Die Homöopathie & Die Bienen

Vorstellung eurer kleinen Imkerei
biene1.0
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Re: Die Homöopathie & Die Bienen

Beitragvon biene1.0 » So 28. Jan 2018, 23:55

Hallo Heiner,
danke! Alles aufmerksam gelesen. Und?
Ob nun wissenschaftlich anerkannt oder abgelehnt, ist letztlich auch keine Aussage. Manchmal ist tatsächlich weniger mehr! Die Dosis macht das Gift. Aber genauso das helfende Mittel.
Begeben wir uns auf die Suche!!!! Warten bringt keinen weiter. Und warten auf die Wissenschaft?
Kleine Dosen! Von pflanzlichen Auszügen, von ätherischen Ölen, von ... Und Langzeitwirkungen beobachten. Lithium könnte doch eine Lösung sein, aber nicht so wie es auf vielen Seiten in Foren angenommen wird. Eine minimale Dosis? Ich weiß es nicht.
Weiter suchen!
Gruß
Harald
"Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen."
Albert Schweitzer

KMP
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Re: Die Homöopathie & Die Bienen

Beitragvon KMP » Mo 29. Jan 2018, 08:37

biene1.0 hat geschrieben:Hallo Heiner,
danke! Alles aufmerksam gelesen. Und?


Und?? T100!

Die Suche ist schon erledigt: T100 "kann Vitalität und Abwehrkraft der Honigbienen tatsächlich stärken".

Die Potenzierung kann losgehen.
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Re: Die Homöopathie & Die Bienen

Beitragvon heiner » Mo 29. Jan 2018, 17:39

biene1.0 hat geschrieben:Hallo Heiner,
Begeben wir uns auf die Suche!!!! Warten bringt keinen weiter. Und warten auf die Wissenschaft?


Hallo Oli,
ich für meinen Teil warte auf die Wissenschaft. Eigene Suche durchführen wäre nichts für mich. Mir fehlt es dazu an Kenntnis, Mittel, Zeit.

einen schönen Gruß

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Re: Die Homöopathie & Die Bienen

Beitragvon zaunreiter » Mo 29. Jan 2018, 22:45

Bienen_Oli hat geschrieben:Ich denke es gibt gute Gründe warum man auch in diese Richtung denken sollte.


Welche?
Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.

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Re: Die Homöopathie & Die Bienen

Beitragvon zaunreiter » Mo 29. Jan 2018, 22:53

Ich warte auch ungern und suche immer selbst nach neuen Wegen. Aber einen Mangel resultierend aus ausgeräumten toten Landschaften und erodierenden Böden(!) gleicht auch kein Wundermittel langfristig aus.

Immer im Hinterkopf behalten, daß wir zurzeit eines der größten Artensterben auf der Welt erleben (siehe auch: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 82906.html ) und des Weiteren erfahren fast alle Lebewesen da draußen zurzeit eine Immunsupression. Also eine Schwächung des Immunsystems. Hasen bekommen plötzlich Kaninchenkrankheiten, Rehe sterben an Pilzkrankheiten. Und so weiter und so fort. Das zieht sich durch den ganzen Naturhaushalt. Siehe auch: http://www.imkerdemo.de/2011/05/immunsc ... rhaushalt/

Kein Lebewesen lebt für sich allein und daher kann langfristig immer nur eine Behandlung des Systems (Ökosystems) erfolgreich sein.

Da sehe ich allerdings schwarz.
Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.

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Re: Die Homöopathie & Die Bienen

Beitragvon Rumpel » Mi 31. Jan 2018, 07:16

Pollenmangel schwächt Immunsystem
http://www.spektrum.de/news/pollenmange ... em/1019384
News vom 20.01.2010
Und juckt das wen? Nö, wir wollen Glyphosat!
http://www.manager-magazin.de/unternehm ... 03692.html

Noch Fragen?
- Jörn
Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
Johann Wolfgang von Goethe

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Re: Die Homöopathie & Die Bienen

Beitragvon Immenpension » Mi 31. Jan 2018, 17:49

die wohl wichtigste Zutat in der Homöopathie ist der Glaube an eine Wirkung. Wir sehen dieses am besten bei unseren Kindern, wo Mama, Puppe und Co. alleine durch Anwesenheit eine Wahnsinns schmerzstillende und heilende Wirkung auslösen. Laut Chaostheorie beeinflusst ein Flügelschlag eines Schmetterlings das Wetter und ähnliches passiert eventuell auch in der Medizin und Homöopathie, wo vielleicht ein einzelnes Atom manchmal den entscheidenen Anstoß gibt in die eine oder andere Richtung aber manchmal ebend auch nicht.
So mancher Wissenschaftler hat im Glauben an seine Forschung dann auch Ergebnisse gesehen, welche anschließend nicht mehr nachvollzogen werden konnten.
Nur wie bringen wir den Glauben in den Bien? und allzu intensive Nähe ist sicher auch nicht die Lösung. Nehmen wir doch einfach den anderen Weg:
Wenn Mutti morgens aus dem Fenster schaut und die Sonne lacht und die lieblings Blume blüht, dann ist sie doch auch gleich besser drauf und das Frühstück schmeckt dann auch irgendwie besser. Ein paar attraktive Blüten in der Nähe der Beute sind mit Sicherheit nicht von Nachteil. K.A. ob es schon größere Versuche gab zum Thema Pflanzen ,vor allem Duftpflanzen, in Beutennähe, aber Nektarpflanzen unmittelbar neben der Beute sollen auch der Räuberei Vorschub leisten. Irgendwo hat mal einer geschrieben, das Rhabarber neben der Beute die Varroa behindert und vielleicht gibt es ja wirklich Auswirkungen solcher Kombis auf den Bien z.b. in Bezug auf die Infektion durch Parasiten und Krankheiten, Räuberei, Vitalität.
Grüße vom Karle




Keine Tierversuche!...? aber wie ist das mit der Bienenhaltung?

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Re: Die Homöopathie & Die Bienen

Beitragvon KMP » Do 1. Feb 2018, 11:57

Ein Forscher kann von seiner Arbeit überzeugt sein, aber mit Glauben hat das nichts zu tun. Und mit Fragen wie "nur wie bringen wir den Glauben in den Bien" kann ich nichts anfangen.
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Re: Die Homöopathie & Die Bienen

Beitragvon Bienen_Oli » Do 22. Feb 2018, 14:02

Hallo,

es gibt immer wieder Beispiele, gut sogenannte Einzelfälle und meist auch Kleinimker, bei denen die Naturheilkunde bzw das Vorgehen nach alten Methoden, ohne Chemie funktioniert.
Aber auch bei der Großtierhaltung sind es ja meist die Mastbetrieb mit den Problemen und nicht der kleine Hof, der muss es am Ende nur ausbaden, wenn das Problem dann auch zu Ihm rüberschwappt. Stichwort Sperrbezirk.

Erst letzten Sonntag habe ich wieder jemande getroffen, der noch die Korbimkerei betreib und mir gesagt hat, er habe keine Probleme mit Krankheiten jeglicher Art. Auch ohne Chemie.
Das alleine finde ich schon wieder eine gute Nachricht.
Und das muss mehr die Runde machen-
Ja, es braucht wohl etwas mehr Aufwand bei der natürlichen Art zu Imkern, aber der eine muss eben Zeit zur verfügung stellen, der Andere Geld für die Mittel.
Die Frage ist was ist einem Mehr Wert.
Wir haben und jedenfalls vorgenommen das Thema im Verein stärker anzusrechen.
Bin mal gespannt auf die Resonanz.

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Re: Die Homöopathie & Die Bienen

Beitragvon biene1.0 » Fr 23. Feb 2018, 17:31

Hallo,
es ist schon erstaunlich wieviele Milben bei manchem Imker nach der Behandlung mit As oder auch noch mit OX fallen. Bei mir waren es etwa 10% dessen in 2016 und 2017. Ich habe auch noch kein Volk wegen Milben verloren, eher wegen Königinnenverlust infolge der AS-Anwendung.
Mit homöopatischen Mitteln habe ich bisher nicht gearbeitet.
Das sollte wirklich zu einem Thema in den Vereinen werden.
Gruß
Harald
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