Japanische Variante

Roger Delon http://warre.biobees.com/delon.htm
Jean-Marie Frèrès & Jean-Claude Guillaume http://warre.biobees.com/guillaume.htm
Marc Gatineau http://warre.biobees.com/gatineau.htm
Gilles Denis http://warre.biobees.com/denis.htm
Jean-François Dardenne http://warre.biobees.com/dardenne.htm und http://warre.biobees.com/round_and_polygonal.htm
...und andere!
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Rumpel
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Re: Japanische Variante

Beitragvon Rumpel » Fr 4. Okt 2013, 12:30

Du möchtest ja mit der Warre beginnen, gut so.
Sonst fangen wir von vorn an, und ich bin schon Kreiserfinder.
Gruß Jörn
Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
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zaunreiter
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Re: Japanische Variante

Beitragvon zaunreiter » Do 7. Nov 2013, 10:15

Dank des Verzichtes auf Wabenoberträger...kannst Du auch auf die einzelnen Zargen verzichten und gleich einen zusammenhängenden Hohlraum nutzen. So, wie sie jetzt ist, ist die Modifizierung ziemlich sinnfrei. Oder glaubst Du, Du kannst die Zargen mit ein bisschen Draht wieder trennen? Und wozu?

Zu inkonsequent! Wenn man auf lange Naturwaben steht, dann sollte man die Klotzbeute nehmen, denn dann hast Du die für den Wärmeerhalt benötigte Wandstärke und die Behausung ist dann auch rund.

Mit den dünnen Wänden, das taugt doch nicht. Das macht man nur als Kompromiss, um dem Imker neue Möglichkeiten zu eröffnen. Man kauft sich dabei aber auch eine Menge Nachteile ein.

Die eckige Grundform und der Verzicht auf Anfangsstreifen hat außerdem schlimmen Wirrbau zur Folge, der nicht ohne Konsequenzen bleibt. Ich habe zehn Jahre lang Wirrbau in eckigen Kästen bauen lassen - ich weiß, wovon ich spreche! Die Bienen bauen Waben, die sie nicht nutzen können, sie bauen reine Füllwaben, also um den Raum zu füllen.

Die Zellen sind zu unregelmäßig und zu lang, zu kurz - sprich: komplett unbrauchbar. Meist werden sie voll mit Honig gestopft, der danach nie wieder (!) angefasst wird. Der gammelt da nur rum. Schwer zu glauben, es ist aber so.

Die Füllwaben nehmen aber Platz weg für die so dringend benötigten Arbeiterinnenwaben, die regelmäßig sein müssen (anders als Drohnenzellen z. B.), erstens um die benötigte Wärme zu erzeugen und gleichmäßig zu verteilen und zweitens, um vollwertige Arbeiterinnen in der notwendigen (!) Anzahl zu erzeugen.

Ich hatte einen Haufen wirrer Waben in den Kästen, und die Völker kümmerten vor sich hin. Bis ich das erst mal gerafft habe! Es kommen einfach nicht genügend Arbeiterinnen zustande, vor allem in den beengten Maßen einer Warré muß der geringe Raum sinnvoll genutzt werden. Da ist kein Platz für Verschwendung. Durch den Wirrbau ist das Brutnest außerdem sehr lang gestreckt und dadurch ist die Brut unterkühlt, was zu Brutkrankheiten und zu dummen Bienen führt. (Siehe die Forschungen von Tautz zur Wärme und ihre Wirkung auf die Brut.)

Es ist also ein grober Unfug, hier ohne Anfangsstreifen zu arbeiten, man zwingt die Biene in eine unnatürlich eckige Behausung mit dazu noch dünnen Wänden. Das Resulat sind mickrige und erbärmlich vor sich hinkümmernde Bienenvölker. Das hat mit "natürlich" nichts mehr zu tun. Natürlich sind aus dem Inneren heraus kräftige Völker, strotzend vor Gesundheit.
Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.

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Re: Japanische Variante

Beitragvon Rumpel » Do 7. Nov 2013, 17:27

Sinn macht gerade stimmt, die Christ läuft auch gerade.
Wenn Kap Horn der Meinung ist es funktioniert bei Ihm. Da Glaube ich eher an Weihnachtsmann.
Du musst mal daran denken wie du Angefangen hast Bernhard.
Bei Warre fängt er an, was denkst du Passiert dann in der Folgezeit, Manchmal musst du auch vertrauen in deine Mitmenschen haben.
Alles wird gut. er soll Warre meistern was glaubst du wann er was tut.
Bis jetzt hat er noch keine Bienen in der Hand. Hinschauen tut er doch schon, Lehren und Lernen oder?
Wenn er Japanisch will dann Brauch er auch eine Japanische Biene oder nicht. und das lernt er doch.
LG. Jörn
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Re: Japanische Variante

Beitragvon mahagugu » Fr 8. Nov 2013, 00:20

Bienen schon bestellt ???? Jetzt im November ...

der April ist ein guter Zeitpunkt und man kann sich dann noch auf die Frühtracht freuen ...
oder der Juli wenn zu viel Bienen da sind , aber natürlich auch der Mai , weil da gibts Schwärme ...

aber der November ???
also ich kaufe Bienen oder bekomme welche geschenkt .... oder fang unfreiwillig welche im
Mai .... aber mit bestellen hat das bei mir mit den Bienen noch nie funktioniert ...

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Re: Japanische Variante

Beitragvon Rumpel » Fr 8. Nov 2013, 16:02

Man Maha, es gibt auch Gegenden wo nix umfliegt.
Versuch doch mal zu verstehen das andere Bienenfreunde nicht bei dir auf der Veranda wohnen.
Dein Einsatz ist auch gut gemeint, in deinen anderen Foren erzählst du ja auch das du den Warre Leuten mal auf die Sprünge helfen musst.
Mir ist das Wurst, aber er hat seine Bienen für das Frühjahr bestellt.
Und da solltest du doch mal drüber nachdenken.
Das ist nicht so toll.
Gruss Jörn
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Re: Japanische Variante

Beitragvon Rumpel » Fr 8. Nov 2013, 16:29

Hö Hö. lustig oder eher nicht, ist aber nicht von mir :D
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Re: Japanische Variante

Beitragvon Rumpel » Fr 8. Nov 2013, 19:19

Ja so ist es ,du und ich wohnen nicht in Teneriffa.
Was ja auch nicht immer schlecht ist,
Gruss Jörn
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Re: Japanische Variante

Beitragvon mahagugu » Fr 8. Nov 2013, 19:31

Und grade wenn die Winter lang sind usw. kann man keine Garantie für nächstes Jahr abgeben ...

Wenns funktioniert freut man sich , aber es reicht wenn man im März oder April seinen Imker anruft
und fragt wies ausschaut ...

Wenn ich jetzt schon für nächstes Jahr Bienen bestellen will, dann lachen die mich womöglich aus ...

Ich baue auch jetzt schon Rahmen und Beuten für nächstes Jahr, aber das ist was vollkommen anderes.
Auch rechne ich jedes Jahr mit mindestens soviel Beuten , wie ich besetzt habe zum Schwarm verhindern/vermehren.

Weiß echt nicht was in Schweden los ist, aber für Ostösterreich kann ich sagen, wenn man im April oder Mai Bienen/Schwärme
haben will, dann bekommt man die in der Regel auch und das hat nichts mit von der Stange zu tun, sondern weil halt "Saison" ist.
Im Mai ist halt Schwarmzeit, genau so wies im Herbst Obst und Schwammerl gibt und man Äpfel, Kastanien und Schwammerl in der
Regel auch nicht für nächstes Jahr vorbestellt.

Optionen und Warentermingeschäfte sind was für Börsenspekulanten .... und natürlich hätte ich auch gern eine Garantie , dass ich
nächstes Jahr ein Bienenvolk für unter 80 Euro kaufen kann.

Wenn also nächstes Jahr ein gutes Bienenjahr ist in Schweden und die Hobbyimker irgendwie nicht wissen wohin mit den Schwärmen
oder Bienen, dann wirst du dich fragen .... "wozu habe ich vorbestellt". Falls aber ein schlechtes Jahr wird, bist du entweder froh
, dass du welche bekommst oder dein Imker wird dir enttäuscht mitteilen, dass eine Katastrophe eingetreten ist und er dir keine
verkaufen kann.

So, meine Denkweise/Beschränktheit habe ich jetzt ausführlich erklärt.

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Re: Japanische Variante

Beitragvon Rumpel » Fr 8. Nov 2013, 19:36

Ja frische Fische sind auch gut, :D Seit ich in den Bergen lebe fehlt das Salz in der Luft.
Gruss Jörn
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Re: Japanische Variante

Beitragvon mahagugu » Fr 8. Nov 2013, 19:47

Rumpel hat geschrieben:....
Dein Einsatz ist auch gut gemeint, in deinen anderen Foren erzählst du ja auch das du den Warre Leuten mal auf die Sprünge helfen musst.
...


Nun, ich lese u.a. auch das Warréforum, weil ich so meine Schwierigkeiten mit der Bienenhaltung/pflege habe.
Zucht gibts bei mir nicht und momentan will ich das auch gar nicht mehr.


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