6 Eck Beuten

Vorstellung eurer kleinen Imkerei
Sid
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Re: 6 Eck Beuten

Beitragvon Sid » Sa 30. Mär 2019, 10:02

Zum Mehraufwand, mit dem richtigen Werkzeug unwesentlich wenn es auch nur den geringsten Vorteil bringt ....tropfkante und Phase, super Einwand - Danke

stefanzo
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Re: 6 Eck Beuten

Beitragvon stefanzo » Sa 30. Mär 2019, 12:32

Unwesentlich ist der Mehraufwand nur für den begeisterten Bastler. Logistisch wird es mit vielen Beuten mit der Zeit kompliziert. Verschieden lange Oberträger, zukauf von Beutenteilen auf Grund der fehlenden Norm bleibt schwierig. Die Freude am Eigenbau scheint mir der gößte Nutzen dieser Beute zu sein. Und diese Freude wünsche und gönn ich dir ehrlich, ohne Hintergedanken!
mfg stefanzo

Sid
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Re: 6 Eck Beuten

Beitragvon Sid » Sa 30. Mär 2019, 12:52

Ich werde berichten

Gernot
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Re: 6 Eck Beuten

Beitragvon Gernot » Fr 15. Mai 2020, 19:57

Das sieht interessant aus. Meine Erfahrung ist, dass jeder Imker eigene Lösungen/Ideen entwickelt. das macht Freude und ist immer toll.
Aber wenn man immer weiter von „Standards“ abweicht verliert man die Vergleichbarkeit und damit eine wichtige Basis für Gespräch.
Außerdem ich ich bei Warre gelandet, weil seine sehr konsequente Zeitreduzierung je Volk mich interessiert.
Ich möchte den Stabilbau kennenlernen.
Warum tippe ich das hier?
Weil mir der Ansatz, die Baumhöhle nachzubilden interessant erscheint.
Deshalb und aus Gründen des Stockklimas habe ich in allen Zargen die ecken mit Dreikantleisten „abgerundet“.
Das sind gleichschenklige Dreiecke (Grundfläche) von ca. 3 cm Kantenlänge.
Geht nur im Stabilbau, respektiert Zargenstandard und ist zeitsparend umsetzbar.
Mal sehen wie es sich bewährt ...

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biene0.1
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Re: 6 Eck Beuten

Beitragvon biene0.1 » Sa 16. Mai 2020, 21:18

Meine Erfahrungen mit der warre sind so, dass ich inzwischen bei "vier Ecken" angekommen bin. Alle Modifikationen im Innern mit eingesetztem "Fass", um Wandstärke zu vergrößern und die kalten Ecken zu eliminieren, habe ich verworfen. Dreieckleisten sind nicht eingesetzt worden.
Die Beuten sind genauso trocken wie alles andere vorher. Die Warre ist scheinbar ein recht gutes Mass.
"Mit Fass" habe ich nurnoch ein paar Zargen. Die baue ich zu einer Beute auf und lasse einen Schwarm einlaufen. Das ist dann wieder ein Stabilbauvolk.
Aber habt auch Spass an dem was ihr macht!
Harald

Rolf
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Re: 6 Eck Beuten

Beitragvon Rolf » So 17. Mai 2020, 11:03

Kann ich Harald nur zustimmen.
Ich habe nur ein Jahr Erfahrung aber die Dreieckleisten bilden auch nur "feuchte Ecken" hinter den Leisten.
Wie im Wohnungs- / Hausbau auch.
Mein Ergebnis - sich erst mal um den Bien kümmern - in Ruhe lassen, aber beobachten, erkennen und notfalls helfen.

Rolf

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biene0.1
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Re: 6 Eck Beuten

Beitragvon biene0.1 » Mo 18. Mai 2020, 23:18

Hallo Rolf,
bei deiner Bemerkung "feuchte Ecken hinter den Dreieckleisten" dachte ich: Geht doch garnicht! Alle meiner Völker sind ganz gründicht beim "Verputzen" der Innenwände. Jede Ritze wird gründlich propolisiert und damit verkittet.
Mir ist mal bei einem Sturm eine Beute aud 4 Zargen vom Bock geweht worden. Es war nur der Boden, das Dach und das Kissen abgefallen. Die 4 Zargen waren noch eine Einheit, oben war das Tuch noch dran. Nur unten war offen, aber auch nicht. Die Wabengassen waren ganz dicht mit Bienen besetzt. Kein Schaden!
Ich kann nichts negatives sehen wenn Völker so stark mit Propolis arbeiten.