Welches Holz?

Alles um den Warré-Bienenstock als ganze Beute. Bauanleitungen, Konstruktionstipps und so weiter.
Benutzeravatar
Rumpel
Beiträge: 2396
Registriert: So 10. Feb 2013, 15:08
Wohnort: 707 m ü. NN

Re: Welches Holz?

Beitragvon Rumpel » Di 9. Feb 2016, 21:40

Solange es es nicht 1,5 mm Stahlblech ist gehe ich mit. :)
Die Warre ist ja nicht dick, aber Schiet druff.
Mancher sagt zu seinen Bienen Sonnenvögelchen, und hält sie wie Eisbären. :)
Bei mir ist Winter immer noch.
Gruss Jörn
Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
Johann Wolfgang von Goethe

Immenpension
Beiträge: 104
Registriert: Sa 11. Jul 2015, 13:17

Re: Welches Holz?

Beitragvon Immenpension » Mi 10. Feb 2016, 11:06

@Diskutieren wir hier jetzt allen Ernstes, wie "heimisch" Bäume sind, die hier schon Jahrhunderte (Jahrtausende) wachsen?
warum nicht, ist für manchen ja so wichtig wie die Herkunft des Schnitzels beim Vegetarier.

Frage vom Zaunreiter war: was ist "heimisch"?
gibt aber wohl keine konkrete Antwort, weil es dafür mehrere Auslegungen gibt. Die extrem kurzen sagen nach 25 Jahren schon eingebürgert (wir reden von Pflanzen) andere sagen Jahrhunderte und bei den Extremsten ;) da müssen sie glaube schon ausgestorben sein.
ich liebe die Mitte, zumindest in diesem Fall
Grüße vom Karle




Keine Tierversuche!...? aber wie ist das mit der Bienenhaltung?

biene1.0
Beiträge: 583
Registriert: So 10. Jan 2016, 19:22
Wohnort: 07806

Re: Welches Holz?

Beitragvon biene1.0 » Mi 10. Feb 2016, 23:56

... ist es nicht so, dass Pflanzen, die länger als 50 Jahre hier wachsen, schon als heimisch bezeichnet werden?
Gruß
Harald
"Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen."
Albert Schweitzer

Benutzeravatar
Rumpel
Beiträge: 2396
Registriert: So 10. Feb 2013, 15:08
Wohnort: 707 m ü. NN

Re: Welches Holz?

Beitragvon Rumpel » Do 11. Feb 2016, 11:10

die länger als 50 Jahre hier wachsen

Nach dem abschneiden 50 Jahre liegen lassen wird schön trocken. :)
Warum die Mehrschichtplatten Nass werden?
Kühlschrank öffnen und die Kühlplatte fest ins Auge fassen, Warten!
Wechselwirkung wie im Luftentfeuchter.
Gruss Jörn
Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
Johann Wolfgang von Goethe

Johannes-Mellifera
Beiträge: 192
Registriert: Mo 25. Jan 2016, 19:15
Kontaktdaten:

Re: Welches Holz?

Beitragvon Johannes-Mellifera » Mi 9. Mär 2016, 13:12

Es ist echt gar nicht so einfach, das richtige (gewünschte) Holz zu bekommen. Ich musste Kompromisse eingehen und habe mich jetzt für Fichte Rauspund 24 mm (für die Zargen) und Lärche Rauspund (für den Boden) entschieden. Wie und woraus ich das Außendach mache, weiß ich noch nicht. Aber da fällt mir schon was ein. :P

Vorerst plane ich für dieses Jahr nur eine Beute mit 4 Zargen.

LG Johannes

Landesverbandes Dunkle Biene Sachsen

www.dunkle-biene-sachsen.de
Eine Mitgliedschaft wäre ein guter Beitrag zum Erhalt unserer einheimischen Dunklen Biene. Natürlich sind alle herzlich willkommen!

Immenpension
Beiträge: 104
Registriert: Sa 11. Jul 2015, 13:17

Re: Welches Holz?

Beitragvon Immenpension » Do 10. Mär 2016, 16:02

wer die Wahl hat, hat die Qual!
und wer eine eingeschränkte Wahl hat, hat meist noch größere Qual!

ich nehme für alle der Witterung ausgesetzten Flächen möglichst Douglasie und für alle geschützten Bereiche dann Fichte.
Lärche führen die Märkte hier leider nicht.
Grüße vom Karle




Keine Tierversuche!...? aber wie ist das mit der Bienenhaltung?

Johannes-Mellifera
Beiträge: 192
Registriert: Mo 25. Jan 2016, 19:15
Kontaktdaten:

Re: Welches Holz?

Beitragvon Johannes-Mellifera » Fr 11. Mär 2016, 15:40

So, der Kasten ist fertig. ... Kein Meisterwerk, aber mit dem verfügbaren Holz doch ganz ordentlich. :lol:

LG Johannes
Dateianhänge
20160311_092553.jpg
20160311_092709.jpg
20160311_092929.jpg

Landesverbandes Dunkle Biene Sachsen

www.dunkle-biene-sachsen.de
Eine Mitgliedschaft wäre ein guter Beitrag zum Erhalt unserer einheimischen Dunklen Biene. Natürlich sind alle herzlich willkommen!

Benutzeravatar
zaunreiter
Administrator
Beiträge: 4668
Registriert: Do 5. Aug 2010, 19:14
Wohnort: Niederrhein
Kontaktdaten:

Re: Welches Holz?

Beitragvon zaunreiter » Fr 11. Mär 2016, 18:16

Top! Obwohl ich ja Freund der durchgehenden Griffe bin, damit man die Zargen auch ums Eck greifen kann. Aber das ist zu vernachlässigen. Ich hatte jahrelang gar keine Griffe dran, geht auch. Nein, super Arbeit, sieht schick aus.
Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.

Johannes-Mellifera
Beiträge: 192
Registriert: Mo 25. Jan 2016, 19:15
Kontaktdaten:

Re: Welches Holz?

Beitragvon Johannes-Mellifera » Fr 11. Mär 2016, 21:43

Danke! :)

An das Argument mit den Griffleisten hatte ich gar nicht gedacht. Aber ich denke auch, dass es zumindest bei dem Prototyp egal ist.
Aber für die Zukunft behalte ich das im Hinterkopf und werde es vielleicht bei der nächsten Beute anders machen. ;)

Mich ärgert derzeit mehr, dass ich die Zargen aus 2 Brettern über einander zusammenfügen musste. Ein Brett in der benötigten Höhe wäre mir lieber gewesen, war aber nicht zu bekommen.

LG Johannes

Landesverbandes Dunkle Biene Sachsen

www.dunkle-biene-sachsen.de
Eine Mitgliedschaft wäre ein guter Beitrag zum Erhalt unserer einheimischen Dunklen Biene. Natürlich sind alle herzlich willkommen!

Benutzeravatar
zaunreiter
Administrator
Beiträge: 4668
Registriert: Do 5. Aug 2010, 19:14
Wohnort: Niederrhein
Kontaktdaten:

Re: Welches Holz?

Beitragvon zaunreiter » Fr 11. Mär 2016, 21:52

Moin Johannes,

muss gar nicht schlimm sein sondern eher von Vorteil(!), weil sich Bretter dieser Breite gern mal verwerfen. :idea:
Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.


Zurück zu „Der Warré-Bienenstock als Ganzes“