Mutwillige Zerstörung von 3 meiner Warrè Stöcke

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Michael
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Mutwillige Zerstörung von 3 meiner Warrè Stöcke

Beitragvon Michael » Mi 23. Nov 2016, 09:42

Hallo Forum,

gestern wollte ich nach meinen 3 Stöcken im entlegenen Wald schauen, und mußte einen Schock erleben. 3 meiner Stöcke die ich an diesem Standort habe, wurde umgeworfen. Waben rausgeflogen, Bienen alle bis auf ein kleines Häufchen ca. eine Handvoll, erfroren, hatten 2 Grad Minus und mehr in den letzten Tagen in der Früh.

Mann sieht in der frischen Erde, da es vor 3 Tagen geregnet hat eindeutige Fußspuren. Hab bei der Polizei Anzeige erstattet. Leider alles Kaputt.

Traurig hab ich meine Stöcke weggeräumt. Die Stöcke sind auf meinem eigenen Grundstück gestanden, weit ab von öffentlichen Wegen oder Wanderwegen.

Was sind das für Menschen? Die mutwillig Bienenstöcke umwerfen? Noch dazu wo jetzt kein Flugbetrieb herrscht! Bin Fassungslos. :evil: :evil:

Gruß

Michael
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Barbara
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Re: Mutwillige Zerstörung von 3 meiner Warrè Stöcke

Beitragvon Barbara » Mi 23. Nov 2016, 13:05

Hallo Michael,
das tut mir furchtbar leid, das gleiche ist mir Anfang des Jahres auch passiert: drei Völker gestohlen, eins zerstört!
Anzeige erstatten ist genau richtig, wahrscheinlich wird das Verfahren aber eingestellt. Ich habe seitdem Kameras aufgehängt. So etwas machen höchstwahrscheinlich andere Imker (Angst vor Konkurrenz?), es ist ein ekelhaftes Verhalten unter Kollegen ! Sei wachsam !
Grüße: Barbara/Mittelrhein

Claudia.1977
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Re: Mutwillige Zerstörung von 3 meiner Warrè Stöcke

Beitragvon Claudia.1977 » Mi 23. Nov 2016, 14:39

Ihr lieben,
es ist wirklich bitter, für mutwillige Zerstörung gibt es keine Entschuldigung.

Gibt es denn in Österreich für Sachbeschädigung eine Versicherung?
Ich frage, weil für viele Imker diese Versicherung nur durch eine Vereinsmitgliedschaft in Deutschland abzuschließen geht.
Hat jemand aus dem Forum schon mal einen Versicherungsfall gehapt? Wie großzügig ist die Versicherung bei grauchten Beuten?
liebe Grüße Claudia
[Warré seit 2014 (Oekobeute, Andreas Meisel)/ TBH seit 2015 (Oekobeute, Andreas Meisel) / Bienenkugel seit 2016 (Andreas Heidinger)/ Klotzbeute, trocknet seit 2016, Inbetriebnahme in 2018 (Selbstbau im Zeidler Kurs, Schloss Hamborn)]

Barbara
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Re: Mutwillige Zerstörung von 3 meiner Warrè Stöcke

Beitragvon Barbara » Mi 23. Nov 2016, 17:29

Hallo Claudia,
ja: ich habe von der Versicherung den (materiellen) Schaden - teilweise - erstattet bekommen, und zwar:
100,- Euro pro Volk und 80,- Euro pro Beute.
Ich bin über die Vereinsmitgliedschaft versichert.
Viele Grüße
Barbara

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Michael
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Re: Mutwillige Zerstörung von 3 meiner Warrè Stöcke

Beitragvon Michael » Mi 23. Nov 2016, 20:04

Hallo,

Ja ich bin Versichert. Wird so ungefähr ausfallen wie du geschrieben hast 100 Euro Pro Volk und 80 Für die Beute.

Habe eventuell Glück, den was ich nicht wußte ist die Wildfütterung genau über dem Bienenstand und da ist eine Wildkamera aufgestellt, vielleicht passt der Winkel und es ist was drauf. Hab heute schon mit der Jägerschaft Kontakt aufgenommen um an die Bilder zu kommen.

Hoffe das beste.

Liebe Grüße


Michael
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Distelbauer
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Re: Mutwillige Zerstörung von 3 meiner Warrè Stöcke

Beitragvon Distelbauer » Mi 23. Nov 2016, 23:37

Sauerei so was. Hoffentlich kriegst du was raus.

Gruß Georg

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Versichrungsarbeit ?/ Beobachtungstechnik?

Beitragvon Claudia.1977 » Do 24. Nov 2016, 08:19

Ja, wie die Versicherung arbeitet, d.h. wie sie Beutennutzung ... berechnet bzw. abzieht würde mich interessieren wie alles andere um das Versicherungs- Thema.

Welche Wildcamera verwendet ihr? Bzw. die Jägerschaft?
Nur aufnahme oder live Übertragung?
Bei live Übertragung werden Fotos per email verschickt, aber gmx kann die Sprache wohl nicht erkennen... so meine bisherige Recherche.
liebe Grüße Claudia
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Michael
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Re: Mutwillige Zerstörung von 3 meiner Warrè Stöcke

Beitragvon Michael » Do 24. Nov 2016, 17:26

Hallo,

so heute das Foto bei der Polizei abgeliefert, sind 2 Rotzlöfel ausm Dorf hier 14 und 15 Jahre Alt. Bei der Vernehmung der Polizei haben Sie angegeben: Sie wollten nur Wissen ob Bienen in den Stöcken sind!!!!! :evil:

Die beiden sind schon Amtsbekannt, haben schon mehr angestellt.

Die Wildkamera ist so eine so mit Speicherkarte.

Na wenn die beiden mir übern Weg laufen denen Blase ich noch den Marsch!

Gruß

Michael
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GkF
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Re: Versichrungsarbeit ?/ Beobachtungstechnik?

Beitragvon GkF » Do 24. Nov 2016, 22:37

Hallo,

sauerei, sowas!


Claudia.1977 hat geschrieben:Welche Wildcamera verwendet ihr? Bzw. die Jägerschaft?
Nur aufnahme oder live Übertragung?


Ich habe an meinem Teich eine Kamera, die hat auch meine Klotzbeute im Auge, die war in irgendeinem Discounter mal im Angebot. Die hat eine Speicherkarte drin. Nachteil ist, ich muß immer mein Laptop mitnehmen, um die Bilder zu sehen. Funktioniert aber gut. Braucht auch nur 2 kleine Batterien in ca 1/4 Jahr.
Der Nachteil bei den Kameras ist leider, man muß sie ziemlich hoch hängen, sonst werden sie einfach mitgenommen. Das geht aber wieder auf die Reichweite zum Auslösen und man erkennt die Gesichter von oben, besonders mit Hut oder Kappe, schlecht.
Ich habe deshalb, gut sichtbar und schön hoch, eine Atrappe mit Antenne hängen. Seitlich ist die richtige Kamera in einem Nistkasten versteckt.
......zur Brutzeit habe ich dann viele, leider unscharfe, Vogelgesichter auf der Speicherkarte, die einen Platz fürs Nest suchen.....
Ist aber interessant, wieviel Leute sich da rumtreiben.

Gruß Dieter


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