Überwinterung - offener Gitterboden

Wie bereite ich die TBH auf den Winter vor? Isolieren, Anordnung der Oberträger, etc.
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sleipnir
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Überwinterung - offener Gitterboden

Beitragvon sleipnir » Sa 6. Okt 2012, 19:13

Bei der TBH wird wohl auch, wie beim Magazin mit offenen Gitterboden überwintert ?
Oder habt Ihr übern Winter einen geschlossenen Boden bei der TBH ?

gruß

bernhard
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sleipnir
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Re: Überwinterung - offener Gitterboden

Beitragvon sleipnir » So 7. Okt 2012, 09:06

Deine TBH´s sind das ganze Jahr unten zu ?
Also Sommer wie Winter.
Und wie ist bei Deinen TBH´s der Deckel ausgebildet ?
Hast Du die Deckel gedämmt ?

gruß

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mahagugu
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Re: Überwinterung - offener Gitterboden

Beitragvon mahagugu » So 7. Okt 2012, 15:41

Habe fast überall wo ich unten ein Alugitter unten habe den offenen Boden gelassen.
Eventuell wiederhole ich mich da , aber durch das Gitter können die Bienen sich austauschen.
Falls das nicht gewünscht ist und dies wäre zB der Fall weil man sie dazubringen will Honig
einzulagen, dann sollte man da was machen.

Durch den Austausch von unten und dadurch dass die Wärme nur im Brutnest bleibt ..
was soll dann die Bienen motivieren einen Honigraum zu bilden ?

Nun vielleicht doch in der Trachtzeit ein Bretter unterlegen und so quasi mit geschlossenen
Boden arbeiten. Vielleicht sogar leichte Schräglage wegen Temperaturgefälle, aber nicht so
viel dass die Waben zu schief gebaut werden.

Ja, eventuell Brutraum durch Trennscheid begrenzen und dies erst nach ganz hinten verschieben
wenn man den Honigbereich frei geben will.

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sleipnir
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Re: Überwinterung - offener Gitterboden

Beitragvon sleipnir » So 7. Okt 2012, 16:01

Nun ja ich gehe jetzt mal von der "Allgemeinen Lehre" aus, da wird gesagt der Boden bleibt das ganze Jahr offen und nur im sehr frühen Frühjahr (Febr/März) wird er geschlossen, um die neue Brut zu schützen.
Nun denke ich wird das bei der TBH analog sein.
Außer man läßt die Nestdufttheorie miteinfließen, oder ?


gruß

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Re: Überwinterung - offener Gitterboden

Beitragvon gartenmundl » So 7. Okt 2012, 17:25

Also ich hatte bis mindestens Dezember mehr oder weniger immer wieder die Windel drin zwecks Milbenkontrolle.
Dann überwinterten die Bienen mit offenem Boden, da sich auch mit neuer Brut mehr Kondenswasser bildete.
Geschadet hat es ihnen nicht und es war teilweise richtig zapfig bei uns (-25 C°)
Deckel war /ist isoliert, denke das ist viel wichtiger!

Grüße
Raimund

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Re: Überwinterung - offener Gitterboden

Beitragvon mahagugu » Mo 8. Okt 2012, 14:52

sleipnir hat geschrieben:....
Außer man läßt die Nestdufttheorie miteinfließen, oder ?
...


Also mir wurde gesagt, der offene Boden wäre damit das Kondenswasser abrinnt und der stock trocken bleibt
und damit die Milben und der Dreck aus dem Stock fallen.
Während der Trachtzeit sollte beides kein Problem sein.

Für das Kondenswasser reichen kleine Spalten im Boden (vielleicht ein Milimeter ...) . (habe ich schon bei
anderen Beuten so gesehen) bzw. ein kleines Gitterfenster im Boden ( habe ich bei meinem geerbten EHM-Beuten).

Ob ganzjährig offener Boden für die Einraumbeuten/Lagerbeutenbetriebsweise (also ohne aufgesetzten Honigraum)
von Vorteil ist , habe ich meine Zweifel. (wegen der Ablagerung vom Honig).

Was spräche gegen einen auswechselbaren Boden bei TBHs ?
So kann man sich immer noch entscheiden ob man einen festen Boden oder einen offenen Gitterboden haben will.
Der feste Boden , wäre einfach ein Brett , das von den schrägen Wänden gehalten wird.
Der Gitterboden ein Rahmen mit angetackertem Gitter - ebenfalls von den schrägen Wänden gehalten.

Einige meiner TBHs habe ich schon so gebaut.

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Re: Überwinterung - offener Gitterboden

Beitragvon zaunreiter » Mo 8. Okt 2012, 15:21

Erwähnt wird der offene Boden/eine Öffnung im Boden selbst in dem Buch aus dem Jahr 1568. Und sogar empfohlen, allerdings wird er nur zu bestimmten Zeiten geöffnet.

Aber interessant ist vielleicht der von Phil Chandler entwickelte Boden für TBH. Er hat einfach einen Rahmen mit Draht unten drunter gebaut, den er mit Holzspäne oder Kleintiereinstreu füllt. Dieser Rahmen wird dann unter dem offenen Boden der TBH geschnallt. Auf diese Weise herrscht ein bisschen Luftzug, aber keine Luftstöße erreichen das Volk. Gemüll fällt in ein Kissen aus Spänen. Prinzipiell ein Kissen wie bei Warré, nur offen und unten statt oben.

Phil will damit das Kleinklima und Kleingetier im Bienenstock fördern. (Besonders die Ohrwürmer haben es ihm angetan. :lol: )

Bis jetzt scheint ihm die Konstrukion zu gefallen.

Gruß
Bernhard
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Re: Überwinterung - offener Gitterboden

Beitragvon zaunreiter » Mo 8. Okt 2012, 15:24

Hier ein Video davon:

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Re: Überwinterung - offener Gitterboden

Beitragvon gartenmundl » Mo 8. Okt 2012, 18:43

Vielen Dank Bernhard für das Video! Finde die Idee eigentlich Klasse!
Sollte doch öfter mal in Phils Forum vorbeischauen.. ;)

@ Markus: Wärme geht nach oben verloren also dämme ich auch oben.
Aus meiner menschlichen Überlegung heraus hört es sich so logisch an.
Ob es Sinn macht wissen nur die Bienen.

Was ich allerdings nicht weis, wie sich ein offener Boden auf die Nestduftwärme auswirkt.

Grüße
Raimund

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Re: Überwinterung - offener Gitterboden

Beitragvon sleipnir » Mo 8. Okt 2012, 21:23

Also die Idee mit einem auswechselbaren Boden spukt auch schon in meinem Kopf.
Da ich ziemlich bald festegestellt habe, daß die Mädels meine, anfangs so tollen, Gitterschubladen gut verkitten :roll:
Somit war der Gedanke mit auswechselbaren Boden, aber ohne Holzspäne.
Also gut dann wäre ja wieder was zu tun im Winter, mit dem Bau von unterschiedlichen auswechselbaren Böden.


gruß

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