Bauanleitung Warrébeute

Alles um den Warré-Bienenstock als ganze Beute. Bauanleitungen, Konstruktionstipps und so weiter.

Bauanleitung Warrébeute

Beitragvon Mellina » Mi 16. Mär 2011, 15:43

Wie versprochen habe ich meine Bauanleitung der Warrébeute korrigiert und um den Sommerfütterer und das kostensparende Dach ergänzt. Damit ist sie jetzt komplett. Ihr findet sie hier:

http://www.warre-bienenhaltung.de/Warre ... eitung.pdf

Letztendlich habe ich mich dafür entschieden, konsequent die Originalmaße nach Warré zu verwenden, auch wenn gerade manche Holzstärken aus meiner Sicht wenig Sinn machen und wohl weitestgehend Warrés sprichwörtlicher Sparsamkeit geschuldet waren.

LG
Mandy
Bauanleitung Warrébeute und Warrés Handbuch in deutsch: http://www.warre-bienenhaltung.de
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Re: Bauanleitung Warrébeute

Beitragvon zaunreiter » Mi 16. Mär 2011, 19:24

Ich verwende nur noch Holzstärken über 2,5cm, da ich den Eindruck hatte, daß die Bienen bei dünnerem Holz im Winter zu klamm sitzen. Falls die Winter wieder kälter werden, glaube ich, daß diese Investition in dickes Holz gerechtfertigt ist.

Viele Grüße,

Bernhard
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Re: Bauanleitung Warrébeute

Beitragvon Mellina » Do 17. Mär 2011, 08:24

Hi Bernhard,

deshalb habe ich die Originalmaße belassen. Jeder hat doch wahrscheinlich andere Möglichkeiten, um an Holz zu kommen und andere Bedingungen.

Die erwähnten dünneren Holzstärken betreffen auch eigentlich nur das Dach und den Fütterer. Aber gerade beim Fütterer ist es z. B. praktischer, einfach das Holz zu verwenden, dass man eh schon für die Zargen benutzt.

LG
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Re: Bauanleitung Warrébeute

Beitragvon waldrabe » So 15. Apr 2012, 18:32

hi ich hätte zwei Fragen zum Dach.
1. frag ich mich warum der Rahmen (der Teil der über Kissen und Zarge gestülpt wird) des Spardachs 16 cm hoch ist wärend beim "Hüttendach" die kleinste Höhe nur 12 cm ist. Beim Spardach reicht der Rahmen 6cm unter die Unterkante des Kissens und beim Hüttendach "nur" 2cm reichen diese nicht aus?


2. wäre es möglich das dach auf zwei Leisten aufliegen zu lassen anstatt den Rahmen oben komplett zu schließen. Oder ist dann der Kamineffekt zu groß? Andererseits könnte die vom Kissen aufgenommene Feuchtigkeit besser verdunsten.
Ich dachte ich hätte diese Bauart hier schonmal gesehen kann jetzt aber nichts mehr finden :? vieleicht teusch ich mich ja is scho ne Zeit her

grüße
Bertram
der nach langer Pause endlich weiter bauen will ;)
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Re: Bauanleitung Warrébeute

Beitragvon Mellina » Mo 16. Apr 2012, 07:10

Hallo Betram,

beim Spardach ist das Abdeckbrett von den Seitenwänden eingefaßt, beim Hüttendach liegt es auf diesen auf. So kommt es bei Hüttendach um die Holzstärke höher.
Warré schreibt aber auch, dass 40 mm für die Seitenwände des Spardaches ausreichen, 160 mm wären aber güstiger, da das Kissen so komplett abgedeckt und die Zarge zu 20 mm überdeckt würde. Das wären dann aber 140 mm. Möglicherweise hat er sich einfach verrechnet. :?

LG
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Re: Bauanleitung Warrébeute

Beitragvon apiarius » Di 17. Apr 2012, 18:05

Immer dieses Kreuz mit den Maßen, als gäbe es sonst keine Probleme auf Erden. :lol:
Also ich hab mit 2cm Brettern, selbst bei strengen Wintern, keine Probleme- besser gesagt, meine Bienen kommen damit klar.

Der Mensch denkt... die Biene sicher anders.(und schon langer als wir)
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Re: Bauanleitung Warrébeute

Beitragvon zaunreiter » Di 17. Apr 2012, 20:34

Das hat mit Denken wenig zu tun. Bei uns im Flachland - speziell hier am Rhein - herrscht Dauerwind. Da müssen noch nicht mal tiefe Temperaturen herrschen, hier kühlt ungeschützt so einiges aus. Das sehe ich auch an exponiert gesetzten Pflanzen, die überleben den Kahlfrost nur mit Schäden.

Daher ist hier dickeres Holz tatsächlich angebracht. Und schaden können nur dünne Bretter, dicke Bretter wohl kaum. Sicher ist sicher.

Grüzi,
Bernhard
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Re: Bauanleitung Warrébeute

Beitragvon waldrabe » Do 19. Apr 2012, 19:21

@Mellina
Oh danke den kleinen aber feinen unterschied hab ich wohl übersehen so ergiebt das mehr sinn.

na dann auf zu weiteren taten ;)

gruß
bertram
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