Dadant, Deutschnormal, Warré

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Re: Dadant, Deutschnormal, Warré

Beitragvon zaunreiter » Mo 17. Feb 2014, 12:23

edlBeefit hat geschrieben:ich finde da nichts negatives bei der D Normal mit halben Zargen


Dann mußt Du genauer hinsehen. Bei Dadant ist sehr deutlich der Platz seitlich zu sehen. Lösung: Schied.

Bei DNM ist Platz rundherum. Oben und seitlich. Es bleibt Dir nur übrig, seitlich ein Schied zu setzen und die Höhe irgendwie begrenzen. Also kannst Du zum Beispiel die unterste Flachzarge im Frühjahr entfernen und die Randwaben durch Mittelwände ersetzen. So bleiben die auch kompakt auf ihren Brutwaben im Frühjahr.

Ich sehe das ein wenig als Verschwendung an, denn die überzähligen Rähmchen und Beutenteile mußt Du bauen, lagern und mit Dir herum schleppen. Effizienz ist was anderes. Treibt die Kosten unnötig hoch. Und alles, was kostet, wird mit der Zeit aufgerieben.

Verstehe nur nicht, warum es auf einmal unbedingt DNM sein muß. Hast Du Beuten und Rähmchen in großer Stückzahl geschenkt bekommen, oder was?
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Re: Dadant, Deutschnormal, Warré

Beitragvon edlBeefit » Mo 17. Feb 2014, 12:38

zaunreiter hat geschrieben:
Verstehe nur nicht, warum es auf einmal unbedingt DNM sein muß. Hast Du Beuten und Rähmchen in großer Stückzahl geschenkt bekommen, oder was?

Und ich verstehe nicht warum Du nicht siehst das ich mit halben D Normal arbeiten würde

Und ich hab sicher keine Geschenkten D- Normal Zargen, weil es solche noch garnicht gibt :lol:

Und was bei DD neben dem Schild in der anderen Richtung an übermass da steht ist dann weniger schlimm als die wenigen cm Puffer beim D Normal mit halben Zargen, aber ich muss ja nicht Dich überzeugen :lol: sondern nur mich

Bin einfach ein Fan von FZ oder Zargen höchsten 15 cm h eher noch weniger, siehe Russen

Ist alles eine Frage vom Gewicht, ich kenne zum Glück alle 3 varianten bestens, da ich ausser Deutsch Normal FZ alles selber schon habe

Und dann habe ich noch die Grosse Erfahrung von Schweizerkasten, was auch sehr interessant ist
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Re: Dadant, Deutschnormal, Warré

Beitragvon zaunreiter » Mo 17. Feb 2014, 13:31

edlBeefit hat geschrieben:Bin einfach ein Fan von FZ oder Zargen höchsten 15 cm h eher noch weniger, siehe Russen


Jo, das kann ich nachvollziehen. Aber warum dann DNM-Flachzargen? Gibt doch ein Dutzend andere Flachzargensysteme?
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Re: Dadant, Deutschnormal, Warré

Beitragvon edlBeefit » Mo 17. Feb 2014, 14:22

zaunreiter hat geschrieben:Jo, das kann ich nachvollziehen. Aber warum dann DNM-Flachzargen? Gibt doch ein Dutzend andere Flachzargensysteme?

Die Frage von mir, warum nicht *DNM-Flachzargen*

Aber ich sehe schon, ich bleibe bei Warré und Dadant, weil ich die schon habe

Aber sonst würde ich sofort auf *DNM-Flachzargen* wechseln, weil ich überzeugt bin das das ein gutes Mass ist
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Re: Dadant, Deutschnormal, Warré

Beitragvon Klippenimker » Mo 17. Feb 2014, 16:34

Servus zusammen!
Meine Meinung möchte ich zu diesem Thema auch noch einbringen.
Ich kann ja nur mitreden wie Bienenhaltung in Flachzargen abläuft, in meinem Fall Zander flach.

Am Rähmchenmaß gehen Honigbienen sicher nicht zugrunde. An dem was der Imker tut oder unterlässt schon eher. Von Insektiziden will ich garnicht erst reden.
Heiß umfehdet, wild umstritten, bis jetzt hat noch kein Mensch herausgefunden was unsere Bienen am liebsten hätten.

Da wird man auch nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen, weil jeder von uns andere Vorstellungen hat wie optimal auszuschauen hat.(Zum Beispiel welches System vom Preis her günstig ist oder welches am wirtschaftlichsten kommt, oder, oder, oder aber was dem Naturell der Bienen mehr entspricht )Dem Platz wo meine Bienen ihr ganzes Leben verbringen messe ich viel mehr Bedeutung zu!
So gesehen imkert es sich letztendlich mit einem Kompromiss nicht schlecht.
Und jetzt ist es nun Mal so, Bienenhaltung in Magazinen ist eben ein Kompromiss, aus Gewichtsgründen leicht gebaut. Kein Vergleich zu einem Volk im Baum, der noch lebt und dessen Säfte zirkulieren!
Längere Rähmchen sind hier ein Vorteil, eben wegen der bekannten Pufferzone. Was sollen mich da seitlich eingelagerte Vorräte stören . Als unbrauchbares Rähmchenmaß würde ich es nur dann bezeichnen, wenn ich diesen Überschuss als Verschwendung ansehen würde.
Um zu verhindern dass der Honigkranz zur unüberwindbaren Honigsperre wird stehen uns mehrere Möglichkeiten zur Verfügung die sich schon seit langer Zeit bewähren.

Ich bin echt schon auf meine Bienen in den kleinen Thürkisterln gespannt.
Zwei dicht nebeneinander, nicht einzeln aufgestellt. Das ist auch wieder ein Kompromiss. ;)
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Re: Dadant, Deutschnormal, Warré

Beitragvon zaunreiter » Mo 17. Feb 2014, 16:51

Klippenimker hat geschrieben:Was sollen mich da seitlich eingelagerte Vorräte stören . Als unbrauchbares Rähmchenmaß würde ich es nur dann bezeichnen, wenn ich diesen Überschuss als Verschwendung ansehen würde.


Ich denke da weniger an Verschwendung, als an die Interaktion Imker<>Biene. Sobald die seitlich Nektar einlagern, lagern sie schnell bis ins Brutnest rein und dann gibt es Interessenskonflikte. ;)

Ich orientiere mich gern an diesem Bild:
Bild

Da gibt es auch keine seitlichen Bereiche.
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Re: Dadant, Deutschnormal, Warré

Beitragvon edlBeefit » Mo 17. Feb 2014, 17:04

zaunreiter hat geschrieben:
Da gibt es auch keine seitlichen Bereiche.

Hast schon Recht, aber dann wäre ja das hochgelobte Dadant komplett daneben, was es aber nicht ist
Weil es auch liegende Bäume gibt :lol:

Darum meine Dadant haben nur 8 Rähmchen, also breite 30 cm, und das funtz ausgezeichnet, ist ungefähr genau der gleiche BR wie in den Schweizerkasten
Gruss Kurt Edlinger

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Re: Dadant, Deutschnormal, Warré

Beitragvon Klippenimker » Mo 17. Feb 2014, 18:41

Ich glaube als Paradebeispiel steht dieses Bild auf wackeligen Beinen.
In den Urwäldern längst vergangener Zeiten gab es Baumhöhlen mit weit größerem Durchmesser.
Nur heute sind solche Baumriesen selten, wie auch zu der Zeit wo die Zeichnung von Thomas Seeley entstanden ist.

Wie würde wohl das Brutnest in Bäumen wie diesen aussehen?
http://www.myheimat.de/wertingen/hohler ... 44032.html
:lol:
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Re: Dadant, Deutschnormal, Warré

Beitragvon edlBeefit » Mo 17. Feb 2014, 19:22

Klippenimker hat geschrieben:
Wie würde wohl das Brutnest in Bäumen wie diesen aussehen?
http://www.myheimat.de/wertingen/hohler ... 44032.html
:lol:

Das wäre dann wohl ein XXXLLL Dadant :lol:
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Re: Dadant, Deutschnormal, Warré

Beitragvon Klippenimker » Di 18. Feb 2014, 09:34

zaunreiter hat geschrieben:Wollte man ideale Brutraumwaben schaffen, so wären diese 30x30cm groß. Mit Honigaufsätzen mit 15 cm Höhe. Wobei mindestens ein Aufsatz das ganze Jahr über als Brutraum und Futterreserve mitbenutzt werden muß. Aber dann kann man auch gleich bei zwei Zargen im Warrémaß bleiben. Man kann es drehen und wenden, wie man will, am Ende aller Überlegungen gelangt man immer zum Warrémaß. :)


Dem würde Dadant hochkant mit acht Waben als Brutraum doch sehr nahe kommen Bernhard.
Hat das schon Mal wer probiert?
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