Caro's & Andreas' Bienen

Vorstellung eurer kleinen Imkerei
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zaunreiter
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Re: Caro's & Andreas' Bienen

Beitragvon zaunreiter » So 4. Dez 2016, 17:18


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Caro
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Re: Caro's & Andreas' Bienen

Beitragvon Caro » Fr 17. Feb 2017, 02:28

Mittwoch und Donnerstag waren die ersten beiden Flugtage im Norden von Berlin. Am Mittwoch sind 2 Völker geflogen und am Donnerstag zusätzlich weitere 10. Am Donnerstag war es in Berlin trocken, sonnig und 12°C warm. Unser Garten ist recht schattig, daher auch etwas kühler und man konnte genau beobachten, dass die Völker, die am ehesten und am längsten Sonnenstrahlen abbekamen, auch zuerst und intensiver flogen. Bisher haben sich also 12 (von unseren 14) Völker blicken lassen. Von den letzten beiden bleibt es abzuwarten, ich würde sagen die Chancen stehen 50-50. Das eine Volk hatte hinter dem Fluglochkeil recht viel Totenfall, aber beim vorsichtigen Entfernen der toten Bienen ließen sich 2 Bienchen blicken. Beim anderen Volk ließ sich leider gar keine Biene blicken, nachdem ich den Fluglochkeil kurzfristig entfernt hatte, um die toten Bienen zu entfernen. Diese Fluglochkeile sind solche Kämme, die nur einzelne Bienen durchlassen, beim Verstopfen durch tote Bienen sind die Ausgänge versperrt, daher diese Maßnahme von mir. Anschließend habe ich die Keile wieder angebracht.

Hier ist ein Bild unseres Volkes mit der Überraschungskönigin (rechts). Grüße Caro

biene1.0
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Re: Caro's & Andreas' Bienen

Beitragvon biene1.0 » So 19. Feb 2017, 00:22

Hallo Caro,
Im Herbst hatte ich von meinen drei Völkern geschrieben.
Das kleine Volk hat es nicht geschafft. Zwei Nächte mit -14 und -15°C haben ihnen den Rest gegeben. Die zwei anderen Völker sind noch gut unterwegs. Wir hatten auch zwei schöne tage mit viel Flugbewegung. Viel "Kleckerei" und es wurde Wasser getragen.
Gruß
Harald

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Caro
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Re: Caro's & Andreas' Bienen

Beitragvon Caro » Sa 25. Feb 2017, 03:12

Wir warten wieder auf Flugwetter. Die Pflanzen haben mittlerweile genügend Wasser bekommen, so dass es hier keine Verluste zu beklagen gibt. Vor allem die kleinen im Herbst gepflanzten Neulinge wie Skimmie, Bienenbäumchen usw., konnten sichtbar trinken sowie die Immergrünen. Die ersten Krokusse wollen blühen, aber Tracht wie Weide ist noch nicht direkt in Sicht.
Die Bienen konnten im Norden von Berlin bisher nur an 2 Tagen kurz ausfliegen und seitdem ist es entweder zu nass oder zu kalt (und leider sehr windig dazu). Der kommende Montag verspricht Flugwetter, mal sehen... Andreas wird das beobachten können. Grüße Caro

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Caro
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Re: Caro's & Andreas' Bienen

Beitragvon Caro » Di 28. Feb 2017, 15:11

Der gestrige Montag war in Berlin ein Frühlingstag: Bereits morgens um 9:00 war es sonnig bei 10°C, worauf einige Völker flogen. Leider zog es sich schnell zu, aber gegen 14:00 kam die Sonne raus und es erwärmte sich auf 13°C. Nun flogen alle Völker - bis auf unser Fichtenvolk, bei dem sich nicht eine Biene zeigte.
Wir hatten ja schon befürchtet, dass es unser zweiter Winterverlust (bzw. dritten, wenn man Vereinigung mitrechnet) sein könnte, und so sah ich nach mit der Befürchtung, es abräumen zu müssen. Es war aber nicht tot, doch in einem erbärmlichen Zustand, wie sich schon am Geruch gleich beim Öffnen zeigte:
Die Bienen hatten ihr Wabenwerk (und die Oberträge der unserer Zarge) verkotet, überall waren dunkle Kleckse verteilt. Und natürlich war das Volk erheblich geschrumpft, besetzte im Wesentlichen nur noch drei Wabengassen DNM, aber diese längst nicht in voller Breite. Brut war überhaupt keine vorhanden, die lag ausgeräumt auf dem Gitterboden. Aber die Königin war noch da, so dass ich beschloss, ihnen eine Chance zu geben, auch wenn ich nicht viel Hoffnung habe.
Vom zweiten Sammelbrutableger, den wir im Dezember mit dem Volk der Überraschungskönigin vereinigt hatten, waren noch saubere Honigwaben und leere ausgebaute Waben vorhanden, die ich zu einer neuen Zarge mit gesäubertem Boden zusammenstellte. Die Bienen mit ihrer Königin wurden vorsichtig raufgeschütteln, wobei der Rest den Umweg über ein in der Sonne liegendes Blech nehmen mußte, damit nichts in die saubere Beute tropfte. Jetzt fehlt ihnen allerdings eine Pollenwabe, denn ihre Pollenvorräte wurden wie der ganze bekleckste Rest direkt in die Mülltonne entsorgt, da sollten jetzt auch keine anderen Bienen rankommen. (Und einschmelzen wollte ich das lieber auch nicht!)

Soviel zu den schlechten Nachrichten. Die guten sind, dass die restlichen 15 Völker am Fliegen sind, sehr unterschiedlich, aber sie stehen auch an unterschiedlichen Standorten im Garten mit jeweils anderen Sonnen-/Schatten-Verhältnissen. Eine Biene hat übrigens orangen Pollen gefunden und nach Hause gebracht, vermutlich Krokus. Unsere eigenen Krokusse im Garten haben gestern einen großen Schub gemacht, aber noch dauert es, bis sie richtig aufblühen - bei uns ist es einfach zu schattig durch die hohen Bäume und Nachbarhäuser.
Heute sind in vielen Nachbargärten die Weidenkätzchen am Blühen, wenn also das Wetter am nächsten Wochenende wie angekündigt mitspielt, dürfte richtig was einzusammeln sein für die Bienen.

@Bernhard:
Deine Diagnose zum Tot unseres Kirschvolks im Dezember ist sicher richtig. Klar, ist Varroose eine Krankheit, aber mit Krankheit hatten wir vor allem die Faulbrut im Kopf, denn in Berlin gab es im Sommer 2016 vier Faulbrutsperrbezirke und direkt nördlich von Berlin mit kleinem Abstand zum Bieneninstitut einen weiteren. Bei den sauberen Waben war das Volk zum Glück nicht an Faulbrut gestorben, was uns in Bezug auf die anderen Völker schon eine Erleichterung war.
Deine Beschreibung "die Bienen gingen irre in Brut" traf auf unser Fichtenvolk erstklassig zu: Anfang August hatten sie anderthalb DNM-Zargen Brut.
Ich hatte es auf die neuen Königin geschoben, denn das Volk hatte selbständig umgeweiselt. Die Varroa-Last war auch gigantisch, kein Volk hatte so viele fallende Milben wärend der Sommerbehandlungen. Das war einfach nicht mehr normal zählbar, weil an einigen Stellen die Milben sogar übereinander auf der Windel gelegen hatten. Wir hatten bei der Nachkontrolle aber keine Auffälligkeit mehr festgestellt.

Zu Deinem Bild: Bei einem der wenigen sonnigen Stunden zwischen Weihnachten und Neujahr habe ich die abgeräumten Brutwaben vom Fichtenvolk untersuchen können: Die Brut war überall geschlüpft und die Zellen anscheinend brav gesäubert worden. Solchen weißen Milbenkot gab es nur ganz einzeln, aber auf einer Wabe - der vermutlich letzten Brutwabe - gab es auf einer Seite einen ovalen Bereich von ca. 8x6cm, in dem quasi jede zweite Zelle so aussah. Wir können also nur vermuten, dass dies der letzte Brutbereich war, und dort nicht mehr viele gesunde Bienen schlüpfen konnten. Ausgeräumte Brut lag allerdings nicht auf dem Boden, sondern nur einige hundert tote adulte Bienen -- die markierte Königin war nicht dabei.

Zwei Kleinigkeiten passen nicht ganz mit dem beschriebenen Bild, auch wenn ich nicht daran zweifle, dass es die Varroa bzw. deren Nachwirkung war:
1) Die Weiselzelle am Wabenrand war so auffällig, dass es uns unwahrscheinlich scheint, dass wir sie vorher übersehen hätten, noch dazu, weil wir aufgrund der Umweiselung bei diesem Volk darauf geachtet hatten.
2) Das Volk hätte zumindest ausreichend Pollenvorrat für das Anfuttern des Winterspecks gehabt: Im Toten Volk gabe es noch zweieinhalb DNM-Rähmchen, die (auf beiden Seiten!) fast vollständig mit Pollen gefüllt waren, den die Bienen aber nicht genutzt hatten.
Ein Frage stellen wir uns schon noch: Sind die Bienen nur nach und nach zum Sterben abgeflogen, ober waren sie heimlich geschwärmt?
Im Oktober hatte einer unserer Vereinskollegen hier in Berlin noch einen Schwarm gefangen - das war nicht unserer, aber vermutlich ein Notschwarm wegen Varroalast.

Viele Grüße,
Andreas

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Re: Caro's & Andreas' Bienen

Beitragvon Caro » So 5. Mär 2017, 16:05

Samstag 03.03.2017 war in Berlin ein richtiger Frühlingstag, die Krokusse öffneten sich und die Bienen flogen von früh bis spät und brachten großen Mengen an Pollen nach Hause - selbst das kranke Volk sammelte Pollen, wenn auch deutlich verhalten, vielleicht ein erstes gutes Zeichen.
2017_03_Frischer_Pollen.jpg2017_03_Biene_am_Krokus.jpg

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Re: Caro's & Andreas' Bienen

Beitragvon Caro » Di 4. Apr 2017, 21:59

Hier neuer Stand unserer kleinen Imkerei, denn an den beiden schönen warmen Tagen letzte Woche Freitag und Samstag in Berlin haben wir bei einigen Völkern geschaut:

Unser kleinstes durchfallerkranktes Volk ist weiter geschrumpft, aber der Durchfall hat zum Glück nachgelassen. Die weiße Königin sieht munter und gesund aus und es gibt mittlerweile ein kleines Brutnest. Das Volk ist aber noch nicht über dem Berg, da die Bienenmasse bedenklich knapp ist.

Das Pflaumenvolk gab uns durch recht wenigen Flugbetrieb Anlass nachzuschauen und in der Tat, auch sie haben Durchfall (gehabt). Also haben wir alle verkoteten Waben entfernt und mit frischer Reserve aufgefülllt. Die blaue Königin ist wohlauf und das Brutnest hier ist zwar klein, aber etwas größer als das ganz lütte. Die 2.Zarge haben wir entfernt, dazu sind sie zu wenige. Hier stehen die Chancen etwas besser, dass das Volk den Durchfall überwunden hat. Den Boden haben wir auch noch getauscht.

Das im Winter zusammengelegte Volk aus Sammelbrutableger und Überraschungskönigin ist überraschend groß und stark, die weiße Sammelbrutablegerkönigin "führt nun das Volk an". Es gibt schon viele verdeckelte Brutwaben, ein schöner Anblick (leider haben wir hier kein Foto gemacht). Durch die Zusammenlegung hatte das Volk auf 3 Zargen überwintert. Das haben wir so gelassen.

Das Johannesbeervolk haben wir uns auch angeschaut, denn es steht unmittelbar neben dem kleinsten durchfallerkrankten Volk und wir hatten eine Ansteckung befürchtet, da zumindest außen einige Kotkleckser zu finden waren. Drinnen aber zum Glück nicht. Das Volk steht auf 3 Zargen. Das haben wir so gelassen. Die weiße Königin ist hier munter am Stiften.

Dem 2-zargigen starken Ulmenvolk haben wir einen mit ausgebauten Waben bestückten Honigraum mit Absperrgitter aufgesetzt.

Dem ebenfalls 2-zargigen und starken Erdbeervolk haben wir auch einen mit ausgebauten Waben bestückten Honigraum mit Absperrgitter aufgesetzt. Das ist bisher unser sammelfreudigstes Volk.

Alle Völker flogen an den beiden warmen Tagen (das ganz lütte natürlich nicht so viel) und brachten viel Pollen rein. Gestern und heute ist das Wetter nicht mehr so mild, aber einige Bienen holten an diesen Tagen hauptsächlich Wasser und/oder MIneralien nach Hause, sichtbar durch die vielen Bienen an diesen Blumentöpfen:
2017_Bienen an Blumentöpfen.jpg

Aktuell hat bei uns die Ahornblüte begonnen, die Kirschblüte steht bevor. Einzelne Pflaumenbäume blühen auch schon. Mit diesem Frühlingsgruß beenden wir diesen Beitrag:
Bienen-Frühlingsgruß.jpg
Viele Grüße Andreas&Caro

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Re: Caro's & Andreas' Bienen

Beitragvon Caro » So 28. Mai 2017, 01:11

Nachdem wir Anfang Mai einige Völker füttern mussten, damit sie nicht verhungern, sieht es nun, Ende Mai, ganz anders aus...

Das kleine kranke Völkchen haben wir leider doch verloren, es wurde zum Schluss geräubert und die Königin haben wir tot aufgefunden. Zwar hatten wir das Flugloch durch eine Holzleiste stark verkleinert, aber diese Holzleiste haben wir offensichtlich nicht fest genug angebracht, denn sie lag unten auf dem Gras und die Räuber hatten leichtes Spiel.

Nun liegt das Trachtangebot vor, es ist warm genug und die Kastanien haben den Polleneintrag ermöglicht, die Scheinakazie blühte so schnell auf, dass wir mit den Honigraum-Aufsetzen gar nicht schnell genug hinterherkommen (natürlich den zweiten, den ersten gaben wir ja schon voller Hoffnung viel früher drauf, den die Bienen allesamt ignoriert hatten... bzw. mangels Absperrgitter als weiteren Brutraum genutzt hatten, um der Feuchtigkeit in der untersten Zarge zu entgehen (wir hatten auch Schimmel-Probleme der Waben in den hinteren Rähmchen. Meistens haben wir auch die Zarge / Boden ausgetauscht, wenn da Schimmel zusätzlich war).

Schwarmstimmung haben wir bisher ganz gut unter Kontrolle. 2 Ableger haben wir bisher gebildet, der 2. (einzargig) heute vom Sammelbrutableger 2 vom letzten Jahr, sehr starkes Volk auf 3 Zargen, sehr viel Brut, in der obersten 3.Zarge einige Weiselzellen, viel Brut, Futter und Pollen, daher komplett gleich einen 1-Zargen-Ableger gegründet. Diesem Sammelbrutableger einen Honigraum aufgesetzt.

Der 1. Ableger war ein klassischer 3-Brutwaben+Futter+Pollen-Ableger im 5er Ablegerkasten, den wir am 20.05. gemacht hatten. Leider ist er noch zu klein geblieben um heute aus ihm einen 1-zargigen Ableger zu machen, daher so belassen und vorsichtig geguckt. Hier bleibt abzuwarten, wie er sich weiter entwickelt.

Die Völkerentwicklung geht rapide voran, das Wetter ist endlich super, die Nächte sind auch schön warm und es soll die nächsten Tage / Nächte so bleiben. Uns bleibt momentan nur die Frage, ob wir vor der LIndenblüte wirklich abschleudern können und wollen, oder ob die Robinie / Linde zusammen eingetragen wird und wir zum Schluss entscheiden (müssen), was raus muss und was als Winterfutter drinnen bleibt, zumal, wenn der momentane Eintrag so viel ist und das Brutnest zu verhonigen droht, was ja nicht ausgeschlossen ist.

Grüße Caro

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Re: Caro's & Andreas' Bienen

Beitragvon biene1.0 » So 28. Mai 2017, 22:36

Hallo Caro,
schön, dass Du wieder einen so ausführlichen Bericht geschrieben hast. Mein Warre-Volk (Ableger von 2015) hat dreizargig auf eigenem Honig überwintert. Es hatte schon Ende Februar auf 7 Waben in zwei Zargen Brut. Am 9.4. habe ich mit der 1. Zarge (also obere) einen Ableger gemacht. Am Mittwoch habe ich verdeckelte Brut und dicke Maden gesehen. Also alles gut!
Am 12.5 habe ich den nunmehr 2-zargigen "Rest"geteilt. Das Königinnen-Volk hat eine Woche später einen HR bekommen und baut an der zweiten Brutraumzarge. Das Königinnen lose Volk war so stark und hatte auf 4 Waben Königinnenzellen, dass ich den Ableger in zwei Teile geteilt habe. Jedes Teil gleich in eine Zarge. Die freie Hälfte gleich mit Anfangsteifen aufgefüllt. Nun müssten sie ihre Königin haben. Es macht so richtig Freude, der Entwicklung der Völker zuzuscchauen.
Gruß
Harald

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Re: Caro's & Andreas' Bienen

Beitragvon Caro » Sa 10. Jun 2017, 00:38

Hallo Harald,
vielen Dank für Dein Feedback und Deine Infos. Heute haben wir den folgenden Stand bei uns in Berlin:

Dank der Wetterkapriolen haben wir nur kleine Zeitfenster gehabt um nach den Völkern zu schauen mit Schwerpunkt auf Schwarmkontrolle und Raumerweiterung (HR):

Die Kastanie ist schon lange durch, die Robinienblüte wurde durch Unwetter beendet und nun blüht die Sommerlinde auf, was wir hier sehr gut beobachten können, denn die Bienen sind total quirlig: Morgens fliegen sich schon mal schnell Bienen ein, mittags ist Ruhe angesagt und nachmittags geht es wieder los mit den Sammlererinnen, die nur so aus den Beuten schießen...

Heute haben wir unser schwarmverdächtigestes Volk kontrolliert und in der Tat gab es eine verdeckelte Weiselzelle. Also war Handeln angesagt und wir haben einen Flugling sowie 2 Brutlinge aus dem starken Volk gebildet. Der 1. Brutling bekam die verdeckelte Weiselzelle und der 2. junge Brut, aus der sie sich eine neue Königin ziehen können. Futter haben die Brutlinge auch gut, Fluglöcher eingeengt.
Die Königin haben wir zu anfangs nicht gefunden, zumal sie ein weißes Plättchen haben müsste. Dann im 1. Brutling haben wir sie entdeckt (also beim 1. Gucken übersehen) und sie hat kein Plättchen (mehr). Also eingefangen und beim Flugling am Flugloch einlaufen lassen. Der Flugling hat zudem eine Brutfangwabe.

Leider ist das Wetter unbeständig, so dass wir an dieser Stelle keine weiteren Schwarmkontrollen etc. gemacht haben. Aber wir glauben, dass morgen kein Volk schwärmen wird. Einen HR für das Thujavolk haben wir schon vorbereitet, aber es nicht mehr geschafft aufzusetzen. Das steht morgen an.
Ach ja, das Flugloch des Fluglings haben wir abends auf kleinere Stellung gedreht.

Fazit: 15 Völker und 5 Ableger, noch keinen Honig geerntet, aber genug HR sind da. Dieses Jahr konzentrieren wir uns auf gesunde Völker.