Wohnen im Bienenhaus

Vorstellung eurer kleinen Imkerei
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zaunreiter
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Re: Wohnen im Bienenhaus

Beitragvon zaunreiter » Mo 12. Mär 2018, 14:59

Apitherapie ist keine Alternative Medizin, sondern eine komplementäre Medizin. Die den Kongress gestalten, sind keine Schamanen sondern Ärzte und Professoren. Aber egal. Vorurteile sind halt besser als selber Erfahrungen sammeln. Willkommen im Internet. :roll:
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Re: Wohnen im Bienenhaus

Beitragvon biene1.0 » Mo 12. Mär 2018, 19:34

Sehr schön! Danke.
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Re: Wohnen im Bienenhaus

Beitragvon KMP » Mo 12. Mär 2018, 22:19

zaunreiter hat geschrieben:Apitherapie ist keine Alternative Medizin, sondern eine komplementäre Medizin. Die den Kongress gestalten, sind keine Schamanen sondern Ärzte und Professoren. Aber egal. Vorurteile sind halt besser als selber Erfahrungen sammeln. Willkommen im Internet. :roll:


Oh, sorry. Meine Information stammt aus dem Artikel in der englischsprachigen Wikipedia (mit einer langen Literaturliste): https://en.wikipedia.org/wiki/Apitherapy

Aber vielleicht ist die deutsche Apitherapie etwas anderes.
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Re: Wohnen im Bienenhaus

Beitragvon zaunreiter » Di 13. Mär 2018, 05:55

Ich kann „das kluge Geplapper“ nicht mehr leiden. Jeder „weiß was“ und am Ende doch nur etwas irgendwo gelesen. Ist jetzt nicht persönlich gemeint, Kai, das ist leider ein verbreitetes Phänomen. Aber es nervt. Vor allem wenn dann Menschen denunziert werden, die Gutes in der Welt bewirken und anderen Menschen helfen.
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Re: Wohnen im Bienenhaus

Beitragvon zaunreiter » Di 13. Mär 2018, 06:39

Du kannst ja mal eine Zeit lang die News hier verfolgen:

http://apitherapy.blogspot.de

Diese Seite beobachte ich seit Jahren. Ich habe da sehr viel draus gezogen. Eine Literaturliste gibt es da auch (sehr wichtig ...) zu allen wissenschaftlichen Veröffentlichungen auf dieser Seite.

Als Alternative zum selber Kennenlernen der Apitherapeuten in Passau, die dorthin aus aller Welt kommen. Aus Kanada, Ägypten, Südamerika, von überall her kommen sie nach Passau einmal im Jahr.
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Re: Wohnen im Bienenhaus

Beitragvon KMP » Di 13. Mär 2018, 11:17

Da sind manche starke Behauptungen dabei: "Slowing or even revers[ing] ageing through beehive products is possible!" Aber ich will deinen schönen Imkerei-Faden mit meiner Skepsis nicht weiter "verplagen". Viel lieber schaue ich gerne deine Bilder an.

-Kevin
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Re: Wohnen im Bienenhaus

Beitragvon zaunreiter » Di 13. Mär 2018, 11:33

KMP hat geschrieben:Aber ich will deinen schönen Imkerei-Faden mit meiner Skepsis nicht weiter "verplagen".


Und machst es trotzdem. Da überlegt man, ob sich das teilen noch weiter lohnt. :think:
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Re: Wohnen im Bienenhaus

Beitragvon Rumpel » Di 13. Mär 2018, 12:56

Ich setze noch einen drauf: ich nehme Propolis sogar innerlich zu mir. Jeden Tag. Auch schon Jahre.

Nur mal ein Beispiel was Harze können:
1 Gramm täglich über zwei Wochen – erweist sich das Baumharz gegen die Helicobacter pylori-Bakterienstämme als wirksam, die zumeist resistent gegen Tabletten sind. Die Mastix-Kügelchen werden wie Kaugummi gekaut und nach einer Weile (etwa eine halbe Stunde) wieder ausgespuckt.
https://www.naturundheilen.de/service/b ... eschwuere/

Die Quelle der Kraft, Bernhard in 500 Jahren. ;)
https://www.youtube.com/watch?v=a3JSQZK22H8
-Jörn
Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
Johann Wolfgang von Goethe

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Re: Wohnen im Bienenhaus

Beitragvon Caro » Di 13. Mär 2018, 15:50

Hallo Bernrard,
Du hast es schön beschrieben: Bienen sind Euer Leben. Bei Dir wundert es mich auch nicht, dass Du 500 Bienenstiche an einem Tag verkraftest - ich wüsste bei mir nicht, ob ich das aktuell überleben würde. Die Wirkung des Bienengiftes hängt von vielen Faktoren ab, und wir Menschen sind da sehr individuell und haben unterschiedliche Entwicklungen und Tagesformen.
Ich persönlich mag nicht gestochen werden, habe aber keine Hemmungen bei Propolis. Und schon aufgrund dieser mentalen Einstellung habe ich weniger Befürchtung, eine Propolis-Allergie zu bekommen. In den letzten 5 Jahren habe ich nur wenige Stiche erhalten, letztes Jahr nur 3 Stiche von unseren Bienen und einen am Stand bei einer Imker-Kollegin. Anfangs hatte ich mit nur einem Stich 3 Tage ganz schön mit Schwellungen zu kämpfen, vor allem, wenn ein Gelenk in der Nähe der Stichstelle war. Ein Stich am Knöchel sorgte beispielsweise dafür, dass ich am Folgetag nicht laufen konnte. Letztes Jahr habe ich das deutlich besser weggesteckt, konnte einfach weiterarbeiten und hatte am nächsten Tag keine solchen Probleme. Letzten Sonntag wollte sich eine Biene unbedingt durchs Haar wuseln, um mich zu stechen - ich weiß nicht einmal warum. Aber diesen ersten Stich in diesem Jahr habe ich gut weggesteckt - nicht viel mehr als 10 Minuten brennen und dann mehr wie ein Mückenstich.
Meine Einschätzung ist, dass Imker mit der Zeit allergisch oder nahezu immun werden. Und Du bist wahrscheinlich so gut wie immun, und dann überwiegen bei Dir die positiven Aspekte des Bienengifts. Mit Api-Therapie habe ich persönlich keine Erfahrungen und erlaube mir insofern kein pauschales Urteil. Unsere Medizin macht auch nur klinische Studien, was lediglich statistische Aussagen erlaubt, und oft genug wissen Mediziner doch nicht, was wirklich in ihren Patienten passiert, betreiben nur Versuch und Irrtum oder haben manchmal gar finanzielle Hintergedanken.
Von daher teile bitte weiterhin Deine ehrlichen persönlichen Erfahrungen und Meinungen und Empfehlungen, denn es gibt nur wenige Menschen, die so mit den Bienen leben - wer von Deinen Leser was davon annimmt und/oder für sich übernimmt, ist doch jedem selbst überlassen.
Viele Grüße,
Andreas

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Re: Wohnen im Bienenhaus

Beitragvon jonas » Di 13. Mär 2018, 16:45

Danke für die Links Bernhard!
Was ich über Allergien verstanden habe ist dass diese mit dem Zustand unseres Immunsystem zusammen hängen. Sprich in welchen Zustand der Darm ist, Umweltgifte, Seelischer Zustand, Stress und pipapo. Wenn das alles im Keller ist können Allergien ausbrechen aber auch wieder gehen.
Habe es auch nicht nur gelesen.
Aber das ist wieder Zauberei :D

Habe vor ein paar Wochen von ein Heilpraktiker Arzt den Auftrag bekommen bei ihm Bienen hin zu stellen. Er möchte mit Bienenstichen behandeln. Bin darauf gespannt!

Grüße,
Jonas


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