Manfred's Bienen

Vorstellung eurer kleinen Imkerei
Manfred

Re: Diskussion der Grundsätze und Prinzipien

Beitragvon Manfred » So 11. Sep 2011, 22:48

Grüß Dich, Markus

Ist ein Uralt-Thema und hier:



recht gut dargestellt.

Herzliche Grüße Manfred

Manfred

Re: Diskussion der Grundsätze und Prinzipien

Beitragvon Manfred » Mo 12. Sep 2011, 11:03

Grüß Euch,

Auf Kirk Webster's Seite habe ich da eben Bilder gefunden, die zeigen, wie gut dünne Holzstäbe ins Wabenwerk eingebettet werden. :

http://www.kirkwebster.com/images/stories/kw/40.JPG
http://www.kirkwebster.com/images/stories/kw/41.JPG

Herzliche Grüße Manfred

Manfred

Re: Diskussion der Grundsätze und Prinzipien

Beitragvon Manfred » Mi 14. Sep 2011, 15:52

Grüß Dich, Markus


Zitat aus Deinem Hinweis auf Entwicklungstendenzen.......:

[url]Von den unteren Rähmchenleisten der Grundzarge zum
Bodenbrett beträgt der Bienenabstand, was bei uns gänzlich
unbekannt ist, 20 mm .[/url]

Oder auf unsere Naturbaubestrebungen umgesetzt:

Der untere Wabenrand im Brutbereich hält 2 cm Abstand zum Boden.



Das ist wärme- und kommunikationstechnisch suboptimal.

(Das Buch ist von 1866. Kirk Webster betreibt meines Wissens kein eigenes Forum.)

Herzliche Grüße Manfred

Manfred

Re: Diskussion der Grundsätze und Prinzipien

Beitragvon Manfred » Mi 14. Sep 2011, 18:34

Fürs Volk selber ist das peripher, gibt mehr für den Imker beim wandern, füttern, pollensammeln einen Nutzen her.

Herzliche Grüße Manfred

Manfred

Re: Diskussion der Grundsätze und Prinzipien

Beitragvon Manfred » Do 15. Sep 2011, 10:20

Grüß Dich, Markus

Du könntest Ihnen auch ein Zimmer zur Verfügung stellen:

http://www.youtube.com/watch?v=P7vAAeDh ... re=related

Oder lagernde Kisten einfachster Bauart verwenden:

http://i602.photobucket.com/albums/tt10 ... en-1-1.jpg

Sowas in der Art haben wir heuer besiedelt. Bilder kommen da noch - auch vom verstopfungs- und mäusesicheren Flugloch.

Unter Verzicht auf schönen weißen Wabenhonig gehts auf die gleiche Tour mit ein- zweimal umtreiben und abtrommeln zur Ernte auch mit Ständern.

http://www.youtube.com/watch?v=LXE0RhsV ... re=related

Herzliche Grüße Manfred

Manfred

Re: Diskussion der Grundsätze und Prinzipien

Beitragvon Manfred » Fr 16. Sep 2011, 12:14

Grüß Dich, Markus

Die Angabe von 9cm Durchmesser kann nur auf einem Irrtum beruhen. - Radius triffts schon besser. Da komm ich auf überschlägig 40 Liter Rauminhalt. Die Dimensionen in denen die Bienen wohnen sind bei uns klimabedingt so sicher nicht optimal.

http://www.erdkunde-wissen.de/erdkunde/staaten/d.htm

Herzliche Grüße Manfred

Manfred

Re: Diskussion der Grundsätze und Prinzipien

Beitragvon Manfred » Fr 16. Sep 2011, 16:05

Grüß Dich, Markus

Ja, ich bin überschlägig von r = 9cm, l = 160 cm ausgegangen.

Mit 14 x 9 komm ich da auch nicht hin - kann aber augenscheinlich nicht stimmen. Da habe ich das Bild, wie die Fladen schön rund geschnitten wurden noch gut im Sinn, weil mir das gefallen hat. Das waren geschätzt annähernd 20cm Durchmesser.

Herzliche Grüße Manfred

Manfred

Re: Diskussion der Grundsätze und Prinzipien

Beitragvon Manfred » Fr 16. Sep 2011, 22:27

Grüß Dich, Markus

Ein Volk, das 40 Liter Volumen besetzt, ist im gängigen Erstarkungsbetrieb ein Jungvolk, das durch weitere Raumgabe und eventuell schwarmverhindernde Maßnahmen zu maximaler Größe anwachsen kann.

Ein Volk, das 40 Liter Volumen besetzt, ist im Vermehrungsbetrieb ein schwarmreifes Volk, das seine optimale Größe erreicht hat.

Herzliche Grüße Manfred

Manfred

Re: Diskussion der Grundsätze und Prinzipien

Beitragvon Manfred » Mo 19. Sep 2011, 21:09

Grüß Euch,

Ich komme noch einmal auf das "Baumstammvölkchen" zurück.
Dort erachtete man es nach Verlauf eines Jahres als "dringend notwendig", eine Bauerneuerung durchzuführen.

Ich betrachte das als übertriebenen Aktionismus. Bienen scheinen etwas andere Vorstellungen von tauglichem Bau zu haben als mancher Imker. Die fühlen sich auch auf älterem Wabenbau durchaus wohl und sind auch fähig, Veränderungen vorzunehmen, indem sie als untauglich empfundene Waben oder Wabenarreale einfach abschroten und neu bauen.

Ich nehme an, daß es für ein Volk optimal ist, auf eigenem Bau zu sitzen.

http://opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de ... /pdf/3.pdf

Herzliche Grüße Manfred

Manfred

Re: Diskussion der Grundsätze und Prinzipien

Beitragvon Manfred » Mi 21. Sep 2011, 11:09

Grüß Dich Markus,

Zuletzt habe ich das Abschroten und Neubauen ganzer Waben heuer im Frührjahr beobachten können. Ein Nachschwarm, den ich auf helle ausgebaute Waben habe laufen lassen, hat in der unteren Zarge Tabula rasa gemacht. Da hingen, als ich durch das viele Gemüll auf dem Einschub unter dem Gitterboden aufmerksam geworden nachschaute,nur mehr Fetzenvorhangl in den Rähmchen. Als es mich dann wieder einmal interessierte, was da draus geworden ist, hätte ich am Zustand der dann vorhandenen Brutwaben kaum mehr bemerkt, was da gelaufen ist.

Vor Jahren hat mir auch ein Flop - schlaupinseligerweise bot ich ihnen da papierarmierte Mittelwände an - gezeigt, wie flott sie abschroten können. :lol:

Herzliche Grüße Manfred