Modifizierte Betriebsweise

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Re: Modifizierte Betriebsweise

Beitragvon zaunreiter » Di 11. Sep 2012, 20:53

Friedrich hat geschrieben:..lassen sich einige der recht bemerkenswerten Grundgedanken dieser Betriebsweise mit deiner modifizierten Warré-Betriebsweise verbinden ?


Hallo Friedrich,

ja, das sind schon sehr interessante Ansätze. Ich denke, den Snelgrove-Zwischenboden werde ich als Nächstes ausprobieren. Ich bin mir aber noch nicht ganz klar über die Auswirkungen. Mal sehen. Probieren geht über studieren.

Gruß
Bernhard
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Re: Modifizierte Betriebsweise

Beitragvon zaunreiter » Do 27. Sep 2012, 23:59

Zu beachten sind die Wirkungen des Alters sowohl des Bienenvolkes, als auch der Bienen:

Nach Walt Wright.

http://www.immenfreunde.de/docs/AlterBienenVolk.pdf

Wie sich so wohl die Verwendung eines Snelgrovezwischenboden auswirken mag?

Viele Grüße
Bernhard
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Re: Modifizierte Betriebsweise

Beitragvon zaunreiter » Sa 29. Sep 2012, 05:54

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Re: Modifizierte Betriebsweise

Beitragvon zaunreiter » Do 22. Nov 2012, 00:10

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Re: Modifizierte Betriebsweise

Beitragvon KMP » Do 22. Nov 2012, 10:44

zaunreiter hat geschrieben:http://en.cnki.com.cn/Article_en/CJFDTOTAL-MFZA200901016.htm


Hast Du den Artikel? Ohne Bezahlung finde ich nur die Kurzfassung, die in einem etwas besonderen Englisch geschrieben ist (wohl ähnlich meinem Deutsch). :roll:

-K
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Re: Modifizierte Betriebsweise

Beitragvon zaunreiter » Do 22. Nov 2012, 12:14

Noch nicht - ich habe mir den Link nur reingestellt, damit ich mich daran erinnere. Ich habe mir vorgenommen, mal in Chinesisch nach Bienen und Imkerei zu suchen. Denn China produziert weltweit am Meisten, was alle Bienenprodukte betrifft. Von Honig, Gelee Royal usw. usf. Das heißt, da wird unwahrscheinlich viel Erfahrung gesammelt.

Viele Grüße
Bernhard
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Re: Modifizierte Betriebsweise

Beitragvon mahagugu » Do 22. Nov 2012, 19:13

zaunreiter hat geschrieben:... Denn China produziert weltweit am Meisten, was alle Bienenprodukte betrifft. Von Honig, Gelee Royal usw. usf. Das heißt, da wird unwahrscheinlich viel Erfahrung gesammelt.
...


Das muss jetzt aber nicht heißen , dass die Publikationen veröffentlichen und ins Internet stellen.
So als Beispiel fällt mir da die Primorski (dolnivostochni ) - Murkserei in der Sowjetunion ein.

Kompetente Leute können sich halt nicht immer durchsetzen, obwohl sie viel Erfahrung sammeln
und gute Arbeit leisten.

Hainlaeufer
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Re: Modifizierte Betriebsweise

Beitragvon Hainlaeufer » Do 6. Dez 2012, 20:58

Wenn ich nochmal auf das Thema "Aufsetzen mit Mittelwänden" zurück kommen darf (Bernhard lieferte eh tolle Fotos dazu, danke!):

Bei den Fotos sieht man deutlich, dass ganze Mittelwände verwendet wurden. Ich fragte mich, ob man denn nicht auch andere Variationen der zurecht geschnittenen Mittelwandform verwenden könnte? Ich dachte da an eine Dreieckform (natürlich mit dem Spitz nach unten zulaufend), so könnte ich quasi mehr Mittelwändeteile aus einem Guß schneiden. Ich überlege deshalb wie ich MW sparen kann, da ich nicht wirklich an viel Mittelwandmaterial gebunden sein möchte. Finde diese Idee des Aufsetzens wirklich toll, ich denke das drei gut besetzte Zargen schon ganz schön an Gewicht haben können, da wäre das Aufzargen wirklich toll, bei mehreren Völkern sowieso.

Es ist doch wichtig, dass die Mittelwand die Oberträger der letzten Zarge (abzüglich des Beespaces) erreicht und quasi als Leiter dient. Eine ganze Mittelwand ist da natürlich für die Bienen sehr attraktiv, schwer "zu übersehen". Die Frage, ob da eine Spitze ausreicht ... muss ich wohl oder übel testen? Kann mir aber vorstellen, dass das reichen müsste... was meint ihr dazu? Mach ich mir zu viele Gedanken?

Wie oft wendet ihr diese Aufsetzmethode an, bei dem man eine Zarge aufsetzt, sobald die oberste Honigzarge halb voll ist? Gut bewährt?

Hat hier jemand auch schon mal Zargen zwischen gesetzt? Quasi dort, wo das Brutnest endet und der Honigraum beginnt, hier eine neue Zarge dazwischen? Das kenne ich noch vom Zandermaß, ob das so Bienenfreundlich ist wage ich etwas zu bezweifeln. Ist aber sicher keine schlechte "Notlösung", wenn man das Aufsetzen bei halb verbauten Honigzargen versäumt hat und die Bienen sowieso nicht mehr über den vollen "Honigdach" rauf wandern würden. Ebenso mit zwei Mittelwänden, als Leiter. Hm.

Naja, das waren jetzt nur solche "Gedankengänge", vlt. mag ja der Eine oder Andere was dazu schreiben, was er schon mal getestet hat, oder was er nie (wieder) machen würde.

Danke,

lg
Hainläufer

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Re: Modifizierte Betriebsweise

Beitragvon Hainlaeufer » So 20. Jan 2013, 19:12

zaunreiter hat geschrieben:
kaibee hat geschrieben:In den aufgesetzten Honigräumen gibt es nur 2 Mittelwand-Leitern? Oder wie bereitest Du die vor?


Exakt. Selbst bei den Anfangsstreifen mache ich nur noch zwei Oberträger fertig. Die ziehen dann an den zwei Oberträgern mit dem Wachs und der Rest orientiert sich sauber daran. Sie nutzen den Raum zwischen den beiden angefangenen Waben sehr gern, anscheinend wird darin die Wärme gehalten.


Hallo Bernhard!

Wenn ich Dir noch einmal zu diesem Thema vereinzelte Fragen stellen darf:

o) Verstehe ich das richtig, dass du zum Honigraum aufsetzen nur diese zwei Mittelwände verwendest, aber sonst keine gewöhnlichen Anfangsstreifen bei den restlichen Oberträgern bzw. gar kein Wachs? (Ich meine, ich konnte das sehr eindeutig auf deinen tollen Fotos erkennen, möchte nur zur Sicherheit quasi eine wörtliche Bestätigung.)

o) Werden bei den restlichen nackten Oberträgern (also ohne jegliches Wachs) trotzdem immer die Waben schön gebaut, oder hattest du da auch mal Wirrbau dabei? Ich kann mir vorstellen, dass die Bienen an einer Unterkante (links oder rechts) des OT mit der Wabe beginnen und dann aber doch den restlichen Platz unter dem OT noch gut ausnutzen und eine tolle Wabe bauen oder?

o) Wie praktizierst du die Mittelwandgabe bzw. Anfangsstreifengabe beim Zargen untersetzen? Nur mittig zwei, drei Anfangsstreifen und das wars schon, oder gar nix? Oder reibst du nur etwas Wachs auf die Unterseite der Oberträger damit sie halt für die Bienen vielleicht attraktiver bzw. mehr zum bauen motiviert? Ich dachte mir, ich setze den Ablegern die ich letztes Jahr in Juni erstellte, in diesem Frühling eine Zarge unter. Wie sollte ich das am Besten anstellen?

Ich wäre Dir echt super dankbar, wenn Du mir da helfen könntest! :)

Herzlichen Dank!

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Re: Modifizierte Betriebsweise

Beitragvon zaunreiter » So 20. Jan 2013, 21:32

Hainlaeufer hat geschrieben:o) Verstehe ich das richtig, dass du zum Honigraum aufsetzen nur diese zwei Mittelwände verwendest, aber sonst keine gewöhnlichen Anfangsstreifen bei den restlichen Oberträgern bzw. gar kein Wachs?


Jepp.

Hainlaeufer hat geschrieben:o) Werden bei den restlichen nackten Oberträgern (also ohne jegliches Wachs) trotzdem immer die Waben schön gebaut, oder hattest du da auch mal Wirrbau dabei?


Bis jetzt immer schön angebaut, also am Oberträger entlang. Selbst wenn sie mal zwischendurch Wirrbau machen, als Honigraum ist das fast schon schnuppe. Wenn Du sicher gehen willst, kannst Du aber Anfangsstreifen herstellen.

Hainlaeufer hat geschrieben:o) Wie praktizierst du die Mittelwandgabe bzw. Anfangsstreifengabe beim Zargen untersetzen?


Beim Untersetzen mit Anfangsstreifen an allen Oberträgern. Unten machen sie meist eine schöne dicke Bautraube, wenn sie nach unten bauen. Und da sollten keine Mittelwände im Weg sein.

Hainlaeufer hat geschrieben:den Ablegern die ich letztes Jahr in Juni erstellte, in diesem Frühling eine Zarge unter. Wie sollte ich das am Besten anstellen?


Sind das Warré-Ableger? Wenn ja, dann kannst Du eine mit Anfangsstreifen unter- und später eine mit Mittelwänden aufsetzen.

Gruß
Bernhard
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Ich summe, also bien ich.


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