Füllmaterial

Rund um das Dach des Warré-Bienenstocks, sowie dem Kissen.
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Caro
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Re: Füllmaterial

Beitragvon Caro » Fr 21. Mär 2014, 00:18

Danke für diese Info, zaunreiter. Also lieber eine andere Füllung wählen.

Unsere Bienen stehen selbst in unmittelbarer Nähe (2m auf der Rückseite) zu 2 ca. 10m hohen Lebensbäumen. Die Bienen fliegen auch quer rüber bzw. durch die Äste.
Gefährdet die Nähe zu den Bäumen die Bienen? Bisher hatte ich mir keine Gedanken darüber gemacht, dass diese Bäume für die Bienen schädlich sein könnten.
Danke für weitere Antworten.

Grüße Caro

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Rumpel
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Re: Füllmaterial

Beitragvon Rumpel » Fr 21. Mär 2014, 07:03

Gefährdet die Nähe zu den Bäumen die Bienen?

Nein die werden doch nicht beschnitten, und wenn doch würden die Bienen ihren Unmut äussern. (Pieks) ;)
Gruss Jörn
Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
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specht
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Re: Füllmaterial

Beitragvon specht » Fr 21. Mär 2014, 09:37

Liebe Bienenfreunde,

mir ist die Papierschnipselfüllung zu unsicher, wir werden Tiereinstreu verwenden, unbehandelte, staubarme Weichholzspäne.

Ich zum Beispiel mag den Waldgeruch beim Joggen. Gibt es Düfte die Bienen besonders mögen, irgendeine Wohlgeruchspflanze die sie lieben?

Unter blühenden Lindenbäumen duftet es immer herrlich.
Könnten wir davon getrocknete Blüten der Tierstreu untermischen?

Es geht uns nicht um ein dubioses Kraut gegen Varroamilben, wir würden ihnen nur gerne einen natürlichen ''Raumluftverbesserer'' zukommen lassen, wenn das nicht schädlich ist.

Mumpitz?

Liebe Grüße, Familie Specht

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Re: Füllmaterial

Beitragvon KMP » Fr 21. Mär 2014, 10:11

zaunreiter hat geschrieben:Zitat:
"Auch Insekten werden durch das Öl geschädigt. Thuja-Öl wurde daher auch als Insektizid verwendet."
http://www.phytodoc.de/heilpflanze/thuja-lebensbaum/


Habe ich auch gelesen, dass die ätherische Öle zur Herstellung von Insektiziden eingesetzt wird. Aus diesem Grund verwende ich die Blätter auch nicht für den Smoker. Aber die Bäume sind aus meiner Erfahrung für Bienen unbedenklich. Wir haben 6 die 2 M hoch sind, Abstand zu den Bienen: von 1 bis 5 Meter (max). Die Bienen fliegen darauf und drüber, auch die Wildbienen.

Die Bäumen sind von vielen unbeliebt, aber die dienen bei uns als "Rückenstruktur" in unsrem kleinen Garten, wo die am Zaun, 3 links und 3 rechts stehen. Zwischen jedem Thuja-Pärchen wächst Wilder Wein -- war nicht meine Idee, so haben wir den Garten übernommen. Das Ergebnis ist eine schöne und pflegeleichte Garten-Kulisse.

-K
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Re: Füllmaterial

Beitragvon zaunreiter » Fr 21. Mär 2014, 12:18

Also Linden riechen für Bienen in jedem Falle gut. Sagt ja schon Nicol Jacobi, daß das Lindenholz den Bienen gut riechen würde. Ich kann mir auch vorstellen, daß Kiefernharz und -nadeln den Bienen gut riechen würde. Ein wenig Lavendel auch. Aber bei allem gilt: übermäßiger Geruch ist zuviel des Guten. Man muß bedenken, wie fein die Bienen riechen können. Wenn Menschen einige tausend Moleküle brauchen, um einen Geruch wahrzunehmen, benötigen Bienen nur zwei-drei Moleküle für die Geruchswahrnehmung. Die können also um den Faktor tausend besser riechen als wir!

Daher immer schön dezent bleiben mit Gerüchen. Bienen ziehen auch schon mal aus, wenn der Geruch zu stark ist.
Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.

Hainlaeufer
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Re: Füllmaterial

Beitragvon Hainlaeufer » So 12. Okt 2014, 00:15

Guten Abend liebe WarreanerInnen!

Bei mir hat sich folgendes Problem entwickelt:
Auf die neuen Warrezargen passen zwar die alten Warredeckel gut drauf, aber leider um 1-2mm zu gut ;). Beim nächsten Eingriff bekommt man den Deckel gar nicht mehr runter, daher muss ich vorübergehend je eine alte Warre-Halbzarge oben auf die Bienenstöcke setzen, damit ich dann auch problemlos den Deckel abnehmen kann. Daraus entwickelte sich für mich leider ein neues Problem. Was über den Sommer kein Problem war, könnte im Winter durch aus negative Eigenschaften haben. Durch die Halbzarge (Holzstärke 18mm) ist nun die Deckelisolierung (5cm Styroporplatte) um 12cm in die Höhe gestiegen, und das Volk selbst hat quasi ab der Folie zum Deckel, in der Halbzarge bis zum Deckel rauf, einen freien Luftraum. Ich kann mir vorstellen, dass im Winter sowas zu einer schlechteren Isolierung führen wird, und die Bienen nicht einmal "über Kopf" von äußeren Einflüssen abgeschirmt sind.

Was meint ihr dazu? Mir kommt da nur noch die Option in Frage, mit einem Füllmaterial den Freiraum zwischen Volk-Kopf und Deckel zu isolieren.

Dieses Kleintierstreu... erscheint mir als sehr praktisch. Aber ich kann es ja schlecht einfach so auf die Folie, in die Halbzarge schütten... spätestens zur Restentmilbung oder einfach bei der Frühjahrsrevision würde es für staubigen Chaos sorgen.

Was meint ihr, liebe Leut, würde mir das Streu in einem Leinstoffsack, in der Halbzarge (schön ausgepolstert) zum schimmeln anfangen? Ich würde es zumindest als sehr praktisch finden, wenn ich durch das Handtieren mit den Leinstoffsäcken schnell das Streu entfernen oder einsetzen könnte... im Frühsommer würde ich im Garten dann sicher einen Zweck für das Streu (Mulch o.ä.) finden, oder wenn es nicht schon selbst sich kompostiert, einfach darin belassen...

Wäre echt froh, wenn ich etwas Feedback bekommen würde, kann ja so sonst mit niemanden darüber in dieser Weise reden/diskutieren!

Herzlichen Dank,

lieben Gruß,
euer Hainläufer

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Re: Füllmaterial

Beitragvon Candyman » So 12. Okt 2014, 06:24

Hallo
Könnte man nicht auch blähton benutzen ,da kann nichts schimmel ist waschbar und leicht
Gruss andreas

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Re: Füllmaterial

Beitragvon zaunreiter » So 12. Okt 2014, 07:36

Moin!

Einfach eine zweite Styroporplatte in die Zarge einpassen und auf der Folie aufliegen lassen.

Gruß
Bernhard
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Ich summe, also bien ich.

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Re: Füllmaterial

Beitragvon Hainlaeufer » So 12. Okt 2014, 10:55

Guten Tag!

Herzlichen Dank für die wirklich schnelle Reaktion!

Einfach nochmal Styroporplatten... tja, ich glaub, einfacher kann man das echt nicht lösen - vielen lieben Dank! :)

Zur Blähton-Geschichte: Klingt natürlich auch gut, bin mir aber unsicher, inwiefern sowas isolieren kann, da ja trotzdem viel Luftraum innerhalb und zwischen den Kügelchen herrscht oder? Danke aber für die Antwort!!

Schönen Sonntag noch allen,

lieben Gruß,
euer Hainlaeufer

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Re: Füllmaterial

Beitragvon Candyman » So 12. Okt 2014, 15:38

Moinsen
Statt blähton könnte man auch die feinere variante
Nehmen "seramis"
Gruss andreas


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