Weiterentwicklung des Warré-Bienenstockes

Eure eigenen Weiterentwicklungen und guten Ideen!
Manfred

Re: Weiterentwicklung des Warré-Bienenstockes

Beitragvon Manfred » Fr 12. Aug 2011, 11:30

Grüß Euch,

@ bernhart: Anbauen ist grundsätzlich keine Frage der Zargenhöhe, sondern eine der Wabennutzung.
Im Brutbereich wird ein Abstand von ca. 2 cm zum Boden oder scheinbaren Boden eingehalten. Im Speicherbereich wird angebaut.

Herzliche Grüße Manfred

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Re: Weiterentwicklung des Warré-Bienenstockes

Beitragvon zaunreiter » Fr 12. Aug 2011, 11:38

Manfred hat geschrieben:@ bernhart: Anbauen ist grundsätzlich keine Frage der Zargenhöhe, sondern eine der Wabennutzung.
Im Brutbereich wird ein Abstand von ca. 2 cm zum Boden oder scheinbaren Boden eingehalten. Im Speicherbereich wird angebaut.


Was weniger in der Höhe, denn im Gewicht der Wabe begründet ist. Je gewichtiger die Wabe, desto mehr der Anbau. Durch die geringe Wabenhöhe gibt es auch weniger Gewicht. Wenn dann der Beutendurchmesser nicht zu groß ist (also unter 30 cm bleibt), die Höhe der Waben unter 20 cm - dann bauen die Bienen auch nicht unten an.

Du hast keine Warréstöcke, Manfred, oder? In meinen Honigzargen wird unten nicht angebaut. Aus den oben genannten Gründen. Ich habe Stabilbau in den unterschiedlichsten Beuten ausprobiert. Mein Fazit ist, daß die Bienen ein Gespür für die Masse der Wabe haben, auf der sie ja auch sitzen, und dementsprechend Vorkehrung zur Verstärkungen treffen.


Etwas Neues zum Bau der Ei-Beute gibt es nicht viel. Außer, daß als Baustoff womöglich eine Art Holzbeton in Frage kommt. Wobei als Aushärter kein Zement verwendet wird, sondern Bienenwachs. Also Bienenwachs, Harze und Papier-,Holzschnitzel vermischt. Habe ich aber noch nicht ausprobieren können. Vielleicht im Winter, wenn ich die Zeit dazu verwenden kann.

Viele Grüße
Bernhard
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Re: Weiterentwicklung des Warré-Bienenstockes

Beitragvon zaunreiter » Fr 12. Aug 2011, 11:42

Manfred hat geschrieben:Auch mit Aufsetzen imkert sichs ganz elegant. :idea:


Das spielt auch eine Rolle, weil die Bienen im Stabilbau dann teilweise von unten nach oben bauen. Und dann natürlich unten angebaut ist.

Viele Grüße
Bernhard
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Re: Weiterentwicklung des Warré-Bienenstockes

Beitragvon Harleymaxl » Sa 13. Aug 2011, 18:41

Trotzdem halte ich diesen Spalt für einen Nachteil, da die Bienen ihn im Frühjahr ganz ohne Nutzen mitwärmen müssen. Der einzige Nachteil und ein kleiner dazu gegenüber den Vorteilen, die aus dieser Anordnung hervorgehen, ein untergeordneter Nachteil sogar gegenüber dem der modernen Beuten, in denen die Bienen vollkommen nutzlos viel größere Räume wärmen müssen.

Ich denke, dieser Rückschluss ist falsch. Die Gesamtwärmebilanz wird ganz allein durch den Wärmeübergang an der Beutenwand bestimmt. Der Energiebedarf für die Erwärmung dieses Zwischenraums ist demgegenüber verschwindend gering.
Die Welt braucht grosse Männer, die kluge Bücher schreiben! Aber ohne die kleinen Frauchen, die diese übersetzen, sind uns diese nutzlos.

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Re: Weiterentwicklung des Warré-Bienenstockes

Beitragvon zaunreiter » Do 27. Okt 2011, 16:36

Pioneer Helios Beute aus Russland.

Eventuell läßt sich das Schubladenprinzip übernehmen, um die Zargen zu stapeln und die unterste Zarge bequem zu entnehmen. Ich würde allerdings den Kasten weniger hoch machen, sondern mit drei Zargen und Ablegern arbeiten, sobald die drei Zargen ausgefüllt sind. Mal sehen.

Bild

aus: http://forum.anastasia.ru/topic_45991_630.html

Gruß
Bernhard
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Re: Weiterentwicklung des Warré-Bienenstockes

Beitragvon obi11 » Do 27. Okt 2011, 17:35

Hallo Bernhard,
so wie ich das sehe ist der untere Raum wohl nur zur Aufbewahrung leerer Zargen? Sonst müsste der Beutenbauer ein mittiges Flugloch vorgesehen haben :roll: ?
LG
Andreas

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Re: Weiterentwicklung des Warré-Bienenstockes

Beitragvon zaunreiter » Mo 29. Okt 2012, 14:29

Ruf doch mal an: http://www.gruenekiste.de/impressum

Von ihm stammt das Fax?

Ansonsten ist Propokovitsch einer der Vorläufer: viewtopic.php?f=21&t=284

Vielleicht sind so Breiträhmchen zum Reinstellen in den Honigraum, mit Bienenabstand-Schlitzen, nicht ganz verkehrt... :oops:

Gruß
Bernhard
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Re: Weiterentwicklung des Warré-Bienenstockes

Beitragvon Klippenimker » So 16. Feb 2014, 18:00

zaunreiter hat geschrieben:Die Kombination der beiden Ansätze ergibt:

EggShapeHive_Imker.png


Jetzt muß das nur noch gebaut werden. :lol:

Bernhard

Schon etwas länger her, aber gerade eben gelesen und gleich eine Frage.

Ist es bei der Idee geblieben oder wurde die eiförmige Nisthöhle mittlerweile verwirklicht?
Ich wäre neugierig wie die aussieht, sicher ganz schön ins Auge springend. :lol:
Cheerio, Wolferl

Ein Leben ohne Bienen ist möglich, aber geistlos!


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