Doppelte Höhe der Zargen +Seitenrahmen

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Re: Doppelte Höhe der Zargen +Seitenrahmen

Beitragvon zaunreiter » Mi 14. Nov 2012, 12:45

Vielleicht wäre das auch was:

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...wobei die "Zwischenträger" an den Längsseiten abgeflacht werden könnten - und so von den Bienen größtenteils mit Wachs überbaut werden. (So wie bei Rähmchen auch die Unter- und Oberträger seitlich angeflacht werden, um die Zwischenräume zwischen oberer und unterer Wabe zu verringern.)

Eine Schichtenbeweglichkeit ergibt sich dadurch aber nicht.

Aber: man könnte eine Art Buch-Beute bauen, wie Huber - nur mit höheren Waben. Dann könnte man die Waben relativ einfach auseinanderblättern und den Honig durch ausschneiden ernten, ohne daß das Ungetüm von Wabe kollabiert.

Gruß
Bernhard
Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.

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Re: Doppelte Höhe der Zargen +Seitenrahmen

Beitragvon zaunreiter » Fr 17. Mai 2013, 23:49

Eine Beute, wie sie von Ivan Brndusic aus Serbien entwickelt wurde.
http://www.brnda.com/Home/tabid/36/lang ... fault.aspx


Vorgestellt von einem Imker aus Slovenien. (Odisej.)
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Es kann auch nur die Höhe einer Zarge genutzt werden:

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Honigräume:

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Plan:

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Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.

Klippenimker
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Re: Doppelte Höhe der Zargen +Seitenrahmen

Beitragvon Klippenimker » Mi 19. Feb 2014, 11:35

Ich bestaune gerade Ivans Bilder, wie schön diese langen Waben ganz gerade im Rähmchen gebaut sind.

Ein Bekannter von mir imkert mit Breitwabe, rund 25 cm hohe Rähmchen. Versuchsweise hat er Mittelwände in Streifen geschnitten und nur diese oben eingelötet.
Ich hab mir das an seinem Bienenstand angeschaut. Wunderbarer Naturbau, aber im unteren Teil waren sie nicht mehr im Rähmchen weil die Bienen so geschwungen gebaut haben.
So sind sie dann auf dieser einen krumm ausgebauten Zarge in den Winter gegangen.
Kommt das öfter vor?

Ziehen konnten wir die einzelnen Rähmchen schon, es hat halt nur etwas länger gedauert und wir mussten sie von der Seite her wieder vorsichtig zusammenrücken.

Ich frage mich gerade wie man dem etwas entgegensteuern könnte.
Würde es was bringen auch an den Seitenteilen der Rähmchen Streifen zu befestigen?
Heuer will er dieses Volk im Naturbau weiterbauen lassen und weis auch nicht so recht wies besser ginge.
Cheerio, Wolferl

Ein Leben ohne Bienen ist möglich, aber geistlos!

Manfred

Re: Doppelte Höhe der Zargen +Seitenrahmen

Beitragvon Manfred » Mi 19. Feb 2014, 12:33

Wasserwaage.

Herzliche Grüße Manfred

Klippenimker
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Re: Doppelte Höhe der Zargen +Seitenrahmen

Beitragvon Klippenimker » Mi 19. Feb 2014, 13:52

Servus Manfred, steht gerade, da hat er aufgepasst.
Ich habe schon ein Vermutung woran es liegen könnte dass die Waben geschwungen aussehen wie ein J.
Seine Völker stehen das ganze Jahr mit ganz offenen Gitterböden im freien Feld auf zwei Balken.
Bei Völker auf Mittewänden sieht man das nicht, aber ich glaube wenn Bienen frei bauen können versuchen sie damit den Luftzug etwas zu mildern. Oder den Lichteinfall vielleicht auch?

Bei ihm schaut es so aus, seinen Völkern gibt er einheitlich eine Vollzarge und erweitert dann fortlaufend mit Flachzargen. Bis zum Herbst wird dann bis auf die ganze Zarge plus einer Flachzarge reduziert und so gehen sie auch in den Winter. Das ist dann quasi der Brutraum fürs nächste Jahr.

Was ist jetzt angebrachter?
Wenn er versucht eine ganze Zarge unterzusetzen und den Boden vorübergehend zu verschließen oder einfach so lassen und nach oben mit Flachzargen erweitern?
Ich tendiere zu letzterem, mich würden unten die gebogenen Waben nicht stören. Ich möcht ihm aber nicht zu etwas raten von dem ich nicht weis obs so auch tatsächlich funkt.
Wie bereits erwähnt, er will ja mit Mittelwandstreifen erweitern. Bauen die Bienen da brav nach Vorgabe oder von unten nach oben und wieder schief?

Tja gelenkter Naturbau hört sich so leicht an, wer aber wie ich bisher nur mit Mittelwänden Erfahrung hat muss umdenken lernen.

Ob sich Naturbau in der jungen Imkerschaft irgendwann Mal durchsetzt oder als Modeerscheinung ein Schattendasein fristen wird, es wird sich zeigen.
Ich begrüße den Zeitgeist der Jugend, wenn die da andere Wege gehen wollen!
Cheerio, Wolferl

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Re: Doppelte Höhe der Zargen +Seitenrahmen

Beitragvon edlBeefit » Mi 19. Feb 2014, 15:06

Klippenimker hat geschrieben:Ich habe schon ein Vermutung woran es liegen könnte dass die Waben geschwungen aussehen wie ein J.
Seine Völker stehen das ganze Jahr mit ganz offenen Gitterböden im freien Feld auf zwei Balken.
Bei Völker auf Mittewänden sieht man das nicht, aber ich glaube wenn Bienen frei bauen können versuchen sie damit den Luftzug etwas zu mildern. Oder den Lichteinfall vielleicht auch?


Ich denke Du bist auf der richtigen Spur

Ich würde es mit geschlossenen Gitterboden (fast gedecktenGitter), und Flugloch über der ersten Zarge versuchen

Schau dir das http://shrani.si/f/1X/QY/2KyKa4VJ/35-stupnjeva-c.jpg Foto von Ivans an


oder mein blauer Eingang
Dateianhänge
warré.jpg
Gruss Kurt Edlinger

Lieber ein Hund als Freund als ein Freund der ein Hund ist

Manfred

Re: Doppelte Höhe der Zargen +Seitenrahmen

Beitragvon Manfred » Mi 19. Feb 2014, 15:45

Grüß Euch,

Die Stein-Staffel Aufstellung habe ich wegen des Durchzugs unten bald bleiben lassen. Bei offenem Gitterboden schaust mal im Sommer, wieviel verflogene Bienen sich da drunter unnötig abstrudeln, weil sie das Flugloch nicht mehr finden.

Aus dem Lot gebaute Waben habe ich noch nie erlebt - schätze auch, daß es den Bienen von unten her zu turbulent ist.

Herzliche Grüße Manfred

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Re: Doppelte Höhe der Zargen +Seitenrahmen

Beitragvon Klippenimker » Mi 19. Feb 2014, 18:06

Euch beiden vorerst Herzlichen Dank!
Werde ich so weiterleiten.

beste Grüße aus der Klippenzone
Cheerio, Wolferl

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Re: Doppelte Höhe der Zargen +Seitenrahmen

Beitragvon gasi » Sa 26. Apr 2014, 21:39

Hallo zusammen,
ich habe seit letztem Jahr auch eine Warre Beute besiedelt. Dieses Jahr habe ich dann Untersetzt. Auf das hin haben die Bienen obwohl gute Tracht herschte nicht weiter gebaut, nur den Brutraum verhonigt. Da habe ich die Zarge um 90° gedreht und nur drei ganz schmale Leistchen als Speile eingesetzt. Da bauten die Bienen am gleichen Tag an der Wabe weite.
Auf das hin habe ich neue Bruträume Gebaut mit 41cm Höhe und vier Speile eingesetz. Das ist die Beute, wo ich diesen Frühling besiedeln werde. Mit einem Brutraum wäre die Beute auch Demeter tauglich.
Es ist nätürlich klar, dass ich von jetzt an Aufsetzen muss. Bei der leztjährigen Waldtracht musste ich ja sowieso aussetzten, da sie sonst auf sehr viel Waldhonig überwintern müssten und er viel die Blase belastet.
Vor vier Jahren habe ich mit den Top-Bar Hive Beuten angefangen und einem hohlen Baumstamm schräg liegend mit 1,2m und 30cm innen Durchmesser nach Anastasia (Russin aus der Taiga).
Jetzt mal weiter sehen.

Manfred

Re: Doppelte Höhe der Zargen +Seitenrahmen

Beitragvon Manfred » Sa 26. Apr 2014, 22:44

Manfred hat geschrieben:Grüß Euch,

So, jetzt bin ich mir ganz gewiß, daß der "Falsche Boden Effekt" eine Tatsache ist.

Vorgestern habe ich die oberen 2 Zargen des Thür-Stocks angekippt und dabei hellbraun stumpfe Wabenränder in der mittlernen Zarge gesehen.
Andererseits lagen im Bodenbrett aber noch immer frisch geschwitzte Wachsplättchen.
In der unteren Zarge hingen die Bienen an den Leistchen mit Leitwachs nur rum.
Also Leisten raus und schauma wos passiert.
Heute (und gestern wars wahrlich nicht kuschelig) bis zu ca. 5cm tief in die untere Zarge rein schönstes weißes Wachs angebaut.

Herzliche Grüße Manfred


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