Der summende Familiengarten

Vorstellung eurer kleinen Imkerei
Deichkind
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Deichkind » Di 1. Okt 2019, 17:30

Oh je da habe ich was losgetreten. Aber wo sich nun so viele kompetente Leute hier tummeln, stelle ich ganz frech nochmal meine anderen Fragen (komprimiert, Volltext s.o.) :P :

1) „Lüftungsschlitz“ wie weit auf?

2) Weiselrichtigkeit vor Einwinterung prüfen? Wie?

3) Futtertasche als Isolierung in den Leerraum bei Volk 3?
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Nöld
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Nöld » Di 1. Okt 2019, 21:30

Hallo Deichkind,

1) Wenn Du Morgen eine Futterkranzprobe nimmst, nimm die Varroaböden weg und bringe einen Mäuseschutz an. Keine Sorge, Bienen ersticken nicht so leicht. Ein Paar cm2 reichen und es hilft gegen Räuber.

2) Nein, nicht... :)

3) Falls die unterer Zarge voll ausgebaut und voller Futter ist, würde ich die Zargen tauschen. (Ist auch doof aber besser als Basteln)

Viele Grüße,

Nöld
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Manfred » Mi 2. Okt 2019, 00:33

Grüß Euch,

Ich hab mir erst jetzt die zum Volltext gehörigen Bilder angesehen:

https://www.youtube.com/watch?v=9pJpZW-xw3o :lol:

Daß da immer Tote im Einschub liegen, liegt daran, daß den anfliegenden Bienen verschiedene, für sie als Flugloch wahrnehmbare Zugänge offenstehen.

HG Manfred

Deichkind
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Deichkind » Mi 2. Okt 2019, 05:10

Danke euch.
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Schlossimker
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Schlossimker » Do 3. Okt 2019, 02:17

Hallo Deichkind,
deine Toten Bienen, das hab ich erst mal nicht begriffen, wie das sein kann!
Aber nach Zoom in deine Bilder und anschauen der Bilder von Massivholz Tischler hab ich es dann begriffen. Du solltest die Varroaböden von dem von dir als "Beutenheber" vorgestellten Ehemann am besten bis Weihnachten nacharbeiten lassen. Ein paar Leisten als Anschläge für den Einschub müssten den Bienendicht machen. Wenn kein Einschub (Windel) drin ist, dann muss die Öffnung für die Windel natürlich verschlossen werden.
Am besten mit einem passend zurecht geschnittenen Holz. Arretierung können dann zwei seitliche Hakennägel aus dem Baumarkt realisieren. Die lassen sich dann drehen... . Mit Schaumstoff würde ich bei dir nix verschließen, weil der das Wasser auf saugt und das Holz noch schneller gammelt.

Dabei würde ich die Varroa-Böden auch gleich umarbeiten:
Bei denen muss wohl Bernhard mit konstruiert haben - einschieben von vorne :twisted:
Damit der Imker auch auf keinen Fall am kuscheln mit seinen Bienen vorbei kommt!
Ich zähl meine auch bei Wind selenruhig von hinten aus, weil ich die Windel dann immer nur eine Kästchenreihe heraus ziehe, zähle, und dann für die nächste Reihe weiter heraus ziehe. Denen würde ich sofort mit einer passenden Leiste das Flugloch dauerhaft verleimt und verschraubt verschließen, und auf der anderen Seite für die Flugkeilposition einsägen, ausstemmen und schleifen, damit dann die Windel von hinten eingeschoben wird. (Ich nehme dafür manchmal auch die Tischkreissäge her und fräse damit in mehreren Gängen (vom Anschlag seitlich begrenzt) aus. Das empfehle ich aber ausdrücklich nicht – wegen etwaiger Unfallgefahr).

Auf einem anderen Bild von dir hab ich einen beiseite gestellten normalen Warre-Boden gesehen. Der ist ja nach den paar Monaten ziemlich verwittert (innen)? Bei uns sagt man, dass man ein Auto nicht längerfristig auf Gras abstellt, weil das feuchte Mikroklima zum schnelleren Durchrosten führt. Deshalb werfe ich mal in die Diskussion ein, dass die Beuten höher stehen sollten - auch um das Spritzwasser beim Regen nicht so ab zu bekommen. Ich meine mal, so hoch wie man gerade noch bei Vollbestückung Dach und Kissen abnehmen kann - abhängig von der eigenen Körpergröße also. Du hast ja beneidend viel Regen übers Jahr - da ist das dann wohl noch mehr wichtig. Bei mir ist das Flugloch ca. 60cm über dem Boden, gehe aber zukünftig in Richtung 45-50cm. Mein Boden ist ein behelfsmäßiger aus Fichtenholz. Flugbrett wird schon grau, innen ist der von Bienen betretbare Bereich noch "neu".

Die gefüllten Futtertaschen sind mal eine Idee, die ich gemacht habe um zu testen, ob der Inhalt schimmelt bis ins Frühjahr.
Wenn nicht, dann wird es meinen Bienen sicher nicht schaden - aber ich entwickle ja sowieso meine spezielle Betriebsweise... .
Bei mir ist da aber Holzwolle aus Douglasie und Lärche drin (Abfall von meinem Beutenbau) - also Holz das nicht so empfindlich bei Feuchtigkeit reagiert. Kleintierstreu ist sicher nicht so unempfindlich. Ob du sie drin lassen solltest - weiß ich nicht. Sind sie oben verschlossen, oder spielen die Bienen mit der Füllung?

Zargen vertauschen? Richtet sich doch danach ob es möglich ist! Die Bienen müssen im Winter auf leeren Waben sitzen - sonst haben sie es schwer, nicht zu erfrieren. Ist also im oben unvollständig ausgebauten alles voll Futter, dann geht das nicht, das nach unten zu setzen - meine ich. Sie müssten dann ja bis zum Winter die dann die Wintertraube einschließenden Zellen leer fressen. Wenn sie jetzt aber im unvollständig ausgebauten oben sitzen/brüten, und unten voll eingelagert haben sollten, nur dann könnte das gehen - meine ich. Aber welche Bienen machen den so was? Verdeckeltes sollen sie ja nicht mehr umtragen - und unverdeckeltes würde ich um die Jahreszeit von ihnen nicht verlangen. Falls Du dann doch noch etwas nachfüttern willst - Pia Aumeier meint ja, dass das im Oktober noch geht (bei mir derzeit auch noch). Dann würde ich sie aber nicht unbedingt in die Futterzarge hoch zwingen, sondern wenn Futterzarge nicht mehr angenommen wird per Futtertasche aus der Zarge füttern, bei der eine Wabe nicht weit gebaut wurde. Oder ausnahmsweise mal eine Leerzarge mit einer Futtertasche und voll Oberträger für eine Nacht und einen Tag unterstellen. Ist aber Räubereigefährdet, daher wäre Regenwetter gut dafür - meine ich.

Weiselrichtigkeit prüfen?
Höchstens Windel einlegen und schauen ob noch Brut schlüpft - also aufgebissene Deckel runter fallen. Dann sehe ich, das sie vor 3 Wochen noch da war. Gemülldiagnose http://www.imkerverband-sgap.ch/up/files/Vorderland/Gemuelldiagnose_Hysken17.pdf
Wenn du keine Varroen sicher zählen willst, sollte das doch auch ohne Öl gehen und mehr zu sehen sein?

Schlossimker - ein Kaiserfranke
Mein Traum ist, dass Millionen für mich arbeiten, dann mach ich erst recht was ich will!
PS: Ich bin Anfänger 2019, 1 Volk. Ich gebe keine Ratschläge, allenfalls Denkanstöße für Entscheidungen.

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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Deichkind » Do 3. Okt 2019, 15:43

Aufgrund des Wetters (die letzten zwei Tage 12 Grad und eiskalter peitschender Regen) haben wir die Bienenaktion erst heute durchgeführt.

Zuerst durfte ich das mit der Futterkranzprobe an 8 DNM Völkern üben und hatte ein gutes „Löffelgefühl“. Guter Dinge an meine Völker und da habe ich dann wieder Demut gelernt.

Volk 2 beide Böden raus und einen frischen klassischen Boden mit vorbereitetem Mäuseschutz untergesetzt. Bei der Gelegenheit auch noch mal gewogen (25kg ohne Dach). Dann viel Rauch von oben gegeben und mit einem sauberen Japanspachtel und einem Streichmesser scheibenweise Futterkranzstücke zwischen den Oberträgern herausgeangelt bis ich 50g hatte. Dann alles schön ordentlich zu und winterfertig verzurrt. Lief gut und recht sauber so dass ich optimistisch war.

Dann kam die Stümperei bei Volk 3. Beute komplett zur Seite, gewogen (auch hier 25kg ohne Dach), neuen sauberen Boden auf den alten Platz. Dann war der Plan, die Zargen auseinanderzuschneiden und einfach von oben nach unten rüberzusetzen damit die obere wie von Nöld empfohlen nach unten kommt.
Schon das auseinanderschneiden war furchtbar, es quoll Futter samt Bienen durch die Ritzen zwischen den Zargen. Beim Umsetzen dann Abriss der zentralen Wabe, die hatte ich offensichtlich nicht ausreichend vom zentralen Oberträger abgeschnitten (oder es hat zu sehr geklebt). Musste dann das Bienen-Futter Gematsche auf den Oberträgern der noch unteren Zarge erst mal sauberkratzen. Weil ich sowieso schon voll am Futtermatschen war, habe ich das dann wenigstens für die Probe verwendet.
Habe versucht es im gekippten Zustand so gut wie möglich wieder zusammenzupuzzlen, es ist mir aber nicht gelungen. Jetzt am Ende sehe ich die Wabe durchs Fenster auf dem Bodenbrett liegen. Habe trotzdem zu gelassen und hoffe dass sie sich das Futter aus der Wabe nach oben holen.
Dann die voll ausgebaute bisher untere Zarge draufgesetzt, und das schwer aufgeregte Volk zu gemacht, den Klebkram außen an der Beute abgewaschen. Verkleckerte alte Böden von Bienen befreit und stille Abbitte bei den Völkern geleistet.

Wenn ich nicht vorher schon zu dem Schluss gekommen wäre dann heute. Bei den nächsten Völkern versuche ich es mit Rähmchen. Ich bin mit dem Stabilbau offensichtlich manuell/mechanisch überfordert.

Nun heißt es Daumen drücken für meine Völker. Ich betrachte sie jetzt als (wenn auch suboptimal) eingewintert.

Edit: Danke auch für den Hinweis zu den Varroaböden. Sie vorne bienendicht zu verschließen könnte tatsächlich die Lösung sein. Der Einschub geht von beiden Seiten. Werde über Winter drüber nachdenken.
Dateianhänge
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Nöld » Fr 4. Okt 2019, 07:39

Hallo Deichkind,

Kopf hoch, die Bienen hätten die obere Zarge ziemlich sicher nicht mehr ausgebaut und so im Winter den Kontakt zum Futter verloren.
Der Japanspachtel ist gut um Brücken an den Seitenwänden zu lösen. Um die Zargen zu trennen verwende ich ein gewelltes Brotmesser, dessen Klinge dünner ist als mein Stockmeißel.
Ich gehe wie folgt vor: Rundum den Proboliskleber mit dem Stockmeissel knacken, den Stockmeissel stecken lassen, von der Seite wo der Stockmeissel steckt mit dem Brotmesser im Rechten Winkel zu den Waben vorsichtig schneiden, Seite wechseln da mein Messer nur knapp über die Mitte reicht, (zwei, drei Stunden warten um das angerichtete Massaker von den Bienen entfernen zu lassen), ohne Drehbewegung auf einer Seite anheben.
Ohne Seitenbrücken der Waben sind Drehbewegungen nicht zu empfehlen.

Viele Grüße,

Nöld
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Christine » Fr 4. Okt 2019, 09:08

Wie hast Du denn die zwei Zargen getrennt? Ein Käsedraht (Draht mit Griffen an den Enden) leistet gute Hilfe, denn man kann ihn durchziehen und erwischt damit auch wirklich alles. Man kann dann sogar noch einen Tag warten, bis die Bienen alles aufgewischt haben, bevor man die Zarge wirklich abhebt.
Zur Not kannst Dir was aus dem Rähmchendraht Deines Imkerpaten basteln, die Drahtstärke müsste ausreichend sein.
Kurze Internetsuche hat hier sogar was ausgespuckt: https://warre.biobees.com/methods.htm (Suche nach "wire")

Von welchem Hersteller ist bei Dir der Varroaboden? (Damit ich nicht auch versehentlich so einen bestelle). Bin gar nicht auf die Idee gekommen, dass jemand welche anbietet, die auf beiden Seiten offen sind, denn bei unseren Zander-Hochböden ist das Schubladenfach nur hinten offen (bzw. zu, wenn man die Schublade einschiebt).

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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Deichkind » Fr 4. Okt 2019, 17:39

Ich habe mit dem auf dem Bildern sichtbaren „Lüneburger Korbmesser“ geschnitten. Das mit dem Draht habe ich gelesen, hatte mir auch einen Käsedraht besorgt aber irgendwie bin ich nicht richtig dazwischen gekommen. Der Trick mit dem steckenden Stockmeißel könnte Abhilfe schaffen.
Warten nach dem Schneiden muss ich mir auch dick hinter die Ohren schreiben, wahrscheinlich hat der Klebkram auch an der Wabe gezogen beim Hochheben.
Beim zurückdrehen und zusammensetzen war ich garantiert zu hektisch. Gerade als alles offen und klebrig war und alle Bienen in Aufruhr kam meine kleine Tochter, die ich sicher vor dem Fernseher „geparkt“ wähnte, recht spärlich bekleidet zu den Beuten gestiefelt und wollte „helfen“. Da war die Ruhe im Handling endgültig vorbei.
Die Zarge ist komplett „verloren“ habe heute nochmal reingesehen durchs Fenster und inzwischen liegen 3 Waben auf dem Boden. Die Bienen sind fleißig am ausräumen. Aber sie haben noch die obere, die vollständig ausgebaut und gut besetzt ist. Und so wie es war, konnte man die Beute nicht lassen, das mit dem möglichen Futterabriss im Winter hatte ich auch befürchtet.
Nun heißt es sie gut durch den Winter zu bringen. Ich werde sie nicht verhungern lassen! Ich habe meinen „Wiegegurt“ drum gelassen, so dass ich an Flugtagen gelegentlich kontrollieren kann. Sie haben immer noch die volle Menge Futter in der Beute. Ein voller Kanister Sirup + 5 1kg Pakete Futterteig liegen im Keller bereit. An Futtergeschirren habe ich die käuflich erwerbbaren Futterzargen + Futtertaschen + Gefrierbeutel + die Glasfütterungszarge die mir mein Mann gebaut hat. Anleitungen zu bewährten (!) Notfüttermethoden habe ich hier auch erhalten. Daran soll es nicht scheitern. Und im nächsten Jahr wird das Rad neu gedreht.
Es war ein aufregendes erstes Bienenjahr und ich danke allen, die geholfen haben, mich und vor allem meine Bienen durch die Saison zu bringen!


P.s. Christine ich habe diese Böden, allerdings scheine ich die einzige mit dem Problem zu sein:

https://imkershop-wien.at/produkt/warre-varroaboden/
Dateianhänge
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Christine » Fr 4. Okt 2019, 19:09

Deichkind hat geschrieben:Beim zurückdrehen und zusammensetzen war ich garantiert zu hektisch. Gerade als alles offen und klebrig war und alle Bienen in Aufruhr kam meine kleine Tochter, die ich sicher vor dem Fernseher „geparkt“ wähnte, recht spärlich bekleidet zu den Beuten gestiefelt und wollte „helfen“. Da war die Ruhe im Handling endgültig vorbei.


Don't worry, das ist - behaupte ich mal - normal. Jedenfalls ist es auch mir schon so ergangen, dass ich, von Bienen umschwirrt nach dem ersten Fehler auf dem Kerbholz dann einfach nur noch hingemurkst habe. Bienen sind keine Mimosen, die können wirklich was aushalten. Zum Glück!


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