Jetzt noch...?

Alles um den Warré-Bienenstock als ganze Beute. Bauanleitungen, Konstruktionstipps und so weiter.
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zaunreiter
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Re: Jetzt noch...?

Beitragvon zaunreiter » Mo 3. Aug 2015, 10:34

Mahnfred, Du alter Mahner.

Du kannst ja Christoph/toyotafan fragen, mit was er heutzutage füttert.

Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht und meine Völker werden dadurch nicht kleiner. Im Gegenteil. Wenn Du in kleinen Portionen fütterst.

Wenn Du einen besseren Tipp aus Praxis für unsere lilie hast, dann schreibe das doch öffentlich. Zu was rätst Du unter den oben geschilderte Voraussetzungen? Irgendeinen praktischen Tipp?

Viele Grüße

Bernhard

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Re: Jetzt noch...?

Beitragvon zaunreiter » Mo 3. Aug 2015, 12:23

Ja und? Da sind wir doch der gleichen Meinung.

Nur, was tun wenn kein Honig da ist? Das ist doch das Problem. Aus Prinzip sterben lassen?

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Re: Jetzt noch...?

Beitragvon zaunreiter » Mo 3. Aug 2015, 16:54


Manfred

Re: Jetzt noch...?

Beitragvon Manfred » Di 4. Aug 2015, 00:39


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Re: Jetzt noch...?

Beitragvon zaunreiter » Di 4. Aug 2015, 09:18


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Re: Jetzt noch...?

Beitragvon zaunreiter » Di 4. Aug 2015, 10:56

Und was ist aus den vierzig "echten Selbstversorgern" geworden?

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Re: Jetzt noch...?

Beitragvon lilie » Di 4. Aug 2015, 13:22

Zur Information:Habe keine Kunstschwärme mehr gekriegIch kam zu spät. Aber:Wie ich meine herauszulesen,wird die Meinung hier diskutiert,dass zu diesem Zeitpunkt eine Vermehrung unangebracht sei?Dass der natürliche Vermehrungsdrang ungefähr an den Schwarmzeiten oder so abgelesen werden kann?

Es geht hier darum,dass derjenige von dem ich die Kunstschwärme erhoffte,aus biotechnisch varroabekämpfungs Gründen,beim abräumen totale Bauerneuerung und Brutscheunen macht.

Aus den geschlüpften Bienen der Brutscheunen dann Kunstschwärme.

So sind so nebenbei auch die ev. verseuchten Neonicspollenbretter entsorgt.

Wie es aussieht,können wir heute im Kampf gegen Varroa und Umweltgifte und Co. Idealen wie der Natürliche Rhytmus nicht mehr so bedingungslos (blauäugig?) nachgehen.Hier in meinem Gebiet hatten viele Imker im letzten Herbst/Winter 80-90% ihrer Bestände verloren!

Er sagt,dass die Kunstschwärme ausgestattet mit junger,schon legender Königin abgehen wie im Frühling. Vorausgesetzt,man füttert zum bauen dünn,also 1:2. Nektar sei eigentlich auch so dünn.
Und so auch diptop in Form sind und überleben.

Man muss die Bienen zu Dingen zwingen die ihre Gesundheit und ihr Überleben sichern...Und es funktioniert.
Danke für all die Gedanken und Tip's!
Lg
Susanne

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Re: Jetzt noch...?

Beitragvon garret » Di 4. Aug 2015, 14:35


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Re: Jetzt noch...?

Beitragvon Theophanu » Di 4. Aug 2015, 15:45

... sticht was?

lilie
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Re: Jetzt noch...?

Beitragvon lilie » Di 4. Aug 2015, 23:19

Hallo Impler,
weisst Du, das Problem ist, Du startest als Jungimker in einem Jahr,wo in Deiner Gegend die Altimker 80-90% Herbst-und Winterausfälle haben.

Dann, Bernhard schrieb das irgendwo, dass die Bienen einem helfen ein Auge für die Landschaft zu bekommen:

Wir zogen vor 3 Jahren in diese Gegend, kauften uns ein schönes, altes Bauernhaus und ich freute mich, dass wir so romantisch,am Rand der Lamdwirtschaftszone zu wohnen kamen. Unmittelbar neben uns die Kornfelder etc.

Unterdessen sehe ich auf dem Spatziergang mit den Hunden, Agrarwüsten, nicht mehr das kleine,schöne Tal wie zu Beginn. Es ist ganz schlimm mit diesem pseudo pfluglosen Anbau und Roundup und Co. Dieser Landwirt ist so etwas von unempfänglich für die Natur und für Wahrheit, es geht auf keine Kuhaut. Nachdem er jeweils auf 0,5mm runter gemäht hat,robbt er höchst persönlichst bäuchlings die Wiese ab, um auch das letzte Hälmchen Gras aufzulecken. ;) Er rühmt und liebt die Schönheit und Ordnung von penetrant sauberst instand gehaltenen Landflächen. es schient mir, als Hasse er im Grunde genommen die Natur. Er will sie wie eine perfektionistische Hausfrau ihr Wohnzimmer haben will.

Ich wusste das nicht, dass es in der Landwirtschaft in diesem Ausmass schief läuft!Ich meine jetzt nicht dieser Landwirt, sondern das Ganze mit der Zerstörung der Biodiversität und dem Gift etc.

Nun, das Bienenhaus war gekauft und der Wunsch, Bienen zu haben halt doch noch da. Ich entschloss mich, alles zu machen was man kann, um die Bienen zu stärken, damit sie es in einem solchen Umfeld schaffen.

Der Gedanke, dass man die Bienen zusätzlich zu den Pestizieden und Insektizieden noch belastet und schwächt und quält mit Ameisensäure und Co. lies mich aufhorchen, dass es biotechnische Massnahmen gibt als Alternative. Und zusammen mit Bienenwohl, Api Var Life und so, vertretbar sein könnte.

Aber seit heute Nachmittag, ich habe bei einem Volk diese Totale Bauernneuerung initiert und die Brutwaben als Ableger bis sie geschlüpft sind, abgetrennt, frage ich mich SEHR, wirklich SEHR,ob eine Blockbehandlung mit Ameisensäure nicht fast einen weniger traumatischen und quälenden Eingriff darstellt, als das, was ich gerade gemacht habe.... :(

Langsamer angehen, ja, aber eben, ich stelle mir immer vor, wie es ist, wenn ich auch 80% Ausfall haben werde. Ich gehe jetzt dann in den Winter mit 6-7 Völker,was kann ich tun, was ist das optimalste,dass mehr als 1-2 überleben..

Und sonst: Die momentan anfallenden Arbeiten sind für mich willkommene Ablenkung.Unsere Tochter die mit uns wohnt, ist an Schizophrenie erkrankt und es ist sehr nahrhaft sie zu betreuen und mit ihr zu wohnen.
Mein Bienenhaus steht neben unserem Wohnhaus und wenn ich zu den Bienen gehe, Türe zu und weg bin ich, in einer anderen Welt. Das tut sehr gut! Es tut gut, etwas aufzubauen wenn die Umstände manchmal so aussehen, als ginge es nur bergab. Es ist wie gegen den Strom schwimmen.

Lg
Susanne