Der summende Familiengarten

Vorstellung eurer kleinen Imkerei
Deichkind
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Deichkind » Mo 18. Nov 2019, 15:50

Nun ist auch hier Winterruhe. Gewogen habe ich jetzt nicht mehr damit ich die Wintertraube nicht erschüttere.
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Manfred
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Manfred » Di 19. Nov 2019, 12:23

Löblich, diese Zurückhaltung. :P


http://www.bee-friendly.co.uk/

- runterscrollen auf Articles - Survey of winter loss rates.

Da tun sich erhebliche Unterschiede auf. Interessant wäre auch was im Verlauf der Brutperiode in unseren "Heizkörpern" verbraten wird.

HG Manfred

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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon biene0.1 » Di 19. Nov 2019, 23:32

Hallo,
meine Völker habe ich seit der letzten Honigernte vor Mitte Juli nichtmehr gestört.
Natürlich bis auf die sommerliche Varroabekämpfung. Das musste ja sein.
Demnächst kommt nochmal eine Störung aus gleichem Grund.
Gruß
Harald
Warre-Beuten als Eigenbau,Bienenkugel als Eigenbau, Halbrähmchen.
Etwa 4 bis 6 Völker auf Bioflächen und extensiv genutzten blumenreichen Wiesen.

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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon zaunreiter » Mi 20. Nov 2019, 05:22

Manfred hat geschrieben:Interessant wäre auch was im Verlauf der Brutperiode in unseren "Heizkörpern" verbraten wird.


Hat Professor Seeley mit 120 kg Nektar = 60 kg Honig beziffert. Für ein Wildvolk.

Aus der Praxis rechnet man 4-5 kg Honig/Futter pro Volk und Monat, wenn Brut vorhanden ist.
Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.

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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Nöld » Mi 20. Nov 2019, 09:02

Hallo Zusammen,

Survey of winter loss rates


Damit es nicht falsch interpretiert wird, einige Zahlen zeigen Gewichts-Differenzen, nicht den effektiven Futterverbrauch!

Viele Grüße,

Nöld
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Deichkind » Mi 20. Nov 2019, 17:04

:geek: Na da habe ich ja Winterlektüre mit der Seite.
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Deichkind » Mi 20. Nov 2019, 17:16

Ich habe mir viele Gedanken zur Betriebsweise im nächsten Jahr gemacht. Ziel wäre eine Völkerführung mit niedrigem Varroadruck und nach Möglichkeit Schwarmmanagement. Was haltet ihr davon:

„Frühjahrsbesuch“ analog Warré mit Untersetzen von einer Zarge.

Zur Schwarmzeit sobald Weiselzellen da sind, Schwarmvorwegnahme mittels Hochtrommeln/Räuchern in eine neue Beute am alten Platz, wie im sizilianischen Video von Manfred.

3 Tage später Sprühbehandlung mit Milch- oder Oxalsäure.

In der alten Beute mit der Brut an einem neuen Standort alle sichtbaren Weiselzellen bis auf ein junge brechen.

Nach 21 Tagen Kontrolle auf Stifte. Wenn welche da sind, Prozedur wiederholen und auch dieses Volk in eine frische Beute trommeln und nach 3 weiteren Tagen behandeln.

Wenn keine da sind, vereinigen mit einem das Stifte hat/auflösen.

Kompletten Inhalt der überwinterten Beuten abernten.

Bienen den Rest des Jahres in Ruhe lassen, bis auf Varroabehandlung Spätsommer/Herbst/Winter und Einfütterung. Vereinigen zum Winter nach Volksstärke und ggf auch falls es zu viele Völker werden.
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Deichkind » So 8. Dez 2019, 14:51

Kann ich aus der Tatsache dass es keine Protestschreie gab schließen, dass das obige Betriebskonzept funktionieren könnte?
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Rolf » So 8. Dez 2019, 17:15

Ich werde versuchen damit zu arbeiten:
Eine eigene Betriebsweise zu finden ...
http://immenfreunde.de/WarreMod.pdf

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Konfuzianer:
„Man soll ein anständiges Menschenleben führen, aus dem einfachen Grund,
weil man ein anständiges Menschenwesen ist.“

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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Deichkind » So 8. Dez 2019, 18:17

Das habe ich schon ein paar Mal gelesen und immer noch nicht verstanden.

Die für mich wichtigen Elemente oben sind die jährliche Bauerneuerung und Brutpause mit einer Frühsommerbehandlung, damit die Völker möglichst niedrig belastet ihre Winterbienen erbrüten können. Außerdem bringt es hoffentlich eine etwas höhere Wachsernte auf Kosten der Honigernte. Ich will wirklich nicht auf Mengen kommen, dass ich verkaufen muss. Fpr Wschs habe ich vielfältige Verwendungsmöglichkeiten.
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