Hilfe....

Vorstellung eurer kleinen Imkerei
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Bienen_Oli
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Re: Hilfe....

Beitragvon Bienen_Oli » Mo 16. Okt 2017, 09:23

Hallo Johannes,

danke für Deine Empfehlung. Deine Königin tut ja auch Ihre Arbeit.
Ich werde, einfach mal alles so lassen wie es ist. Habe heute das letzte flüssige Futter aufgesetzt. Danach werde ich so wie im Beitrag
Siehe auch: viewtopic.php?f=17&t=552&start=40#p10114
beschrieben Futterteigpakete auflegen und dann den Bienen für dieses Jahr Ihre Ruhe lassen.

Und dann hoffen ich mal das sie beide den Winter überstehen.
Ist ja auch irgendwie alles Natur.

Gruß

Oli

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Re: Hilfe....

Beitragvon biene1.0 » Mi 18. Okt 2017, 23:03

Hallo Oli,
das wünsche ich Dir. Wenn es im Frühjahr wieder losgeht, ein einmaliges Erlebnis!!! Plötzlich sind sie wieder am Flugloch. Und schon in der Luft.
Ich habe auch ein Volk (stark!) mit wenig Futter. Ich denke, dass meine Futtergaben - anfangs mit Sirup und jetzt mit Futterteig - sie über den Winter bringen. Frühe Kontrolle und erste Teiggaben sichern den Anschluss an die erste Tracht.
Gruß
Harald

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Bienen_Oli
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Re: Hilfe....

Beitragvon Bienen_Oli » Fr 20. Okt 2017, 20:15

Habe heute die Bienen winterfest gemacht.

Habe kleine Futterteigpäckchen, wie mir hier empfohlen wurde gemacht und diese dann unten eingeschlitz und auf Leisten auf die Rähmchen gelegt.
Alles gut mit einer Styroporplatte und Zeitung abgedeckt.

Anschließend habe ich die 2 Türmchen zusammengeschoben und gut verpackt (3 cm Styropor, Boden offen.

Nun kann ich nur noch warten und hoffen.

? Wann soll ich denn das erste mal frühestens den Deckel öffnen?


Viel Spaß beim Bilder gucken.

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Re: Hilfe....

Beitragvon biene1.0 » Fr 20. Okt 2017, 23:25

Du hast ja das Ganze mit Folie abgedeckt? Dann kannst Du bei Plusgraden im Februar schonmal vorsichtig und ohne Erschütterungen durch die Folie nachsehen ob da noch zugängliche Futterreste da sind und ob die Bienen schon oben sitzen. Das Styro hält in deinem falle die Wärme im Kasten und die Bienen gehen nach der Wärme und zum Futter.
Im vergangenen Winter habe ich bei 11°C schonmal nachgesehen ob da schon / noch Bewegung ist.
Gruß
Harald

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Re: Hilfe....

Beitragvon zaunreiter » So 22. Okt 2017, 08:15

Einfach dein Ohr an das Flugloch legen. Dann kannst du sie summen hören. Wenn man öfter lauscht, kann man mit der wachsenden Erfahrung auch Hunger, Weisellosigkeit oder die Wiederaufnahme der Bruttätigkeit heraushören. Zu Anfang eben Gegenkontrolle durch kurzes Anlupfen des Deckels und Nachsehen.

PS: die Querhölzer/Leisten unter dem Paket das nächste mal etwas näher zusammen: das Paket sollte nicht in der Mitte durchhängen und dann wieder flach auf den Oberträgern liegen können.
Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.

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Re: Hilfe....

Beitragvon Bienen_Oli » Di 24. Okt 2017, 16:18

Hallo,

danke für den Hinweis mit den Leisten.

Ich habe das noch schnell korrigiert, als ich es gelesen habe.

War wohl auch gut, denn jetzt ist das Wetter echt mieß.
Nass, kalt ungemütlich.
Nur noch ganz vereinzelt schaut mal eine Biene raus oder fliegt gar raus.

Einige liegen jetzt vor dem Fluloch auf dem Brett. Die ersten Opfer der kälte?

Ich hatte hier was von Winter Totenfall gelesen.
Muss ich irgendwann ggf mal die Einflugleiste öffnen und nachschauen?

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Re: Hilfe....

Beitragvon Bienen_Oli » So 19. Nov 2017, 16:49

Hallo zusammen.

Es ist ja für einen Anfänger schon recht ungewohnt und auch ein wenig mit kribbeln verbunden, wenn man nach Monaten der Betriebsamkeit am Bienenstock, nur dor vorbei geht und es aussieht als wenn niemand daheim wäre.

Das macht einen schon etwas nervös. Aber es bleibt ja nichts als warten auf den "Frühling" oder die Zeit wenn es wieder betriebsamer wird.

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Re: Hilfe....

Beitragvon biene1.0 » So 19. Nov 2017, 21:05

und doch ab und an mal auf die Windel schauen. Hat viele informationen: - Wo sitzt das Volk, - Was fällt auf die Windel (feine wachskrümel= Brut, Gröbere= Futteraufnahme, Bienen, Milben), Maus im Volk.
Und in ein paar Tagen kommt wieder südliche Warmluft mit Flugtemperaturen(?)
Aber ansonsten: Ruhe bewaren! Die machen das schon. Ausreichend Futter ist ein gutes Ruhekissen für den Imker. Ansonsten bei warmem ruhigen Wetter im Spätwinter schon mal vorsichtig von oben nachschauen.
Aber Du hast recht, alles so ruhig!? Es verunsichert, aber unnötig.
Gruß
Harald

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Re: Hilfe....

Beitragvon Bienen_Oli » Di 5. Dez 2017, 19:57

...also im Moment habe ich den Boden "offen" also nur das Drahtgeflecht. Sonst nichts drunter.

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Re: Hilfe....

Beitragvon Friedrichsthaler » Mi 6. Dez 2017, 10:27

Ich halte nichts vom offenen Boden im Winter.
Durch den offenen Boden gelangt windbedingte Zugluft in die Beute und damit an die Traube, das führt zu unnötigen Wärmeverlusten, und damit zu höherem Futterverbrauch und damit zu einer schnelleren Füllung der Kotblase. Es kommt der natürlichen Überwinterung auch näher. Ich habe immer die Windel drunter, da habe ich auch immer den Milbenfall im Blick.
Ich weiß, das Thema wird sehr kontrovers diskutiert und möchte die Diskussion hier nicht anregen, sondern nur von meinen Erfahrungen berichten:

Letztes Jahr habe ich ein sehr kleines Volk in einer DNM-Zarge überwintert, das besetzte nur 2 Wabengassen. Eine Randwabe zeigte im Frühjahr einen leichten Schimmelbelag an einer kleinen Stelle. Das Volk hat sich prächtig entwickelt, vom Schimmel war bald nichts mehr zu sehen.

Wenn Du mal wieder etwas von Deinen Bienchen hören willst, drück mal Dein Ohr an die Beute und klopf kurz an, dann solltest Du ein kurzes Aufbrummen hören. Dann geht es ihnen gut.


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