Der summende Familiengarten

Vorstellung eurer kleinen Imkerei
Deichkind
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Deichkind » So 14. Jul 2019, 07:24

Du glaubst nicht, dass es noch Startschwierigkeiten einer frisch begatteten sein können?

edit: Nicht das ich das falsch einschätze mit der Legeleistung. Ich warte auf den nächsten warmen Tag, mache eine Durchsicht und hole mir jemand für Fotos dazu.
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Deichkind » So 14. Jul 2019, 07:53

Nachtrag: Habe gerade die Bilder von Meiner letzten Völkerkontrolle am Dienstag bekommen, die ich nicht selbst gemacht hatte.

Die gezogene Wabe ist aus der Mitte von Volk 3, aus der ich den Schluss auf noch schlechte Eilage gezogen hatte. Stimmt die Einschätzung überhaupt? Zu dem Zeitpunkt war das Volk 15 Tage in der Beute.

Die gekippte Zarge ist die zweite von Volk 1, die beiderdie Bienenmasse gestern mit dem Bauch am Fenster saß.
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Manfred » So 14. Jul 2019, 15:56

Was glaubst ist im Falle eines Bienenvolkes stärker ausgeprägt, der Brut- oder der Sammeltrieb?

Volk 3 - Naturschwarm einlogiert 24.6.2019 - Die junge Königin würde ja gerne legen und die Bienen gerne pflegen, wenn Du Ihnen nicht ständig die zur Verfügung stehenden Zellen und viel mehr schafft das Völkchen im Moment nicht, mit Zuckerpampe zukleistern würdest.

bemerkt der Manfred

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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Deichkind » So 14. Jul 2019, 16:12

Also weniger füttern? Futterzarge runter und ein gelöchertes Kartoffelglas drauf aus dem sie (zumindest war das bei den anderen so) nur 100ml/Tag abnehmen können?

Edit: Ich finde das mit der Futtermenge im Moment echt schwierig einzuschätzen. Wir haben seit 2 Wochen eine anhaltende Kaltluftfront mit bewölkten 15-17 Grad.
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Deichkind » So 14. Jul 2019, 17:57

So habe die Futterzargen runtergenommen (musste auch wegen des Schimmelproblems sein) und Kartoffelgläser a 600ml gegeben. Und jetzt bekommen wir alle (die Bienen und ich) so lange wie möglich (6 Tage?) Pause.
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Deichkind » Sa 20. Jul 2019, 08:41

Habe nun tatsächlich zwischen 1 und 3 ausgeglichen. Bernhards Rat aufzulösen/zu vereinigen behalte ich für den Herbst im Hinterkopf.

Die (hoffentlich) Rationale hinter meiner Entscheidung war:

bzgl. 1: da hingen jetzt seit 2 Wochen massenhaft Bienen bäuchlings an der Scheibe, kein Baufortschritt sichtbar, als wäre das Volk „im Schwarmdusel“ ohne aber zu schwärmen. Ich hoffe, der Flugbienenverlust bringt sie wieder dazu, dem Innendienst mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

bzgl. 3: wenn ich tatsächlich durch Überfütterung der Königin das Stiften unmöglich gemacht habe, hat das Volk noch Potential. Bis zum Herbst kann es dann noch Bienenmasse produzieren und vielleicht auch bauen wenn es genug Personal dafür bekommt. Damit habe ich insgesamt im Herbst hoffentlich mehr ausgebaute Waben und mehr Winterbienen, die ich im Bedarfsfall immer noch vereinigen kann.

Die Bilder zeigen den Zustand in den Zargen nach der Maßnahme.

Die Kisten selbst habe ich zu gelassen. Plane eine strukturierte Kippkontrolle, ggf Wabenzug je nachdem wie es aussieht am nächsten heißen Tag (laut Wetterbericht wohl Mittwoch).
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Christine » Sa 20. Jul 2019, 10:18

Man muss es als Anfänger erst lernen, aber es ist wirklich immer so: Eine schlechte Königin wird nicht besser, nur weil man nochmal zugewartet hat. Wir haben auch oft den Fehler gemacht, mit Schwächlingen noch Mitleid zu haben und zu versuchen, sie zu päppeln. Die haben zwar überlebt, sind aber nie ein starkes Volk geworden. Lieber einmal Augen zu und Königin weg. Halt Dich an Bernhards Rat. Sonst hast Du nicht nur 1 totes Volk ("Der Imkeranfänger braucht drei Völker: eines zum Totgucken, ..."), sondern zwei.

Du hast mich übrigens davon überzeugt, doch keine Fensterzargen zu bestellen ;-)

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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Rolf » Sa 20. Jul 2019, 11:14

Ich - der Anfänger - habe auch "2x Guckzargen" bestellt - für Oma und Enkel.
Ich mache die aber frühestens nächstes Jahr (im 2. Jahr) rein.
Jetzt ist erst mal füttern und nicht dauernd reingucken angesagt.
Wie Bernhard sagt: "Die Bienen FETT machen, damit sie gut über den Winter kommen".
Sie fliegen recht gut und tragen auch vermehrt Pollen ein.
Als nächstes wird aber eine Durchsicht kommen - "ob alles im Lot ist" - wie mein "Züchter" sagt!

Gibt es im Forum noch andere Mitglieder mit der "Dunklen Biene"?

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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Bienen_Oli » So 21. Jul 2019, 13:34

Hallo Rolf,

ja ich habe seid Pfingeten 1 Volk dunkle Biene.
Die machen sich gut, sind etwas griffiger als die zahme Carnica.

Aus welcher Ecke kommst Du denn?

Gruß

Oli

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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Deichkind » So 21. Jul 2019, 14:26

Die Fensterzargen sind ein zweischneidiges Schwert. Sie machen unnötig nervös und führen zu Aktionismus. Auf der anderen Seite hätte ich meine Völker ohne Fensterzargen bei meiner Kontrollmacke wahrscheinlich schon jetzt totgeguckt.
So wie es nun ist, lerne ich hoffentlich fürs nächste Jahr aus meinen Fehlern.

Manfred hatte recht, meine Völker hatten kein Königinnenproblem in der Kiste. Ihr Problem steht dahinter (wie immer).
Ich habe sie massiv überfüttert. Inzwischen kann ich bei 1 die Wabengassen durch die Fenster sehen, da bietet sich das gleiche Bild wie vorher bei 3. Alles voller Zuckerwasser, so gut wie keine Brut. Bei 3 fangen dafür jetzt die ersten Bautrupps in der zweiten Zarge an.

Volk 2, das bei dem ich nie in Versuchung gekommen bin, irgendwelche Maßnahmen zu ergreifen, entwickelt sich weiter stetig und harmonisch. Dieses Volk scheint auch resistenter gegen Halterfehler zu sein. Die hatten das Futter nie komplett verbraucht und auch heute noch einen kleinen Rest von den 600ml, die ich vor 9 Tagen gegeben hatte. Aus welchem Grund auch immer, scheinen die tatsächlich nur soviel Futter zu nehmen, wie sie brauchen. Die anderen beiden hatten immer alles leergeräumt.
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