linde aufgrund der Trockenheit nicht. Nachdem zwei Gewitter durchgezogen waren, änderte sich die Lage und plötzlich sind die Honigräume voll flüssigem Nektar, aber auch die Brutnester werden verhonigt, so dass wir einigen Völkern einen weiteren Honigraum aufsetzen mussten. Nun stehen einige Völker auf 5 Heroldzargen! Und Johannisbeervolk hat uns heute einfach überzeugt, dass es einen 6. Heroldraum braucht, auch wenn ich kaum weiß, wie ich den wieder herunterbekommen soll, wenn er tatsächlich voll wird -- die Winterlinde blüht gerade heftig, und die Esskastanie auch.


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