Kosten Beute

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mahagugu
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Re: Kosten Beute

Beitragvon mahagugu » Mo 4. Nov 2013, 18:17

Mit einer Billigsäge , Schrauben und Nägeln [und Leim] und Latten vom Baumarkt sollte man
es schaffen eine brauchbare Warré zusammenzubauen.
Dachlatte sind ziemlich genau geschnitten und oft 5 cm breit.

Habe vor ein paar Tagen probiert Latten mit einem Buschmesser und einen Hammer herauszuspalten.
Mit etwas Übung kann man sich so seine eigenen Oberträger und quasi sein eigenes Rahmenholz
herausspalten.

Wer nicht nageln will kann auch einen Tacker verwenden. Für Rahmen reicht das und wohl auch
für Zargen , wenn man noch leimt und Schrauben verwendet sobald alles fest ist.
((falls da was unglaubwürdig scheint, erklär ich dann noch wie ichs meine))

Also Säge und Tacker zusammen kann man schon unter zehn Euro bekommen.
... und irgendwelche Bretter oder Holz zum üben findet man im Bauschutt, im Wald oder sonst wo ...

Rostige Nägel aus irgendwelchen entsorgten Brettern bekommt man auch fast gratis bzw.
ein Kilo Nägel kriegt man schon mal um 5 Euro.
Quarkleim habe ich noch nicht ausprobiert , aber das mach ich demnächst, weil mich interessiert
wie wasserfest das ist. (Obwohl auszahlen tut sich das auch nicht, weil ein Liter Leim kostet auch
ca. 10 Euro und da kommt man schon eine Weile damit aus)

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Rumpel
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Re: Kosten Beute

Beitragvon Rumpel » Mo 4. Nov 2013, 18:54

Lieber Maha,
Bitte nicht Böse sein , eine Wellblechhütte hält regen ab, Champignons wachsen ja auch nicht unter der Bettdecke,Oder?
Gruss Jörn
Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
Johann Wolfgang von Goethe

mahagugu
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Re: Kosten Beute

Beitragvon mahagugu » Di 5. Nov 2013, 15:54

Rumpel hat geschrieben:Bitte nicht Böse sein , eine Wellblechhütte hält regen ab, Champignons wachsen ja auch nicht unter der Bettdecke,Oder?
...


Komm jetzt echt nicht mit .... zollstarkes Holz ist doch ein brauchbares Material für Bienenbeuten und umso besser
wenn es genau zugeschnitten , so dass man relativ einfach Zargen draus bauen kann ...

ich hab so meine Beuten gebaut und verwende eigentlich nur selbstgebaute ...

von anderen Materialien wie Faser- oder Spanplatten, Stroh , Styropor und dergleichen halte ich nicht viel
.... meine jetzt für den Beutenbau ...
eine Beute soll stabil sein und wenn man sie ins Gras wirft dann soll sie das auch aushalten ...
Faser- und Spanplatten sind nicht säurebeständig und in der Regel schwerer als echtes Holz ...
Stroh ist kompliziert und langwierig zu verarbeiten ...

Handsägen sind nicht schlecht und auch wenn man mehr Kraft braucht , so ist doch die Verletzungsgefahr geringer
und wenn mans gescheit macht so kann man durchaus genauer schneiden als mit einem elektrischen Gerät ...

die Warré-Beute ist relativ einfach zu bauen ( wenn man jetzt mal das Dach weglässt ) und warum
soll mans nicht probieren --- wo doch die Kosten ziemlich gering sind und man relativ viel dabei lernen kann .

die erforderlichen Geräte ( die paar Hammer, Nägel , Schrauben , Schraubenzieher , Sägen, Tacker usw. ) haben auch
in einer kleinen Wohnung Platz und irgendwann wird man sowas ohnehin brauchen

eine Warré-Beute kaufen ist zB weitaus umständlicher und teurer als selber eine bauen und irgendwie gehört
meiner Meinung nach "das selber Bauen" zur Warré - Philosophie ... nicht umso sonst findet sich in Warrés Buch
eine ausführliche Anleitung zum Bau der Beute

Okay, mag jetzt vielleicht wer als unnötig empfinden , was ich gesagt habe .... (( bei mir würde die Warré-beute
auch geringfügig anders ausschauen als auf den Forenbild)), aber das hängt von den Verfertigungsverfahren ab ,
die ich durch die Praxis erworben habe und den Konstruktionsfehlern , die ich so gemacht habe

Eventuell poste ich hier mal , eine Anleitung mit Bildern für meine Warré ... die meiner Meinung nach ,
auch dem Original ziemlich gleichkommt.

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Rumpel
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Re: Kosten Beute

Beitragvon Rumpel » Di 5. Nov 2013, 17:18

Stroh ist kompliziert

Noch billiger geht dann nicht mehr. es hängt davon ab was man kann,
Und weiss wie was funktioniert.
Bauen kann man auch aus Klopapier.
Gruss Jörn
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Re: Kosten Beute

Beitragvon halloersmal » Fr 8. Nov 2013, 13:19

Die Glasschneiderei ist echt tricky, habe gestern (zwar ohne Helfer, aber mit Geduld) einige Glasscheiben zugeschnitten.
Meine Hauptfehler waren:
- Den Glasschneider drückend führen, nicht ziehen. Man hat ein deutlich besseres Gefühl.
- Die Auflagefläche der Scheibe muss sauber sein.
- Der Schnitt muss von vorn bis hinten durchgängig und gleichmäßig sein und satt "kratzen" beim schneiden.
- vor dem Bruch mit den Fingern an der Sollbruchstelle "klopfen". Manche Schnitte brechen da schon.
Ansonsten: Geduld und etwas Übung. (Aber zu zweit ist wirklich besser!)
Jedem das seine. (Suum cuique.)
Friedrich II, der Große

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Re: Kosten Beute

Beitragvon Rumpel » Fr 8. Nov 2013, 14:03

Jo, is so, und wenn du einen Öl feuchten Lappen nimmst geht es noch besser.
Gruss Jörn
Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
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Re: Kosten Beute

Beitragvon Rolf_L » So 1. Apr 2018, 11:23

Glas altert mit der Zeit. neues Glas ist einfacher zu schneiden als altes Glas.


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