Mikroben im Bienenstock

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Re: Mikroben im Bienenstock

Beitragvon zaunreiter » Mo 2. Feb 2015, 22:55

Es wird kein 2-Heptanon "in die Völker geschüttet" sondern die den Bienen eigenen Milchsäurebakterien hinzugegeben, die wiederum die eigene Bildung von 2-Heptanon durch die Bienen fördert. ;)
Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.

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Re: Mikroben im Bienenstock

Beitragvon Rumpel » Di 3. Feb 2015, 07:06

Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
Johann Wolfgang von Goethe

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Re: Mikroben im Bienenstock

Beitragvon zaunreiter » Di 3. Feb 2015, 09:56

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Re: Mikroben im Bienenstock

Beitragvon Rumpel » Di 3. Feb 2015, 12:23

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Re: Mikroben im Bienenstock

Beitragvon zaunreiter » Di 3. Feb 2015, 13:12

Hier eine Arbeit zu Mikroben des Bien aus dem Jahre 1906:
The Bacteria of the Apiary with special reference to bee diseases
von Gershom Franklin White
https://ia601901.us.archive.org/24/item ... 00whit.pdf
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Re: Mikroben im Bienenstock

Beitragvon Rumpel » Di 3. Feb 2015, 19:51

Wer hat sich das gedacht 1906, na schon nicht schlecht.
Mir gehen da eben auch so Sachen durch den Kopf.
Bienen besiedeln ja auch gerne verlassene Wohnungen, da ist der Impfstoff zum teil ja schon vorhanden.
Bei den Strohwohnungen also Stülper oder auch bestimmten arten der Klotzbeuten usw.
die waren ja nicht Klinisch rein.
Wenn die Bienen auf so eine Altbauwohnung abfahren, denn hat die Natur sich was dabei gedacht.
Jedenfalls hab ich noch nicht mitbekommen das sie gravierende Fehler macht, na ja hüstel... ;)
LG. Jörn
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Re: Mikroben im Bienenstock

Beitragvon Theophanu » Mi 18. Feb 2015, 11:29

Das spricht in meinen Augen sehr für das milchsaure Futter.
Ich bin ja gespannt, ob und wie meine Lieben aus dem Winter kommen.

Ich bin jedenfalls immer erstmal gegen die Gabe isolierter Stoffe.
Weil ich davon ausgehe, dass wir die größeren Zusammenhänge, in die die integriert sind, eben nicht begreifen.
Denk mal an zB Kräuter. Einige wirken nicht mehr so gut, wenn man den vermeintlich relevanten Inhaltsstoff aus dem Kontext herauslöst.

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Re: Mikroben im Bienenstock

Beitragvon zaunreiter » Mi 11. Mär 2015, 07:55

Das Mikrobiom der Königin unterscheidet sich deutlich von dem Mikrobiom der Arbeiterinnen:
http://aem.asm.org/content/early/2015/0 ... 5.abstract
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Re: Mikroben im Bienenstock

Beitragvon zaunreiter » Mo 20. Apr 2015, 12:31

Proben von einem bisher unentdeckten Amazonasvolk ergaben, daß sie ein sehr viel größeres Mikrobiom besitzen als Nordamerikaner. Allein im Darm der Waldbewohner leben doppelt so viele Mikrobenarten.
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/m ... -1.2439534
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Re: Mikroben im Bienenstock

Beitragvon Rumpel » Mo 20. Apr 2015, 16:10

Hö hö, sehr Interessant!
Mir sind gleich die in Sagrotan gebadeten Familien aus der Apothekenumschau eingefallen, die gibt es wirklich.
Naja, bald gibt es Chlorhühnchen, dann sind wa aussen und innen Klinisch rein, wie bei Klementine. ;)
LG. Jörn
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