Wabenträger Halterung

Eure eigenen Weiterentwicklungen und guten Ideen!
wonderfool
Beiträge: 186
Registriert: Mo 30. Mär 2015, 23:54
Wohnort: Frankfurt am Main
Kontaktdaten:

Re: Wabenträger Halterung

Beitragvon wonderfool » Mi 1. Jul 2015, 11:46

Die Idee mit den Holzdübeln finde ich klasse! Was nimmt man denn da an Abstand? 8mm?

Edit: Natürlich 12mm mit Standard-Maßen.

wonderfool
Beiträge: 186
Registriert: Mo 30. Mär 2015, 23:54
Wohnort: Frankfurt am Main
Kontaktdaten:

Re: Wabenträger Halterung

Beitragvon wonderfool » Di 21. Jul 2015, 14:49

Hi,
am Wochenende werde ich das ganze mal mit vier Zargen ausprobieren, die ich sowieso gerade am vorbereiten bin.

Die Idee ist 12mm Holzdübel als Abstandshalter zu benutzen. Dann werden die Oberträger nur noch zwischen den Holzdübeln eingelegt. Bei den Oberträgern wollte ich Dreiecksleisten aufkleben, die ich im Anschluss nur noch leicht mit Wachs bestreife.

Bin gespannt, wie es funktioniert. Ich denke mal, sobald die Bienen die Zargen ausgebaut haben, kann man wahrscheinlich auch ohne Probleme mal eine Zarge auf die Seite legen zum rein schauen. Die Seiten sind dann ja sowieso angebaut und der Rest dürfte festpropolisiert sein.

Hatte dieses Jahr zwei mal die Situation, das ich überraschend einen Schwarm einquartieren musste, das war mit dem Reinlöten der Anfangsstreifen jedes mal etwas stressig. Einige der Streifen habe ich auch jedes Mal auf dem Boden wieder gefunden. Gut, dieses Jahr war generell aus ganz vielen Gründen ziemlich stressig, aber wenn sich der Aufwand senken lässt, wäre ich dafür schon zu haben.

Dann bleibt auch mehr Zeit für die Meditation vor dem Flugloch :-)

Sollte man beim Leim eigentlich auf irgendwas achten? Bis dato habe ich nur 0815 Ponal Holzleim zu Hause...

W.I.R.

Re: Wabenträger Halterung

Beitragvon W.I.R. » Mi 22. Jul 2015, 00:42

Hallo Wonderfool,
zu dem Thema Halterung der Wabenträger habe ich an anderer Stelle schon meine Position dargestellt.
Meine noch junge Erfahrung ist, dass es gut für die Bauqualität ist, wenn die Wabenträger schmal und die Wabengassen breit sind.
Angefangen habe ich mit 18 mm Wabenträgern und 18 mm Wabengasse. Die Bienen haben "ihre" Waben gebaut. Keine Korrektur in 4 Zargen nötig. Dann habe ich 9 mm breite Wabenträger eingehängt. Keine Probleme, alles gut. Ich habe neuerdings auch ein paar 8 mm Rundstäbe eingesetzt. Da habe ich noch keine Ergebnisse, da sie erst noch in der Zarge darüber am Bauen sind. Könnte aber noch werden, wenn das Wetter und die Tracht (Buchweizen, Weißklee und sonstiges) noch einwenig mitspielen. Ich bin bei allen bisher genutzten Zargen bei 36 mm Maß von Wabenmitte zu Wabenmitte geblieben. Im kommenden Jahr will ich auf 33 mm gehen. Die Erfahrungen anderer Forumsmitglieder interessieren mich sehr. Denn an anderer Stelle habe ich den Fehler gemacht und ein Maß von nur 30 mm (!) angenommen. Es wurde alles ausgebaut, aber viel zusammen gebaut, von einem Wabenträger zum anderen gewechsel, und und und. Doch den Bienen machts nichts aus. Nur ich habe keinen "Zugriff" auf die Waben mehr. Die Natur verhinterts!
Zum Befestigen der Wabenträger setze ich Stifte. Alle Wabenträger haben an beiden Seiten einen Sägeschlitz. Den Rest der Arritierung übernehmen die Bienen. Und man kann Propolis ernten.
Herzliche Grüße, Harald


Zurück zu „Eigene Modifikationen des Warré-Bienenstocks“