Bernhard's TBH

Bauanleitungen, Basteltipps und Detailfragen.
sv3b4ck
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Re: Bernhard's TBH

Beitragvon sv3b4ck » Mi 19. Mär 2014, 23:05

Hey Bernhard,
warum genau hast du dich für die TBH Maßen nach Wyatt entschieden?
Überlege grade selber wie groß ich meine TBH baue. Die vom LWG schein mir zu groß (zu lange Oberträger >51cm), auch wegen Wabenabrissen schon oft diskutiert.
Chandler sagt mir dann schon eher zu.
Das Wyatt Buch ist mir für 75 Dollar doch leider etwas teuer. Wie sind da die Maßen (Breite Oben, Breite Unten und Höhe)?
Danke und Gruß
Sven

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zaunreiter
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Re: Bernhard's TBH

Beitragvon zaunreiter » Do 20. Mär 2014, 00:58

Siehe:
zaunreiter hat geschrieben:Zuerst die Schablone, nach der ich dann auch weitere TBH bauen kann. Die obere Weite ist 44,5 cm, unten ist knapp 23 cm, die Seiten sind 30 cm. Die Höhe ist 28 cm. Die Wandstärken und die Position des Handgriffes habe ich auch eingezeichnet. Außerdem die Bohrlöcher der Fluglöcher und die Löcher zum Vorbohren der Schrauben. (Nach Wyatt Mangum.)
Bild


Die LWG habe ich mal in echt gesehen und sie erschien mir zu groß, was die Waben betrifft. Die Chandler wiederum ist mir gefühlsmäßig zu klein, in der Mitte liegt Mangum.
Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.

mahagugu
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Re: Bernhard's TBH

Beitragvon mahagugu » Do 20. Mär 2014, 21:02

Sehe da grad 44,5 ... Ist da jetzt mit oder ohne die Wandstärke ?

Meine OTs würden passen, sind 42cm lang. Habe 44 cm genommen, wegen möglicher Kompatibilität zu Zander und der Breitwabe.

specht
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Re: Bernhard's TBH

Beitragvon specht » Di 1. Apr 2014, 20:39

Kap Horn hat geschrieben:
Den Gedanken einer TBH habe ich nicht aufgegben

Und der nächste Winter kommt bestimmt und da will ich nicht gerad "arbeitslos" sein.

Einzig was mich "stört" an der TBH ist dass die Wärme auf die Länge verteilt wird statt wie bei dem Warréturm in die Höhe.
Aber auch in Schweden werden TBH´s mit Erfolg benutzt.


Ahoi Kap Horn,

wie wäre es mit der?
Dickwandig, sturmsicher, Himalaya-tauglich und Holz pur. :mrgreen:

http://beehivejournal.blogspot.co.at/20 ... -hive.html

Grüße aus dem Wiener Becken

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Re: Bernhard's TBH

Beitragvon specht » Fr 4. Apr 2014, 08:39

Kap Horn hat geschrieben:Ein langjähriger Bienenhalter ..
Er schreibt sich jetzt die Finger wund in einem schwedischen Forum ..
Und Warré und TBH waren im zumindet bekannt!


Hallo Manfred, wo finde ich dieses Forum?
Würde dort gerne mal reinlesen.

Grüße, Marcus

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Re: Bernhard's TBH

Beitragvon zaunreiter » Fr 4. Apr 2014, 11:28

Auf hoher See und vor den Bienen bist Du in Gottes Hand. ;)
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Re: Bernhard's TBH

Beitragvon Rumpel » Mi 8. Apr 2015, 08:33

Ha ha ha, Bernhard will mit seiner TBH wandern, habe ich im IF gelesen. ;)
Ich hoffe das es klappt, und drücke die Daumen. 8-)
Wenn demnächst einer auf die Idee kommt mit 20 TBH zu wandern, der alte Janscha hatte für seine Lagerbeuten ein Gestell für das Fahrwerk.
War zum aufhängen und hat wohl wat 100 Jahre gefunzt. :lol:
LG. Jörn
Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
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Re: Bernhard's TBH

Beitragvon zaunreiter » Mi 8. Apr 2015, 09:00

Das Buch von Anton Janscha ist 1777 erschienen, vor 238 Jahren. Darin wird diese Aufhängung für den stoßfreien Transport von Bienenvölkern auf Pferdekutschen beschrieben:

JanschaWaggon.jpg


Der Janscha war ein ganz schöner Pfiffkus, muß man schon sagen.
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Re: Bernhard's TBH

Beitragvon Rumpel » Mi 8. Apr 2015, 09:11

Ja oder :?:
Heute gibt es Sielentaufhängungen zB. Schwingungstechnik für kleines Geld. ;)
Gutes gelingen -Jörn
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Re: Bernhard's TBH

Beitragvon zaunreiter » Sa 11. Apr 2015, 23:21

Heute habe ich die TBH vorbereitet. Königin da, Brut da. Genügend Futter. Die Brutwaben habe ich nach vorne ans Flugloch gerückt. Das Schied aus Holz hat sich verzogen. Das habe ich erneuert. Ich habe ein vertikales Königinnenabsperrgitter gebaut und zwischen letzter Wabe (Futter) und Anfang des Brutnestes gerückt. Nach vorne haben sie noch zwei Waben zu bauen, die restlichen leeren Oberträger habe ich hinter das Absperrgitter gehangen.

Bild



Die Oberträger fasse ich nur mit je einem Finger pro Ende an, so daß die Waben immer senkrecht nach unten baumeln können und nicht abreißen. Bevor die Waben gezogen werden, werden die Seiten mit dem Stockmeißel gelöst.
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