Vorgehen beim Start mit Kunstschwarm

Wie besiedele ich die TBH? Mit einem Schwarm, mit Ablegern aus Rähmchenbeuten, etc.
Stefan D.
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Re: Vorgehen beim Start mit Kunstschwarm

Beitragvon Stefan D. » Mi 9. Apr 2014, 16:36

Das mit dem Freiluftschwarm sieht interessant aus. Das muss ich mir mal ansehen.
Für eine praktische Umsetzung ist es vielleicht etwas zu kurzfristig.

Als Schwarmfangkasten habe ich im Moment den hier: http://www.holtermann-shop.de/popup_image.php?pID=2382&imgID=2
Wenn ich Dich richtig verstehe, dann sind die Lüftungen hier reichtlich knapp bemessen und Füttern geht auch schlecht.
Da werde ich ein großes Loch ins Dach schneiden und mit Draht verkleiden. Dann sollte Belüftung und Versorgung stimmen.
Einwände?

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Gerald
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Re: Vorgehen beim Start mit Kunstschwarm

Beitragvon Gerald » Mi 9. Apr 2014, 20:44

Hallo Stefan,

ich habe erst vor 9 tagen meine 2 Warr'e mit je einem Volk aus zwei Zargen EHM besiedelt.
2 Zargen innen mit zusammengelegter Wabenplatte "ausgewischt", bestückt a' 9 OT (21mm) mit angegossener Wachsleitlinie, angenagelt, und mit Warr'e Boden + Fluglochverkleinerung vorbereitet.
Darauf eine Leere Zarge ohne OT fungiert als Trichter und hineinstoßen/kehren geht am schnellsten und ist am sichersten für die Königin im April.
Die Beute wurde am ursprünglichen Platz für 48 Std. belassen und erst danach mitgenommen, Anhänger brauchte erst noch TÜV,.... :roll:
Vergiss nicht sofort zu füttern mein verbrauch bis jetzt 6 Kg Honig ( 2:1 verdünnt ) pro Volk.
Heute zum beispiel war kein Flugwetter bei mir, 10° und windig vermischt mit Regenschauer sie wollten nicht so recht aber perfekt für den Innenausbau :lol:
Futterkontrolle- Stand auf 1 cm wurde wieder mit 1 Kg Honig (2:1) aufgefüllt da die nächsten Tage gleiches Wetter zu erwarten ist und der Bau unvermindert weitergehen soll.

Der Wabenbau ist in der oberen Fenster - Zarge bereits sieben mal zu sehen, in der unteren bilden sie eine Kugel, und Pollen wurde schon fleißig eingetragen. :D

Habe den selben Schwarmfangkasten wie du, würde da höchstens ins Schub-Brett was einbauen, eine Königin mag es dunkel ;)

Grüße

Gerald
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specht
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Re: Vorgehen beim Start mit Kunstschwarm

Beitragvon specht » Do 10. Apr 2014, 07:28

zaunreiter hat geschrieben: Futterteig


Morgen Bernhard,

aller Anfang ist schwer.
Wir könnten auch etwas Honig von unserem Imker bekommen, wenn wir wollen.
Einen kleinen Teil verfüttert er selber immer, zur Geschmacksverbesserung, wie er sagt.
Ist das unbedenklich? Ich glaube schon.

Sonst müssen wir unserem Kunstschwarm fertigen Teig oder Zuckerwasser ohne Honig geben.

Liebe Grüße, Marcus

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Re: Vorgehen beim Start mit Kunstschwarm

Beitragvon Hainlaeufer » Do 10. Apr 2014, 07:37

Hallo Marcus!

Ich kann dich da sehr gut verstehen, ich würde auch immer am liebsten den Bienen Honig zum füttern geben. Das geht aber nur, wenn du einen eigenen Honig hast, und dann sollte er auch noch von Völkern stammen, die wirklich gesund sind, weil das sonst nach hinten los gehen könnte. Auch wenn es vielleicht weh tut, aber für'n Anfang ist die Fütterung mit Zucker sicherer.

LG
Michi

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Re: Vorgehen beim Start mit Kunstschwarm

Beitragvon zaunreiter » Do 10. Apr 2014, 08:14

Honig hat den Nachteil, daß er zerläuft und das gibt dann eine Bienen+Honigmatsche. Ähnlich ist es auch mit Zuckerwasser, es sei denn, Du hast einen vernünftigen Fütterer. (Domfütterer, Futterzarge) Aber selbst da ist der Abstand zur Bienentraube oft nachteilig. Was auch geht ist ein Honigglas mit kleinsten Löchern im Deckel, direkt auf das Lüftungsgitter gestellt. Aber auch hier kann das Glas auslaufen.

Ansonsten Futterteig mit Schwamm daneben. Du kannst den Honig auch mit eingerührtem Puderzucker trockener, fest und teigartig machen, wenn Dir der Honig symphatischer ist. Der Honig sollte aber faulbrutfrei sein. Am besten den Imker fragen, ob er seine Völker regelmäßig auf Faulbrut beproben läßt. (Manche sind dann beleidigt, wenn man sie das fragt. Bei uns ist es üblich, andere halten das für Quatsch.)
Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.

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Re: Vorgehen beim Start mit Kunstschwarm

Beitragvon specht » Do 10. Apr 2014, 11:22

zaunreiter hat geschrieben:Der Honig sollte aber faulbrutfrei sein.


Hans ist ein Wanderimker, mit einem Teil seiner Bienenvölker.
Ich kenne mich noch nicht aus - aber ist da eine Gesundheitsuntersuchung nicht ohnehin Pflicht?

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Re: Vorgehen beim Start mit Kunstschwarm

Beitragvon zaunreiter » Do 10. Apr 2014, 11:43

Pflicht...hi hi :D Guck' mal hier: http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=39070 Das ist ziemlich irre alles...
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Re: Vorgehen beim Start mit Kunstschwarm

Beitragvon Gerald » Do 10. Apr 2014, 12:16

Hallo,

ich habe den Honig mit den Völkern bestellt und gekauft, war somit ihr eigener aus 2013 :!: 20 Kg Honig und 2 Völker. Alternativ hätte ich Futterteig genommen.
Meine Völker kommen aus der Nachbarschaft ( Obmann Verein, 1 Stand, vorher 6 Beuten, jetzt 4 )
Fütterer verwende ich den von Holtermann, versiegelt.
http://www.holtermann-shop.de/popup_ima ... 2e&imgID=1

Grüße

Gerald
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Re: Vorgehen beim Start mit Kunstschwarm

Beitragvon Rumpel » Do 10. Apr 2014, 12:22

Futterkranzproben sind für die
Erteilung eines Gesundheitszeugnisses nicht erforderlich.
Sagt man so?
Gruss Jörn
Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
Johann Wolfgang von Goethe

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Re: Vorgehen beim Start mit Kunstschwarm

Beitragvon specht » Do 10. Apr 2014, 13:20

http://www.biene-oesterreich.at/?id=250 ... cmVjaHQ%3D

So sind die Gesetze bei uns.

Wanderkarte gibt es nur bei seuchenfreien Bienenvölkern.
Ohne gültige Wanderkarte, keine Bienenwanderung.


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