Vorsicht vor Mittelwänden für Anfangsstreifen!

Nöld
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Re: Vorsicht vor Mittelwänden für Anfangsstreifen!

Beitragvon Nöld » Di 26. Mär 2019, 06:47

Hallo Heiner,

ich verstehe Harald so, dass er die eingeweichten Leisten lediglich als "Gussform" benutzt und diese nicht am Oberträger verbleiben.

Viele Grüße, Nöld

heiner
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Re: Vorsicht vor Mittelwänden für Anfangsstreifen!

Beitragvon heiner » Di 26. Mär 2019, 09:08

Ich stehe da scheinbar auf dem Schlauch, verstehe nicht, wie das gemeint ist. Ist da nur die Rede von einem
mittig aufgebrachten dünnen Leitwachsstreifen?
gruß heiner

Manfred
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Re: Vorsicht vor Mittelwänden für Anfangsstreifen!

Beitragvon Manfred » Di 26. Mär 2019, 14:49

Grüß Dich Heiner

Ich hab' da ein Filmchen gefunden:
https://www.youtube.com/watch?v=GoVmLvc ... r_embedded

und hoff' das macht die Griffsbestützigkeit kleiner. :lol:

HG Manfred

heiner
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Re: Vorsicht vor Mittelwänden für Anfangsstreifen!

Beitragvon heiner » Di 26. Mär 2019, 17:52

Hallo Manfred,
dank deinem Filmhinweis ist jetzt der Groschen gefallen. Anschließend kam noch eine zweite Filmsequenz zum geleichen
Thema und zwar mit Halbrähmchen, genau wie Harald das offensichtlich macht.
Entlang einer Latte wird ein Wachsleitstreifen mit Flüssigwachs auf die Unterseite des Oberträgers gezogen. Das ist wirklich
genial einfach.
https://www.youtube.com/watch?v=xk2oAHxYUV0

Danke für Euer Verständnis, auch dir Nöld, für eure Hilfe bei meiner Begriffsstutzigkeit.

Herzliche Grüße
Heiner

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zaunreiter
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Re: Vorsicht vor Mittelwänden für Anfangsstreifen!

Beitragvon zaunreiter » Do 28. Mär 2019, 09:32

Zurück zum eigentlichen Thema: Für Bienen gefährliche Wachsverfälschungen

Wachsverfälschungen – Bedrohung und Chance
https://www.praxis-agrar.de/tier/bienen ... BxDhSv4FF8

Die Chance ist solange gegeben, solange es sich "nur" um kriminelle Fälschungen von Wachs handelt. Wenn sich aber herausstellt, daß die Schadwirkung von aus der Umwelt eingetragenen Wirkstoffen stammt, dann hilft auch kein Wachsschwitzen der Bienen mehr. :think:
Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.

Nöld
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Re: Vorsicht vor Mittelwänden für Anfangsstreifen!

Beitragvon Nöld » Fr 29. Mär 2019, 09:28

In dieser Arbeit wurden Wachs- und Honigproben aus Deutschland und Israel untersucht. Die deutschen Wachsproben (n = 513) wurden zwischen 2016 und 2018 gesammelt.

Shimshoni J. A. et al. (2019): Pesticide distribution and depletion kinetic determination in honey and beeswax: Model for pesticide occurrence and distribution in beehive products. PLOS ONE 14(2).

https://doi.org/10.1371/journal.pone.0212631

Sämtliche deutschen Wachsproben waren gleichzeitig mit mindestens drei Pestiziden kontaminiert. Die am stärksten verseuchte Probe enthielt 27 verschiedene Pestizide!

Die folgenden 14 Pestizide wurden zu 100% in den jeweiligen Proben nachgewiesen:

azoxystrobin (n = 23), carbofuran (n = 18), chlorobenzilate (n = 18), cyprodinil (n = 10), dimoxystrobin (n = 35), fenbutatin oxide (n = 35), fenpyroximate (n = 28), fluopyram (n = 17), hexythiazox (n = 28), iprodione (n = 10), metolachlor (n = 10), propargite (n = 49), propoxur (n = 13) und tebuconazole (n = 35)

DDT und dessen Abbauprodukte wurde noch in 85-94% der Proben gefunden. Die seit rund 10 Jahren ebenso verbotenen Hexachlorcyclohexan Isomere (HCH‘s) wurden in 95% der Proben nachgewiesen.

Der Mist scheint stabil zu sein… Ob die Dosen bereits negative Auswirkungen auf die Bienen haben ist anzunehmen und Pestizide können auch kumulativ wirksam sein!

Pestizide.PNG

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Distelbauer
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Re: Vorsicht vor Mittelwänden für Anfangsstreifen!

Beitragvon Distelbauer » Fr 29. Mär 2019, 21:39

Das ist nicht grad beruhigend. Unsre Großeltern hätten es vielleicht Teufelszeug genannt. Das schlimmste find ich halt, die Leute, die das erfinden/entdecken sind ja richtig schlau.
Danke fürs Einstellen.

Grüße Georg


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