Oxalsäureverdampfung in der TBH

Varroamanagement in der TBH.
Fjonka
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Beitragvon Fjonka » Sa 29. Dez 2012, 23:05

hallo, Manfred

neee, verstopft war da nix, es hat bloß so lang gedauert, bis bei Wind und Kälte das Rohr warm war. Beim nächsten Mal achten wir zusätzlich auf "windstill" *g*

Grüße zurück!
Fjonka
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gartenmundl
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Re: Oxalsäureverdampfung in der TBH

Beitragvon gartenmundl » So 30. Dez 2012, 00:20

Was ist das Feuerwerkszeug, was da verbrennt.


Hallo Georg,
was meinst mit Feuerwerkszeug?

Die Kohlen sind bestenfalls zum Anzünden mit irgendetwas behandelt, damit sie schneller zu Glühen beginnen.
Wenn du ein Bischen wartest, bis auf dem Shishastück weiße Asche sichtbar wird, glüht da mit Sicherheit nur noch Kohle.
Ansonsten hätten sich ja schon alle Shishajunkies vergiftet....

Wenn deine Völker im September schon tot waren, wie war deine Blockbehandlung denn dann eine "herbstliche"?
Steh grad aufn Schlauch....

Grüße
Raimund

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Distelbauer
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Re: Oxalsäureverdampfung in der TBH

Beitragvon Distelbauer » So 30. Dez 2012, 14:16

Hallo Raimund,

war mir gar nicht klar, daß die Kohlen für`s Rauchen sind. Ich kannte die kohlen nur vom räuchern (Weihrauch...) :oops: . Es soll wohl etwas Schwarzpulver in den Kohlen enthalten sein und Schwefel. Aber da es Menschen inhalieren dürfen wohl nur in sehr geringen Mengen. Was mich beim Googlen jetzt eher wieder etwas verunsichert hat ist die Temperatur, die die Kohlen bekommen, so um die 600°.Für die Verdampfung von OS reichen doch schon um die 150? Aber ehrlich gesagt: wenns gegen die Milbe hilft ist jedes Mittel recht. Ich habe mit dem Rohrverdampfer gearbeitet und fand es viel zu umständlich. Die Wirkung war unkontrollierbar. Manchmal gings ruckzuck und manchmal hat es kaum gedampft.
Mein "Konzept" war folgendes: Ich habe über Naturschwärme vermehrt und dachte damit schon mal einen Großteil der Varroen zurück zu lassen. Ende Juli, Anfang August habe ich dann das erste Mal bedampft. Danach im Abstand von je 7 Tagen (Es flogen danach sehr viele Milben). Nach dem 3ten Mal hab ich aufgehört und gedacht, da Schwärme und 3x bedampft müßte alles gut sein. Das Schwarmabgabevolk hab ich mit AS Schwammtuch behandelt. Nach ein paar Wochen stellte ich dann plötzlich fest, daß bei diesem Volk die Räuberei schon voll zugeschlagen hatte. Habe dann bei den Schwärmen noch die Fluglöcher verkleinert, aber es half alles nichts. Als ich die Brutzellen der toten Völker öffnete kamen die Varroen in Massen heraus. Zur Entwicklung der Völker über den Sommer: Der Vorschwarm und der 1. Nachschwarm entwickelten sich in den Warres prächtig: gut 3 Zargen. In den Rähmchenbeuten ging irgendwie nichts mehr vorwärts.
Als erstes besuche ich jetzt im Frühjahr mal die Anfängerschulung und werde dann auch erst mal ein funktionierendes Varroakonzept lernen.

LG Georg

mahagugu
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Re: Oxalsäureverdampfung in der TBH

Beitragvon mahagugu » So 30. Dez 2012, 14:46

Es handelt sich höchstwahrscheinlich bei den Shishakohlen um Nitrate/Salpetersalze, die
beigefügt wurden, da diese brandfördernd sind.

Die chemischen Prozessen sind mir nicht so genau bekannt, aber vermutlich handelt es sich
um eine zusätzliche Sauerstoffabspaltung.
Außerdem ist die Entstehung von Nitraten endotherm / wärmeaufnehmend und ich vermute mal
bei ihrer Zerstörung wird zusätzlich Wärme frei.

garbeam
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Re: Oxalsäureverdampfung in der TBH

Beitragvon garbeam » Do 21. Jul 2016, 12:32

Ich setze in meiner Haltung in der LWG und Biki die Teelicht-Ox-verdampfung ein. Puderzuckermethode zur Bestimmung und falls nötig ab Ende Aug oder Anfang Sep Blockbehandlung 4 Behandlungen nach jeweils 5 Tagen mit 1g Teelicht-Oxverdampfung bei geöffneten Fluglöchern und im Dez. noch mal 1-2x im 5 Tage Rhythmus wenn keine Brut. Habe auch Varrox-Erfahrung, hat mich aber nicht so überzeugt, deutlich aufwändiger.


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