Königinnenzucht: Wie?

mahagugu
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Re: Königinnenzucht: Wie?

Beitragvon mahagugu » Mo 3. Jun 2013, 17:38

Nun so eine Warre-Zarge ist doch recht klein. Würde einfach eine Warre-Zarge und ein Trennscheid nehmen
und dann eine Wabe mit Weiselzelle nehmen , eventuell noch eine Futterwabe und einen leeren Oberträger
und dann mal schauen was die Bienen so machen.
Eventuell gehts auch mit der Wabe mit Weiselzelle, den Trennscheid, Futterteig und zwei leeren Oberträgern.
Die Bienen bleiben natürlich drauf. In die Zarge bohr ich dann noch ein kleines Flugloch und richte das
ganze dann noch entsprechend her.

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Re: Königinnenzucht: Wie?

Beitragvon zaunreiter » Mo 3. Jun 2013, 18:15

Na - dann doch lieber: viewtopic.php?f=12&t=278
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Re: Königinnenzucht: Wie?

Beitragvon zaunreiter » Mi 12. Jun 2013, 22:55

Heute habe ich nach 14 Tagen die Eilage der Königinnen in den Begattungskästen kontrolliert. Nicht alle sind was geworden, aber es sind schöne Königinnen dabei. Die Schwarmköniginnen sind durch die Bank toll geworden. Bei den MDA-Splitter-Königinnen sind einige sehr gute Königinnen dabei, aber eben nicht alle.

Hübsche Feld- und Wiesenköniginnen. (Ledernacken. :) ) Von ganz hellen, großen Pudeln bis quirligen, kleinen und dunklen Carnicas. (Nicht im Bild.)
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Es wird gestiftet.
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Und es gibt schon Brut in fast allen Stadien. (Nicht verdeckelt.)
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Auf allen drei Waben. (Jetzt erweitert auf fünf Waben.)
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Es wird Bienenbrot gebacken.
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Hübsche kleine Miniwaben.
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Re: Königinnenzucht: Wie?

Beitragvon melliferaman » Mi 19. Jun 2013, 17:33

Hallo zusammen,

ich habe es mit der Zuchtlatte (Umlarven) in der Warrèzarge getestet, geht problemlos.
Jetzt die Kür, Köhlersches Verfahren bzw. Mondscheinbegattung im Warrèableger (4 Waben).
Die erste legt schon, die andern drei sind gerade in Arbeit. Bin begeistert!



Viel Spaß mit dem Film.

Viele Grüße
Melliferaman

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Re: Königinnenzucht: Wie?

Beitragvon zaunreiter » So 30. Jun 2013, 22:56

Nachdem die jungen Königinnen auf zwei Waben Brut angelegt und die erste Brut verdeckelt haben, habe ich die kleinen Begattungseinheiten (Warrézarge) mit verdeckelter Brut + ansitzenden Bienen aus anderen Völkern verstärkt.

Verdeckelte Brut. Die geschlüpften Zellen wurden schon mit Nektar vollgetragen, oben in der Ecke bereits ein Ansatz verdeckelter Honig. Außerdem ein dicker Pollenkranz. Gutes Futter für die kleinen Königinnen und außerdem Verstärkung durch die schlüpfenden jungen Bienen.
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Ich lasse die Waben am Abend - ohne Räuberflug - an der Abendsonne lüften. Circa eine Stunde. Wenn ich die hinstelle, rappel ich etwas. Die alten Flugbienen kehren zum Mutterstock zurück. Es bleiben nur die jungen Bienen auf den Waben sitzen. Ich sprühe sie später leicht ein und setze sie zur Verstärkung in die Begattungszargen.
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Re: Königinnenzucht: Wie?

Beitragvon zaunreiter » Mo 31. Mär 2014, 14:57

Das ist einer meiner Lieblingsköniginnen.
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Re: Königinnenzucht: Wie?

Beitragvon zaunreiter » Sa 31. Mai 2014, 10:39

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Re: Königinnenzucht: Wie?

Beitragvon zaunreiter » So 8. Jun 2014, 13:43

Zwei Startervölker, die umgelarvte Weiselzellen bekommen haben.

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Re: Königinnenzucht: Wie?

Beitragvon zaunreiter » Mo 23. Jun 2014, 15:50

Begattung im Brutableger. Eine Zarge für alle Fälle: hier als Begattungseinheit. Auf den Truck passen bis zu 30 Begattungseinheiten. (Hier im Bild 25 Stück.)
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Aufstellung in kleinen Einheiten rund um ein Drohnenvolkturm.
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Re: Königinnenzucht: Wie?

Beitragvon zaunreiter » Mi 23. Jul 2014, 15:26

Hier ein Video von der sogenannten Zweitschlupfzelle von Nicot. Sie kommt zum Einsatz, wenn die schlupfreifen Weiselzellen auf die Ableger verschult werden und die Königinnen bereits schon geschlüpft sind, dann kann man die geschlüpften Königinnen in diese Zweitschlupfzelle verfrachten und sie ein zweites Mal schlüpfen lassen. Diese künstliche Zelle wird wie eine Nachschaffungszelle mitten auf die Wabe mit schlüpfender Brut gesteckt. Die Königin befreit sich innerhalb von 15-40 Minuten. Sie kann sich - wie in einer Naturzelle - langsam heraustasten und Kontakt zu den Bienen aufnehmen. Sie wird so sehr gut angenommen.

Man stanzt eine kleine Wachsscheibe aus einer Mittelwand und formt daraus den Deckel.

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Mit einer Nadel piekst man Löcher hinein oder mit dem Stockmeißel einen kleinen Schlitz, damit sich die Königinnen befreien können und Luft kriegen. Ich befeuchte die Scheibe ganz ganz leicht (nicht zu viel, sonst ertrinkt die Königin) mit Honig. Die Königin schleckt dann am Honig, anstatt sich wieder rückwärts herauszuschieben. Meistens jedenfalls. Man muß sehr gut aufpassen, daß die Füßchen nicht zwischen Deckel und Zelle eingeklemmt werden, also langsam an die Sache herangehen.


http://www.youtube.com/watch?v=S4XGq5IEYuA
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