horizontale Warrébeute?

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Lars
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Re: horizontale Warrébeute?

Beitragvon Lars » Di 10. Feb 2015, 10:28


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zaunreiter
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Re: horizontale Warrébeute?

Beitragvon zaunreiter » Di 10. Feb 2015, 10:32

Das Vorbild "Free the bees" würde ich ganz schnell abhaken, sonst bringst Du dich und deine Bienen nur in Schwierigkeiten.

Anfangsstreifen sind ein Muß, siehe: viewtopic.php?f=7&t=6&start=40#p5315

Was soll die Ideologie, wenn Du damit den Bienen schadest?
Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.

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Lars
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Re: horizontale Warrébeute?

Beitragvon Lars » Di 10. Feb 2015, 11:00


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Rumpel
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Re: horizontale Warrébeute?

Beitragvon Rumpel » Di 10. Feb 2015, 11:45

Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
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Gerald
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Re: horizontale Warrébeute?

Beitragvon Gerald » Di 10. Feb 2015, 11:50

Selbst von gegossenen Leitlinien nehmen sie keine Notiz bzw. Ignorieren / nagen sie ab. Nie wieder ohne Anfangsstreifen! Sieht nachher etwa so aus :o
http://www.immenfreunde.de/pics/treehive/WTH_2.jpg

Unsere Bienen sind immer für Überraschungen zu haben :lol:

@Bernhard, werde das mit der Klotzbeute verfolgen, da auch ich heuer eine fertige. Stamm ist bereits da, bin zur Zeit noch am überlegen welche Ausführung.

mfg
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Hainlaeufer
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Re: horizontale Warrébeute?

Beitragvon Hainlaeufer » Di 10. Feb 2015, 12:10

Ich habe diesbezüglich einiges an Lehrgeld zahlen müssen - nie wieder! den Bienen Wildbau zulassen, und wenn es nur die Wabenbrücken sind, die an der ganzen Zarge angebaut werden... schlimm sowas.

Man muss ja nicht lange herum diskutieren, es gibt genug Gründe, warum man besser mit Anfangsstreifen (Auflager sollte in der Waage stehen, sonst bauen sie daneben) und Halbrähmchen oder ganze Rähmchen arbeiten soll (soll dann jeder selber entscheiden, man kann ja auch mischen...). Man kann ja trotzdem Naturbauimker sein, wenn man effektiv und zügig die Bienen bearbeitet und sie sonst in Ruhe lässt... es ist einfach notwendig das man die Waben ziehen kann, um eine Untersuchung gewährleisten zu können. Der Veterinärarzt wird dir wohl lieber den Kopf abreißen wollen, wenn deine Wildbauvölker plötzlich im Faulbrutsperrgebiet stehen... ich bin mir sicher, kann man da keine Waben ziehen, wird alles erbarmungslos verbrannt! Und wer will das schon? Es ist nun mal heut zu Tage des Imkers Pflicht, nicht dagegen zu arbeiten, sondern mit den Bienen, und am Besten so, dass man auch kontrollieren kann.

Man kann wesensgemäß imkern, sollte aber von großen Wildbauprojekten Abstand halten - finde ich ;)

Was Warre-Lagerbeute betrifft... ich hab' mal zwei gebaut, danach gefiel mir die Idee nicht mehr so, dann dachte ich, ich mach Brutscheunen damit... und niemals verwendet.
Jetzt weiß ich,... ich bau sie um, und mache Miniplus-Überwinterungsbeuten draus.

LG
Michi

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Re: horizontale Warrébeute?

Beitragvon Rumpel » Di 10. Feb 2015, 22:35

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Re: horizontale Warrébeute?

Beitragvon stefanzo » Mi 11. Feb 2015, 13:02

Die Waben bei der Warre lassen sich sehr leicht und zügig ziehen, wenn man mit einem Korbmesser die seitlichen Wachsverbindungen kappt. Gerade hier im Warreforum sollten die Meisten diese leichte Übung beherrschen. Das sich die Waben nicht ziehen lassen würden, ist ein Vorurteil welches ins Reich der Märchen verbannt werden kann.
mfg stefanzo

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Re: horizontale Warrébeute?

Beitragvon Rumpel » Mi 11. Feb 2015, 20:10

Wenn dann kann man auch wie beim Strohkorb links und rechts einschneiden, und durchblättern, für eine Kontrolle reicht das.
Wenn der ganze Stand verseucht ist dann sagt der Amtsvet, wo es Schwefelschnitten gibt,
Da ist es egal ob da Rahmen oder Schaschlikspiesse drin sind.
Wenn man über eine Sanierung nachdenkt geht das höchstwahrscheinlich auch in einer Klotzbeute ( co2 verfahren ).
Nur sollte man sich nicht alles mit Bravour verbauen.
Junge Königin und junge Bienen, Schwärmen oder teilen usw....
http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=& ... 1416,d.ZWU
Gruss Jörn
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Re: horizontale Warrébeute?

Beitragvon Hainlaeufer » Do 12. Feb 2015, 00:16

Okay, offensichtlich habe ich meinen letzten Beitrag zu "aggressiv" formuliert. Das tut mir natürlich Leid! War auf keinen Fall meine Absicht.
Hier fühlten sich offensichtlich wohl ein paar User angegriffen.

Wenn man Bernhard's Erfahrungen und Fotomaterial über das Warreimkern studiert, kann man wirklich wahnsinnig viel lernen. Deshalb weiß ich auch, dass man Warrewaben mit Oberträger sehr wohl ziehen kann, was ich selber anfangs auch probieren musste. Aber glaubt mir, wenn man selber etwas testen möchte, sowas wie Doppelzargen, dann kann man nicht mehr so einfach die Wabenbrücken schneiden... das artet in Arbeit aus und ergibt viel schlimmes Gematsche. Das war ein schlimmes Erlebnis, daher reagiere ich nicht mehr so positiv auf "Freiwabenbauten". So ist das nun mal.

Rumpel @ Du hast wohl noch nie Bekannschaft mit der allseits gefürchteten Amerikanischen Faulbrut gemacht. Und du kannst mir glauben, dass man mit durchblättern der Waben, die ersten befallenen Zellen NICHT entdecken kann. Doch je früher man sowas entdeckt, umso schneller kann man handeln und das Volk retten.
Ist der Befall noch vertretbar, kann man durch ein Kunstschwarmverfahren das Volk retten - klarer Weise geht das nur mit Halbrähmchen bzw. Rähmchen.
Bei Wildbau kannst natürlich dann den Schwefelstreifen nehmen oder gleich das Feuer wählen - aber ganz ehrlich, dieses Schicksal will ich den Bienen nicht überlassen... offensichtlich nimmst du das gelassener.


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