Der summende Familiengarten

Vorstellung eurer kleinen Imkerei
Rolf
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Rolf » Di 10. Dez 2019, 07:45

Brutpause ist gut - mit Schwarm.
Jährliche Bauerneuerung würde ich nicht machen - eher wie Warre. KÖ legen angeblich auch gern in schon benutzte Waben.
Aber wie Bernhard schreibt: "Regionale Anpassungen ..." und " eigene Betriebsweise finden ..."
Und es kommt aufs Jahr und Wetter an und was die Bienen für einen Plan haben ...

Rolf

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Deichkind
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Deichkind » Fr 13. Dez 2019, 14:25

Das mit der Bauerneuerung habe ich mir bei Martin Dettli abgeguckt. Er nennt das „nackt machen“.

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Deichkind
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Deichkind » Fr 13. Dez 2019, 16:54

2 Grad Außentemperatur habe ich für die Oxalsäure genutzt.

Die Völker machten auf mich einen stark unterschiedlichen Eindruck.
Volk 2 wirkt schwach, mal sehen, ob die im Frühjahr noch da sind. Eventuell werde ich die im März auflösen, je nach Zustand bei Auswinterung.
Volk 3 wirkt gut und stark auf mich.

Beide Völker haben ein Paket Teig bekommen.

Ein Dach habe ich wegen Schimmel ausgetauscht. Ich weiß immer noch nicht, woran das mit der Schimmelei liegt. Am Futter kann es bei dem Dach nicht liegen. Vielleicht die Lasur? Oder einfach unser doch sehr spezielles feucht-kalt-windiges Klima (so lange die Windgeschwindigkeit zweistellig bleibt, ist hier alles normal)?

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biene0.1
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon biene0.1 » Sa 14. Dez 2019, 00:24

Der Blick in das Dach verstehe ich nicht.
Da kann die Feuchtigkeit nicht weg!
Das Holz ist auf den Oberträgern, die Füllung soll isolieren.(?)
Ich sehe das so, dass sich das Holz vollsaugtund sie kann nicht weg weil mit Material zugedeckt.
Wenn falsch, dann kläre mich bitte auf.
Gruß
Harald

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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Nöld » Sa 14. Dez 2019, 09:17

Hallo Deichkind,

Volk 2 wird den Frühling nicht erleben, vereinigen würde ich trotzdem nicht.
Volk 3 ist auch nicht gerade stark auf der Brust, aber wird es wohl schaffen. Die Traube hat jetzt schon keine "Honig Mütze" mehr, Futterteig war die richtige Entscheidung!

Nimm als Isolation das nächste mal ein Kissenbezug, locker gefüllt mit Kleintierstreu um die aufgesetzte Leerzarge zu isolieren. Die Hohlräume zwischen den Pappesstücken sind zu groß, dort kommt es zu Konvektion und damit steigt der Wärmedurchgang (isoliert schlecht).

Zum Schimmel am Innendeckel der Abdeckung habe ich hier schon was geschrieben.



Viele Grüße,

Nöld

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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Deichkind » Sa 14. Dez 2019, 09:31

Danke für eure Einschätzung und den Rat. Das mit dem Kissenbezug werde ich nachholen.

Rolf
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Rolf » Sa 14. Dez 2019, 11:44

Ich habe bei meinen Dächern auf der Unterseite kleine Abstandshalter (ca. 1cm) aufgenagelt. Dadurch hat das Dach etwas Abstand zum Kissen und die Luft/Feuchte kann aus dem Kissen besser entweichen. Vielleicht hilft es den Bienen.
Bei meinen Beuten habe ich hinten kleine Abstandhalter ca. 5mm (Möbelbedarf) untergelegt. Eventuelles Kondenswasser läuft dann besser zum Flugloch raus.
Meine "Holti"-Zargen zeigen aber auch jede Menge Stockflecken. Ich habe sie nur geölt, vermutlich hilft nur Lack, aber das wollte ich auch nicht.
Die Dämmung und Feuchte ist ja im Hausbau - auch bei Architekten zur Ideologie geworden. Die Meinungen gehen da wirklich von 0 bis 100.
Der Winter scheint aber auch eine "Unbekannte" zu sein, manche starke Völker sterben - manche Schwache überleben. Die Studie "Zukunft 2" zeigt mir auch kein Ergebnis ... http://www.zukunft-biene.at/download/
Immer nur (neue) Fragen ...

Rolf

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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Deichkind » Sa 14. Dez 2019, 16:24

Danke für eure Hinweise zu den Dächern. Ich habe sie an meinen „Haus- und Hof- Handwerker“ weitergeleitet.

Das mit Volk 2 kommt nicht ganz überraschend. Seit Spätsommer habe ich da ja deutlich weniger Flugverkehr und auch viel weniger Polleneintrag beobachtet im Vergleich zu Volk 3. Rückblickend hätte ich das Volk besser aufgelöst. Aber diese Entscheidung fällt bei nur zwei Völkern dann doch sehr schwer.

Was ich mich aber frage: 3 Naturschwärme. Einer musste aufgelöst werden, die anderen beiden sind zu Schwächlingen geworden. Woran liegts?

An meinen Manipulationen?

Oder an der durchgehenden Zuckerfütterung damit sie bauen? Habe ich mir „schlappe Zuckerschlürfer“ (Manfred) herangezogen?

Wie kann ich es im nächsten Jahr besser machen, damit starke Völker in den Winter gehen?

Christine
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Christine » Sa 14. Dez 2019, 18:45


Rolf
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Rolf » So 15. Dez 2019, 11:37

@Deichkind:
„schlappe Zuckerschlürfer“ ...
Die genaue Ursache wird man vermutlich nicht finden, war vielleicht auch nicht erkennbar.
Ich habe meine mit Honig vom Herkunftsstand gefüttert - obs hilft?
"Das mit der Bauerneuerung habe ich mir bei Martin Dettli abgeguckt. Er nennt das „nackt machen“."
Wo hat das M. Dettli mal gesagt-geschrieben?

@Christine:
Manchmal wirkt die Hoffnung aber auch und es gelingt ...
Ich glaube, so 100% kann das der Mensch nicht beurteilen.

Rolf