Gedanken zum Selbstbau der Warré-Beute

Eure eigenen Weiterentwicklungen und guten Ideen!
mahagugu
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Re: Gedanken zum Selbstbau der Warré-Beute

Beitragvon mahagugu » Di 2. Okt 2012, 16:56

zaunreiter hat geschrieben:
mahagugu hat geschrieben:Da gabs doch mal was mit Klotzbeuten und Bienenkörben wo von unten Honig geerntet wurde.


Die gibt es nicht. Das ist ein hartnäckiges Vorurteil. Bienen lagern keinen Honig unterhalb des Brutnestes. Zumindest in Stülpern und Klotzbeuten nicht.

....


Gut zu wissen. Somit erspar ich mir das auszuprobieren --- ist sowieso unpraktisch und deckt sich nicht mit meinen "spärlichen" Erfahrungen.

Hainlaeufer
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Re: Gedanken zum Selbstbau der Warré-Beute

Beitragvon Hainlaeufer » Mi 19. Dez 2012, 15:48

Witzig, vorhin kam mir auch die Idee, Flachzargen bei Warre irgendwie zu integrieren. Und was finde ich durch die Suchmaschine? :mrgreen: Das erinnert mich an die arabischen Imkervideos, ha!

Ich habe sowieso schon so halbe Warrezargen. Ich hatte damals beim Zargenbau nicht die Möglichkeit, 21cm hohe Bretter zu kaufen. So baute ich quasi zwei Ringe (die eine Hälfte mit 12cm Höhe, die andere Hälfte mit 10cm Höhe) für eine Zarge. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch gar nicht, wie praktisch das dann überhaupt sein wird für mich! So flache Zargen eignen sich super zum füttern (wenn man mit Schalen oder Futterteig gibt), für kleine Zuchträhmchen, zum untersetzen, zum aufsetzen ;) usw. Ich dachte auch vorhin über das Aufsetzen von Honigzargen nach (weil ja da die Rede von ganzen Mittelwänden war, diese Idee super finde, ich aber ganze MW so gut wie möglich meiden möchte). Wenn ich jetzt eine 10cm hohe Flachzarge mit Oberträger und normale Anfangsstreifen aufsetze, werden die Bienen dies doch sicher gut ausbauen? Sobald die Waben auf die untere Zarge zukommen, einfach die 12cm hohe Flachzarge quasi der oberen Flachzarge untersetzen, somit hat man wieder eine ganze Warrezarge. Oder ja ... man legt vlt Wert auf Sortenhonig und arbeitet mehr mit so Flachzargen. Wie auch immer, ich glaub, sowas will ich 2013 unbedingt ausprobieren, es hört sich irgendwie so an, als müsste es funktionieren ;).

mfg
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Re: Gedanken zum Selbstbau der Warré-Beute

Beitragvon edlBeefit » Mi 19. Dez 2012, 18:26

Zwei verschieden hohe Zargen finde ich nicht so gut, bei mir sind alle Zargen 15 cm hoch, auch die Langstroth und Dadant
2 15er Zargen geben dann den BR im Dadant usw.
Gruss Kurt Edlinger

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Re: Gedanken zum Selbstbau der Warré-Beute

Beitragvon Hainlaeufer » Mi 19. Dez 2012, 23:07

Hm, ich weiß nicht ob ich mich schlecht ausgedrückt habe oder so. Ich meinte nur, dass ich damals gezwungen war, verschieden hohe Bretter zu kaufen, da es keine ganzen 21er gab. Also nahm ich das was da war, eine Fuhr 12er, und eine Fuhr 10er. Insgesamt ergibt das eine Zargenhöhe von 22cm (also 1cm mehr als original Warre, aber wurscht). Im Grunde spreche ich von einer Zarge (denn die Bienen verkitten die zwei Holzringe einmalig, da die Kanten ein wenig abgeschliffen wurden, hält Bombenfest), aber ich kann natürlich Zargen zerteilen und habe damit eine Futterzarge oder eine kleine Erweiterungseinheit. Daher auch meine Idee zu "Flachzargen" usw.

Da ich aber eh Zargenweise arbeite und nicht Rähmchenweise, wäre es so oder so egal, wie hoch die einzelnen Zargen sind ;).

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Re: Gedanken zum Selbstbau der Warré-Beute

Beitragvon apicistus » Do 20. Dez 2012, 00:07

Hallo Hainläufer,

auch keine schlechte Idee mit den 12er und 10er Brettern für den Zargenbau. Der Kreativität sind eben keine Grenzen gesetzt. Du brauchst halt die doppelte Menge an Zargen. Aber der "Turm" ist ja nur geringfügig höher als bei den Original-Warre-Maßen - alles noch gut stapelbar.

MfG,

Markus

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Re: Gedanken zum Selbstbau der Warré-Beute

Beitragvon Hainlaeufer » Do 20. Dez 2012, 01:38

Hallo Markus!

Richtig, ganz genau!
Im Grunde ändert sich nichts an den Warrezargen, bloß das ich nun auch "Lego spielen" kann, indem ich einfach den Stockmeißel ansetze, und schon sind es zwei Teile :mrgreen:. Mir fallen auch ständig neue Ideen ein, wie meine Flachzargen eingesetzt werden könnten. So könnte ich eine Zarge nehmen, teilen, den 12er Ring mit Oberträger und Bienen füllen, Folie drauf, 10er Ring als Futterzarge drauf, Folie an einer Ecke umknicken, Futterhonig rein und schon kann der kleine Ableger anfang der Bienensaison mit entsprechender Betreuung und Erweiterung schön heranwachsen. Oder als Begattungskästchen würde sich das sicher auch gut machen! Ich bin wirklich entzückt!

Natürlich bin ich aber bemüht, "ganze", also normale Warrezargen zu beziehen. Aber ich bin froh, diese "Warre-Flachzargen" gebaut zu haben! Auf was man immer erst drauf kommen muss ;). Als ich das Holz sägte und zusammen nagelte, verschwendete ich nicht einen Gedanken für "Warre-Flachzargen" :mrgreen:.

Naja, wie auch immer ... es würde mich freuen wenn vlt auch andere Warreaner nächstes Jahr die eine oder andere Flachzargenerfahrung sammlen und hier posten könnten!

Gute Nacht!

mfg
Michael

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Re: Gedanken zum Selbstbau der Warré-Beute

Beitragvon zaunreiter » Do 20. Dez 2012, 07:18

Abwarten. ;) Ob das so eine pralle Idee ist mit den Flachzargen, bleibt noch auszuprobieren.

Gruß
Bernhard
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Re: Gedanken zum Selbstbau der Warré-Beute

Beitragvon edlBeefit » Do 20. Dez 2012, 11:04

Hainlaeufer hat geschrieben:würde sich das sicher auch gut machen! Ich bin wirklich entzückt!

Natürlich bin ich aber bemüht, "ganze", also normale Warrezargen zu beziehen. Aber ich bin froh, diese "Warre-Flachzargen" gebaut zu haben! Auf was man immer erst drauf kommen muss ;). Als ich das Holz sägte und zusammen nagelte, verschwendete ich nicht einen Gedanken für "Warre-Flachzargen" :mrgreen:.


Und warum hast Du nicht die Bretter alle auf 10 cm gesäumt, mir wären gleiche 10 Zargen lieber als 12 und 10 Zargen

Aber jeder wie er will
Gruss Kurt Edlinger

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Re: Gedanken zum Selbstbau der Warré-Beute

Beitragvon Hainlaeufer » Do 20. Dez 2012, 11:31

Alles hat seine Gründe lieber edlBeefit! In meiner Gegend gibt es kein Sägewerk, nur die üblichen Baumärkte, und da ich keinen Lastwagen habe, konnte ich auch nur Etappenweise kaufen. Schlußendlich hatte ich alle Baumärkte leer gekauft, mit den passenden Brettern. Und da die 12er ausgingen, kaufte ich dann noch das näherste, die 10er leer :P. Ich dachte mir, lieber mehr Platz für die Bienen (ich denke, 1cm mehr ist schon einiges für eine bauende Bienenscharr :P naja Scherzchen :mrgreen: ) als 1cm weniger wie beim Original! Wo würde ich denn sonst hinkommen? Bei den alten Göttern!!!!!

Zaunreiter @ Jep! Ich kann dich gut verstehen, ich wollte dieses Thema auch nicht so hoch schrauben, es passierte irgendwie. Tut mir Leid! Ob die Flachzargen wirklich zur Erweiterung was taugen, werden wir natürlich erst im neuen Jahr sehen.


mfg
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Re: Gedanken zum Selbstbau der Warré-Beute

Beitragvon edlBeefit » Do 20. Dez 2012, 12:07

Hainlaeufer Alles klar, danke für die Erklärung

Ich bin überzeugt das es gut geht und Sinnvoll ist ich meine FZ, meine Zargen haben alle 15 cm Höhe :D und das in Langstroth, Dadant DNM usw.
Gruss Kurt Edlinger

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