Erinnerung: Mäusegitter!

Alle Arbeiten rund um die Einwinterung der Bienen im Warréstock. Einfüttern, vereinigen, usw.
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zaunreiter
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Erinnerung: Mäusegitter!

Beitragvon zaunreiter » Mo 15. Okt 2012, 19:12

Erinnerung: Jetzt ist die Zeit gekommen, die Mäuseschutzgitter anzubringen! (Spätestens.)

Ich verwende ein kleines Stück Mäusegitter und Reißzwecken zur Befestigung des Gitters.

Gruß
Bernhard
Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.

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Re: Erinnerung: Mäusegitter!

Beitragvon zaunreiter » Mo 15. Okt 2012, 22:47

Bei meinen Völkern auf dem Dachboden in 5 Metern Höhe gibt es auch kein Mäuseschutzgitter. Die einzigen Mäuse in dieser Höhe sind Fledermäuse. Und für die ist der Spalt zu klein. ;)

Wenn der Mäuseschutz bereits in der Konstruktion Berücksichtigung findet, umso besser. Ansonsten ist ein Mäuseschutz aber dringlich angeraten.

Gruß
Bernhard
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Re: Erinnerung: Mäusegitter!

Beitragvon chook-in-eire » Di 16. Okt 2012, 13:48

Unsere sind immer noch fleissig, sobald das Wetter es erlaubt. Heute z.B. ist wieder richtig gut Flugverkehr, da sonnig und mehr oder weniger regenfrei. Wie genau entscheidet man, wann das Mäusegitter anzubringen ist? Denn das behindert doch sicher den Flugverkehr zu einem gewissen Maße.

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Re: Erinnerung: Mäusegitter!

Beitragvon zaunreiter » Di 16. Okt 2012, 15:51

Die Nachtkälte entscheidet. Wenn die Temperaturen unter +10°C fallen, trauben die Bienen sich zusammen - und dann verschaffen sich Mäuse schon mal Zugang. Wenn Du unsicher bist, dann gehe am Spätabend mit dem Gitter ans Volk und popel ein bisschen am Flugloch rum. Kommen Dir ein Pulk Bienen entgegen, sind sie nachts noch munter. Wenn Du nur ein Summen hörst, aber es kommen nur vereinzelt Bienen nach draußen, dann befestige das Gitter. Mit einzelnen Bienen werden Mäuse fertig, im Gegenteil: einmal klopfen und die Mahlzeit kommt aus dem Futterautomaten gelaufen.

Jetzt um die Zeit wird eh nicht mehr viel eingetragen, alle Vorräte sollten schon aufgespeichert sein. Die Brut nimmt rapide ab - jetzt läuft nicht mehr viel. Der Verlust durch Mäuse ist immens, viel größer als die Gefahr, die Bienen in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken. Sie kommen ja noch ohne Probleme raus und rein.

Gruß
Bernhard
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Re: Erinnerung: Mäusegitter!

Beitragvon chook-in-eire » Di 16. Okt 2012, 21:47

zaunreiter hat geschrieben:Die Nachtkälte entscheidet. Wenn die Temperaturen unter +10°C fallen, trauben die Bienen sich zusammen - und dann verschaffen sich Mäuse schon mal Zugang.

Hmm, dann müsst ich's fast das ganze Jahr dranhaben. :shock: Erst in der letzten Maiwoche waren die Nachttemperaturen höher, Mitte Juni waren sie dieses Jahr mehrfach auf 7-8C runter und seit der letzten Septemberwoche liegen sie drunter.
Wenn Du unsicher bist, dann gehe am Spätabend mit dem Gitter ans Volk und popel ein bisschen am Flugloch rum. Kommen Dir ein Pulk Bienen entgegen, sind sie nachts noch munter. Wenn Du nur ein Summen hörst, aber es kommen nur vereinzelt Bienen nach draußen, dann befestige das Gitter. Mit einzelnen Bienen werden Mäuse fertig, im Gegenteil: einmal klopfen und die Mahlzeit kommt aus dem Futterautomaten gelaufen. [...]

Ok. Werd' ich testen. Vielen Dank.
Gruss,
Ute

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Re: Erinnerung: Mäusegitter!

Beitragvon gartenmundl » Di 16. Okt 2012, 22:47

Ihr werdets nicht glauben:
Habe heute nach 5 Tagen meine Windeln gezogen wegen Milbenbefall und hatte an beiden Völkern am gleichen Stand je zwei kleine Mäusebömel auf der Windel.
Von wegen TBHs, Markus - morgen gibts Gitter vors Miniaturloch. :oops: Ein Volk hat nur ein Loch so groß wie einen Sektkorken - man glaubt es kaum.
Denke mal es handelt sich um Spitzmäuse, die ja reine Insektenfresser sind, sehe ich das richtig?

Auch die Milbensituation ist nicht gerade berauschend. Bei einem Kunstschwarm, der nach der Bildung mit Milchsäure behandelt wurde und Mitte September nochmals mit 80 ml AS im Nassenheider fielen um die 80 Milben in 5 Tagen - wo kommen die nur her?


Grüße
Raimund

PS: es war wirklich kalt die letzten Tage!

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Re: Erinnerung: Mäusegitter!

Beitragvon zaunreiter » Di 16. Okt 2012, 23:11

gartenmundl hat geschrieben:...wo kommen die nur her?


Aus der Brut. Killst Du wegen ungünstiger Verdunstung nur 40 % aller Varroen, sind mit dem nächsten Schlupfzyklus schon wieder 120 % der Ausgangspopulation da. September ist zu spät, um mit Behandlungen zu beginnen. Da sollen die Winterbienen schlüpfen.

Also sind Topbarhives auch nicht vor Mäusen gefeit. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Gitter kostet fast nichts und hilft vor bösen Überraschungen.

Gruß
Bernhard
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Re: Erinnerung: Mäusegitter!

Beitragvon KMP » Mi 17. Okt 2012, 15:57

gartenmundl hat geschrieben:kleine Mäusebömel


Hmm, dafür bekomme ich nur diese Rückmeldung:
"Your search - Mäusebömel - did not match any documents." bzw. "Es wurden keine mit Ihrer Suchanfrage - Mäusebömel - übereinstimmenden Dokumente gefunden." :?:

-Kevin
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Re: Erinnerung: Mäusegitter!

Beitragvon foobar » Mi 17. Okt 2012, 17:06

Hallo Kevin,

ich vermute mal:
Mäusebömel = Mäusekot = Mäusekötel

aber gehört hab ich das auch noch nicht.

Gruß Jan

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Re: Erinnerung: Mäusegitter!

Beitragvon gartenmundl » Mi 17. Okt 2012, 20:44

Hallo,
meinte natürlich Mäusekot. Sorry!

Bernhard, die Kunstschwärme wurden ja erst im Juli gebildet, und vor dem Einschlagen noch mit Milchsäure entmilbt. Deshalb hatte ich erst im September mit AS behandelt.
Ich hoffe ich bekomme die Milben bei der "Winterbehandlung" noch in den Griff!
Werde es weiter beobachten!


Grüße
Raimund


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