Der summende Familiengarten

Vorstellung eurer kleinen Imkerei
Deichkind
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Deichkind » Mi 3. Jul 2019, 05:52

Ich habe mal wieder eine Idee. Könnte ich 1 und 3 vom Standplatz tauschen? Dann kämen die Flugbienen des starken Volkes dem kleinen Schwarm, der bisher gerade eine halbe Zarge gebaut hat zu, würden ihn verstärken, was er vor dem Herbst sowieso gut gebrauchen kann.
Könnte das auch schwarmverhindernd auf 1 wirken?
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Deichkind
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Deichkind » Mi 3. Jul 2019, 06:18

Ausgangspunkt war diesmal nicht das Gedankenkreisen um den Schwarm sondern ich hatte mir Gedanken gemacht, wie ich alle Völker auf Überwinterungsstärke bekomme.
1 hat 1,2 Zarge + x (sehe in der großen Bienenmasse keine Waben, können aber durchaus welche drunter sein. 2 hat 1 Zarge noch keine Bienenmasse in der zweiten. 3 hat 1/2 Zarge im Ausbau und ist noch auf dem abnehmenden Ast.
Ich muss also auf jeden Fall entweder vereinigen oder verstärken. Wenn ich 3 verstärken will, kann die Bienenmasse nur von 1 kommen. Das könnte ich doch jetzt machen und dann gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Entweder verhindert das den Schwarm oder es verkleinert ihn zumindest, dann verliere ich weniger Bienenmasse wenn er mir entwischt.
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Nöld » Mi 3. Jul 2019, 07:04

Hallo Deichkind,

lies mal die letzten 130 Beiträge durch... -> LASS ES SEIN! FINGER WEG VON DEN BEUTEN!

Altvolk 1 wird bei konstantem Futterstrom problemlos auf Überwinterungsstärke kommen.
Volk 2 ebenso.
Volk 3 und Schwarm 1 kannst Du später im Jahr vereinigen, falls nötig.

Vorschwärme fliegen nicht besonders weit, den wirst Du kriegen :)

Viele Grüße,

Nöld
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Deichkind » Mi 3. Jul 2019, 07:35

Ok und sorry für die Postflut.
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Christine » Mi 3. Jul 2019, 08:47

Ich war gestern schon dran, ebenfalls zu schreiben "setz Dich auf Deine Finger" ;-)

Die Postflut ist kein Problem, aber Du bist so aufgeregt und hibbelig, das ist nicht gesundheitsförderlich. Versuche, Dich zu entspannen. Das ist gut für Dich, für die Bienen und für Deine Familie :-) Bienenhaltung soll Dich eigentlich lehren, dass der Mensch nicht alles unter Kontrolle hat und dass das auch in Ordnung ist. Du wirst lernen, wie unglaublich flexibel die Natur ist, die trotz unserer Eingriffe immer noch überlebt. Das beruhigt ungemein.

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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Deichkind » Mi 3. Jul 2019, 13:28

Christine und Nöld ich danke euch für eure klaren Worte und bitte herzlich um Wiederholung wann immer es nötig ist.
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Christine » Do 4. Jul 2019, 17:39

Um sicher zu gehen, dass Du mich nicht evtl. missverstanden hast:
Mit dem "auf die Finger setzen" war gemeint, dass Du jetzt erst mal die Finger von den Bienen lassen sollst, nicht von der Tastatur. Du darfst gerne weiterhin Fragen stellen und bisschen berichten. Halt vielleicht nicht grade als News-Feed ;-)

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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Deichkind » Do 4. Jul 2019, 19:30

*lach*

Wir haben hier gerade eine anhaltende Kaltluftfront mit stürmischen Böen. Im Moment erwarte ich keinen Auszug (was mich natürlich nicht davon abhält in meiner Mittagspause als erstes im Garten nachzusehen, ob irgendwo ein Schwarm hängt).

Ich kann echt nicht einschätzen was sie vorhaben. Die dicke fette Traube in der Beute erscheint mir zwar verdächtig untätig, am Flugloch wird aber immer noch fleißig und zügig Pollen eingetragen.

Vom aktuellen Wetterbericht her denke ich, dass sich vor Mittwoch nichts tun wird. Ab Dienstag werde ich das Ohr an die Beute legen um zu schauen ob ich das berühmte Tuten hören kann.

Alle drei Völker sind ganz friedlich und entspannt, auch das stichige hat sich zu meiner vollen Zufriedenheit entwickelt.

Volk 2 fängt in der zweiten Zarge an.

Volk 3 hat 1/2 Zarge und hält sich an den vorgegebenen Bauplan.
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon Deichkind » Fr 5. Jul 2019, 13:40

Das anhaltend schlechte Wetter samt Nieselregen scheint anregend auf den Innendienst zu wirken. Seit gestern in allen drei Völkern ein deutlich sichtbarer Baufortschritt. Zum ersten Mal seit Anlage der Weiselzellen, bin ich mir auch bei Volk 1 sicher, dass die Waben gewachsen sind.
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Re: Der summende Familiengarten

Beitragvon wolfgang54441 » Fr 5. Jul 2019, 14:57

Hallo Deichkind

lass die Bienen in Ruhe, die wissen was Sie machen - wir Menschen wollen alles regeln - kriegen es aber in der Natur nie hin.

Im Frühjahr 2020 kannst Du anfangen die Völker vereinigen oder zu teilen - die armen Mädels....
Im Ernst: die Bienen schwärmen wann Sie wollen und sooft Sie wollen - meine Erfahrung- auf 3 Zargen hatte ich in den ersten Jahren je nach Tracht bis zu 5 Schwärme je 1,5 bis 2 Kg schwer....
Jetzt imkere ich bis zu 5 Zargen und bekomme ein -zwei Schwärme( 2018) mit ca 4kg.....
Die sind gesund und können sich gegen die Wespen ( und Räuberei) wehren, bauen die ersten 2 Zargen in mindest Eile aus - je nach Tracht auch die 3 Zarge....mit leckeren Honig

Die 5 Zarge ist meine erste Zarge von unten für den Schwarm, die 4 Zarge mein Honig.
Ich überwintere auf 3 Zargen

Die Trachtlage geht zurück - die Völker werden kleiner.....

Beobachte das Flugloch und lerne - mach Dir Gedanken über die Tracht - usw. und bedenke nächstes Jahr wenn Sie schwärmen ( bei 3 Völker -mindestens 3 Schwärme) wohin damit oder weitergeben....

ich will nur 4 Völker - keine 50 Völker - die Arbeit wird immer mehr -
was machst Du mit dem " vielen Honig" - verschenken oder verkaufen.....

Mein Honig 2018 ist fast alles verbraucht - in den nächsten Tage wird die 4 Zarge geentet

die Abnehmer fragen schon danach....

Gruss
Wolfgang


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