Weiterentwicklung des Warré-Bienenstockes

Eure eigenen Weiterentwicklungen und guten Ideen!
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zaunreiter
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Weiterentwicklung des Warré-Bienenstockes

Beitragvon zaunreiter » Mi 24. Nov 2010, 18:37

Hallo miteinander,

inspieriert vom Einfachbeuten-Workshop bei der Fischermühle (Mellifera) bin ich der Überzeugung, daß der Warré-Bienenstock noch weiterentwickelt werden muss, um einige Nachteile - die sicher vorhanden sind! - zu beseitigen.

Dazu habe ich mal einige Ideen zusammengestellt - relativ flüchtig, also bitte ich um Nachsicht wegen möglicher Formatierungs- und Tippfehler. :lol:

Warre_Weiterentwicklung.pdf
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Insbesondere wurmt mich, daß die Zargen nur 20 cm hoch sind, was allein von meinem Bauchgefühl und meinen Beobachtungen her nicht stimmig ist. Und siehe da: Ursprünglich war die Warrézarge 40 cm hoch. Aus einem Grund nur verfiel Warré auf die Idee, den Stock willkürlich zu teilen.

Eure Ideen und Anmerkungen?

Ich habe bereits die Bretter für die Zargen, wie vorgestellt, zugeschnitten. Kein Problem. Scheint auch gut zu stapeln zu sein. Mit Leitstreifen aus Wachs sollten die Waben auch halbwegs gerade unten ankommen. ;)

Viele Grüße
Bernhard
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Re: Weiterentwicklung des Warré-Bienenstockes

Beitragvon zaunreiter » Do 25. Nov 2010, 21:38

Es ist sehr einfach, eine optimale Form für eine den Bienen gerechte Behausung zu finden. Dazu wende ich einfach den Goldenen Schnitt an - woraus die bereits gezeigte umgekehrte Ei-Form entsteht.

Siehe:
EggShapeHive.png


Das Problem besteht einfach darin, einen Zugang für den Imker zu schaffen. :lol:

Das Ganze soll ja nicht nur für Bienen, sondern auch für Imker optimal sein.

Viele Grüße
Bernhard
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Distelbauer
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Re: Weiterentwicklung des Warré-Bienenstockes

Beitragvon Distelbauer » Do 25. Nov 2010, 23:53

Hallo Bernhard,
interessante Überlegungen. Was mich etwas stutzig macht sind die Maße 55x89. Eigentlich hat der Pater Warre doch so viele Beuten getestet und ist doch auf so auf diese Maße gekommen, gut die 20cm sind auch meiner Meinung nach halt für en Imker ideal. Das mit den versetzten OT kapier ich leider noch nicht ganz:1. die Herstellung 2. würden die Bienen nicht einfach die OT ins Wabenwerk einbauen, so wie die Speile im Strohkorb? Du hast doch schon mal was von "weglassen" geschrieben. Wäre es nicht eine sinnvolle Modifizierung einfach nur jede 2te Zarge alle 8 OT einzulegen und dazwischen nur 2 zur Stabilsierung? Dann wäre doch das eigentliche Wabenmaß 30x40.Nur so eine Idee. Nur das mit der Honigente, da ratterts grad noch.Bin gespannt über andere Ideen.

LG Georg

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Re: Weiterentwicklung des Warré-Bienenstockes

Beitragvon zaunreiter » Fr 26. Nov 2010, 11:26

Vielleicht sollte ich noch erläuternd ergänzen: Ich habe vor a) die ideelle Form für den Bien zu skizzieren und b) die ideelle Form für den Imker zu skizzieren.

Dann will ich die beiden Formen (und damit die dahinter stehenden Funktionen) übereinander legen und daraus eine Essenz ziehen.

Sicher hat Warré etwas Ähnliches bereits schon gemacht - allerdings ausgehend von bestehenden Formen. Er hat also an bestehenden Formen die Schwächen abgebaut und die Stärken daran erweitert. Dabei mußte er wohl oder übel Kompromisse eingehen, wie er auch selbst schreibt, die nicht optimal sind - für die Bienen und für den Imker.

Bei den Maßen handelt es sich um die Außenmaße der Rechteckform, aus der dann ein nach dem Goldenen Schnitt orientiertes Ei geformt wird. Das Ei hat dann ungefähr das Volumen eines ausgewachsenen Volkes. Der Weißensiefener Hängekorb kommt der Gestalt des Biens schon sehr nahe, allerdings berücksichtigt der Hängekorb die imkerlichen Belange in keinster Weise.

Als nächsten Schritt sehe ich, daß wir die Belange des Imkers definieren. Ich mache mal einen Anfang:

1) Prophylaxe, Diagnose und Behandlung von Krankheiten, zumindest die Möglichkeit, auf Brutkrankheiten hin zu inspizieren (Gesetzliche Anforderungen)
2) Möglichkeit zur Honigernte und Apitherapie"produkten" wie Bienenbrot und Propolis.
3) Ablegerbildung zur Schwarmlenkung/-führung/-verhinderung zumindest möglich, für die Imkerei in Siedlungsgebieten.
4) Königinnenvermehrung unter Verwendung natürlicher Weiselzellen, um den Soft Bond Test (SBT) nach Kefuss durchzuführen.
5) Leichtbauweise unter Verwendung lokaler Materialien und Verringerung der Emergy (embodied energy = für die Produktion aufgewandte gesamte Energiemenge) aus Gründen der Nachhaltigkeit. Außerdem: Gut zu lagern, leicht zu transportieren!
6) Förderung der Beziehung zwischen Mensch und Bien. => jede Beute eine Schaubeute

Das sind so aus Imkersicht die Dinge, die mir auf Anhieb einfallen.

Daß die Bienenstöcke leicht zu bauen sein müssen, ist selbstverständlich. Ich denke da an alternative Holzarbeitstechniken, insbesondere das Biegen von Holz unter Wasserdampf. So können auch organische Formen leicht hergestellt werden. Biegen von Holz ist nicht so schwer, wie einige es sich landläufig vorstellen. Die tragenden Strukturen werden so aus Holz geformt, die nichttragenden Bauteile werden dann mit Stroh gefüllt. Auf diese Weise sollte eine leichte und einfache Bauweise möglich sein. Mal sehen!

Viele Grüße
Bernhard
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Re: Weiterentwicklung des Warré-Bienenstockes

Beitragvon veebee » Fr 26. Nov 2010, 12:01

zaunreiter hat geschrieben:Eure Ideen und Anmerkungen?


Lieber Bernhard, Du hast meine Hochachtung vor Deiner Kreativität und Bereitschaft, sich immer wieder selbst infrage zu stellen!!!

Spontane Anmerkungen zu Deinen Überlegungen:
    Der Weißenseifener Hängekorb entspricht in seiner Form exakt Deiner idealen Eiform.
    Die Wabenhöhe von 20cm ist die Höhe, bei der Waben nicht durch ihr Eigengewicht abreißen und auch nicht am Rand angebaut werden müssen. Deshalb ist die Bienenkiste nicht höher. Wenn Du längere, unstabilisierte Naturwaben haben willst, musst Du im Querschnitt kleiner werden (vgl. "Beckerbeute"). Bei einem Querschnitt von ca. 25cm liegt die Grenze. Dann können die Waben beliebig lang werden. Sie werden aber über den größten Teil der Höhe am Rand fest angebaut. Das Wabenwerk ist dann wesentlich weniger beweglich, als bei der Warré-Beute. Man könnte auch sagen, dass es überhaupt nicht mehr beweglich ist, weil die längeren Waben nach dem Freischneiden vom Rand aufgrund ihres Eigengewichts einfach abreißen werden.
    Wir haben aus diesem physikalischen Problem die flache Beutenform der Bienenkiste entwickelt. Sie bietet aus meiner Sicht den besten Kompromiss, zwwischen großen Wabenflächen (Geschlossenheit des Brutnests) und einfacher Bearbeitbarkeit. Probleme im Blick auf Wärmehaushalt o.a. Dingen, die durch die Abweichung von eine "idealen" Form mutmaßlich entstehen können, habe ich noch nicht beobachten können. Ganz im Gegenteil: die flache Form scheint den Wirkungsgrad von AS- und OS-Behandlungen sogar noch zu begünstigen.
    (Die TBH hat das Problem der Instabilität von hohen Naturwaben mit den schrägen Wänden und den sich verjüngenden Waben versucht zu lösen. Es wird mir aber verdächtig viel über Wabenstabiliserungen diskutiert, was für mich ein Indiz ist, dass die Stabilität der großen Naturwaben in der Praxis bei der TBH nicht optimal ist.)
    Ich finde, dass die Warré-Beute bei dem gewählten Grund-Ansatz eine optimale Form hat. (Mir gefallen nur die Unterbrechungen der Waben durch die Oberträger aus verschiedenen Gründen nicht.) Ich glaube, dass bei diesem Konzept bereits das Optimum gefunden worden ist.
Dateianhänge
beckerbeute2.jpg
"Beckerbeute" (eine sehr einfache Einfachbeute, die aber nicht gut funktioniert, weil im Normalfall der Honigraum nicht gut angenommen wird.)

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Re: Weiterentwicklung des Warré-Bienenstockes

Beitragvon zaunreiter » Fr 26. Nov 2010, 12:48

veebee hat geschrieben:Ich finde, dass die Warré-Beute bei dem gewählten Grund-Ansatz eine optimale Form hat.


Grundsätzlich ist der Warréstock schon optimiert - Warré hat wie gesagt Schwächen bestehender Systeme beseitigt und Stärken ausgebaut.
Trotzdem denke ich, daß er bei ein oder zwei Problemen (z. B. Brut im Honigraum bei 40 cm Zargenhöhe) zu pragmatische Lösungen gewählt hat. Hier sind Ansätze zu weiteren Optimierungen.

Auf der anderen Seite denke ich, daß neben der Optimierung des Warréstockes auch ruhig mal ein grundsätzlich neu gewählter Anfang nicht schaden kann.


veebee hat geschrieben:Mir gefallen nur die Unterbrechungen der Waben durch die Oberträger aus verschiedenen Gründen nicht.


Auch Warré war dies zumindest bewußt:

Diese Anordnung läßt jedoch einen Leerraum von 13 mm zwischen den Zargen. Diese 13 mm kommen zustande durch die 9 mm starken Wabenträger plus 4 mm Spalt, den die Bienen unterhalb der Waben frei lassen Dieser Spalt wirkt sich im Winter günstig für die Bienen aus, denn er erleichtert die Verständigung in der Wintertraube. Wenn dieser Spalt nicht vorhanden wäre, dann würden die Bienen selbst Querpassagen in den Waben schaffen, wie sie es auch in den Rähmchen der anderen Beuten tun.

Trotzdem halte ich diesen Spalt für einen Nachteil, da die Bienen ihn im Frühjahr ganz ohne Nutzen mitwärmen müssen. Der einzige Nachteil und ein kleiner dazu gegenüber den Vorteilen, die aus dieser Anordnung hervorgehen, ein untergeordneter Nachteil sogar gegenüber dem der modernen Beuten, in denen die Bienen vollkommen nutzlos viel größere Räume wärmen müssen.


Diese mögliche Hemmung im Frühjahr kann sich ganz wesentlich auswirken, vor allem in Hinblick auf die heutige eher dürftige Trachtsituation, was Läppertrachten betrifft.


veebee hat geschrieben:Ich glaube, dass bei diesem Konzept bereits das Optimum gefunden worden ist.


Ich zweifle da sehr stark, weil die vorgestellten Probleme noch nach anderen technischen und funktionellen Lösungen verlangen, bevor sie optimal sind.
Ich bin aber zuversichtlich, daß da auch mit einigem Nachdenken und Versuchen andere Lösungen gefunden werden können, als die von Warré gewählten.

Viele Grüße
Bernhard
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Re: Weiterentwicklung des Warré-Bienenstockes

Beitragvon veebee » Fr 26. Nov 2010, 19:38

zaunreiter hat geschrieben:Auf der anderen Seite denke ich, daß neben der Optimierung des Warréstockes auch ruhig mal ein grundsätzlich neu gewählter Anfang nicht schaden kann.

Ich bin gespannt und freue mich auf neue Ideen :)

Erhard

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Distelbauer
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Re: Weiterentwicklung des Warré-Bienenstockes

Beitragvon Distelbauer » Fr 26. Nov 2010, 20:00

Bei den Maßen handelt es sich um die Außenmaße der Rechteckform, aus der dann ein nach dem Goldenen Schnitt orientiertes Ei geformt wird. Das Ei hat dann ungefähr das Volumen eines ausgewachsenen Volkes. Der Weißensiefener Hängekorb kommt der Gestalt des Biens schon sehr nahe, allerdings berücksichtigt der Hängekorb die imkerlichen Belange in keinster Weise.


vielen Dank für die Info(s).Mir kam das halt so groß vor.Bin gespannt was da noch so getüfftelt wird. Meine Hochachtung!

LG Georg

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Re: Weiterentwicklung des Warré-Bienenstockes

Beitragvon ko pohlen » So 5. Dez 2010, 21:51

Hallo Bernhard,
Hallo Warreaner,

der Mellifera-workshop Einfachbeuten hat mich auch zum Nachdenken gebracht. Der Punkt ist der "Falsche Bodeneffekt / Kappeneffekt" und den dadurch
nicht möglichen wabendurchgehenden Brutraum mit den damit verbundenen Problemen.
Meine Ausgangssituation:
Nach 8 Jahren konventionell auf Zander und naturnah auf 1 1/2 Zander hab ich dieses Frühjahr mit der Warre-Betriebsweise wiederbegonnen.
Einzelaufstellung 150/200 m Mindestabstand, auf seit 10 Jahren naturbelassenen Weiden mit artenreicher Gras-Klee-Kräuter- Vegetation, Hecken und
gut strukturierten Waldrändern.
Nach einsömmeriger Erfahrung mit 4 Warrestöcken; 3 Vorschwärmen und 1 Nachschwarm habe ichfolgende Beobachtungen gemacht:
Bei 2 Völkern war ein deutlicher Baustau beim Übergang in die untere Zarge zu beobachten. Bei 3 Völkern war keine Wabenstätigkeit gegeben; z.B. 1. Zarge
Wabenwerk am Oberträger parallel ausgebaut, 2. Zarge diagonal, 3. Zarge parallel oder 1. Zarge 8 Waben, 2. Zarge 9 Waben.
Die Waben sind an den Stirnseiten kontinuierlich mit Durchgängen zum Gassenwechsel angebaut. Das Anbauen an den Beutenwänden sollte es den Bienen
ermöglichen, in der Warrebeute mit 30 x 30cm Innenmaß auch stabile Hochwaben zu bauen.

Meine Anforderungen an Betriebsweise und Beute:
Die künstliche Bienenwohnung soll in ihren Proportionen der Baumhöhle angenähert sein.
Die Möglichkeit der gassenweisen Nestduftwärmebindung muss gegeben sein.
Minimierung der Öffnungseingriffe in den Bienenstock um den Lebensablauf des Bienenvolkes sowenig wie möglich zu stören.
Beabachtung durch Fenster und Hochboden.
Fluglochbeobachtung, Gemüll- und Gehördiagnose.
Möglichkeit der praktikabelen Honigernte: Bei guten Trachtenverhältnissen und erreichten auskömmlichen Honigvorräten für den Bien, Versuch mit
aufgesetzter Honigzarge.
Krankheitsdiagnose Nonsema: Futterkranzproben sind in der Warrezarge möglich. Durch aussuchen einer gut angebauten Wabe, freischneiden und ab-
nehmen des Oberträgers, Futterkranzprobenentnahme, wiedereinsetzen des Oberträgers.

Um die beiden ersten Punkte zu ermöglichen werde ich im Winter 3 modifizierte Warrebeuten bauen:
Hochboden mit abnehmbaren Front- und Rückteil zur Beobachtung von unten, Varroagitter und Windel über durchgehendem Holzboden.
Hochzarge 30 x 30 x 50 cm;
2-teilig 30 x 30 x25 cm, da30/35 cm Bretter schwierig zubekommen sind. Das untere Zargenteil wird seitlich durch eine Multiplexplatte mit dem
oberen Zargenteil verschraubt. Oben Oberträger mit Anfangsstreifen. Der Oberträgerfalz in der unteren Zarge wird mit einer wiederherrausnehm-
baren Leiste aufgefüllt.
Honigzarge 30 x 30 x 15 cm;
mit Oberträgern und Anfangsstreifen, Vorgehensweise wie bei Betriebsweise/Beute beschrieben.

Ich hoffe, dass es mit dieser Modifizierung nächstes Jahr noch besser klappt.

Konstant

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Re: Weiterentwicklung des Warré-Bienenstockes

Beitragvon veebee » Mo 6. Dez 2010, 19:09

ko pohlen hat geschrieben:Hallo Bernhard,
Um die beiden ersten Punkte zu ermöglichen werde ich im Winter 3 modifizierte Warrebeuten bauen:
(...)
Hochzarge 30 x 30 x 50 cm;

Du wirst vermutlich ein Stabilitätsproblem bekommen. In Körben wird deshalb mit Speilen gearbeitet, oder man muss die Zargen kleiner als 30cm im Durchmesser machen, damit durchgängig am Rand angebaut wird.

Als ich zu Bernhard gesagt habe, dass m.E. die Warré-Beute bereits eine optimale Form hat, meinte ich solche Sachen. Die meisten älteren Konzepte sind schon Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte erprobt worden und es hat schon eine längere Evolution der Konzepte gegeben. Die Formen, Maße und Betriebsweisen sind ja nicht willkürlich. I.d.R. sind Abweichungen von dem bewährten Konzept nicht nur mit Vorteilen, sondern auch mit Nebenwirkungen verbunden, die man dann wieder anders auffangen muss. Und ehe man sich versieht, hat man plötzlich eine ganz neue Beute entwickelt, die es aber eigentlich auch schon lange gibt ;) Das Problem mit der Instabilität von solchen großen Waben könnte man ja z.B. durch Rähmchen lösen :lol:

Liebe Grüße
Erhard


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