Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Alle Arbeiten rund um die Einwinterung der Bienen im Warréstock. Einfüttern, vereinigen, usw.
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Rumpel
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Re: Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Beitragvon Rumpel » Fr 5. Sep 2014, 00:09

Wenn der pH-Wert der (Schlempe) bis etwa 4,0–4,5 absinkt. Dann stellen die Milchsäurebakterien die Arbeit ein.
Heisst die anderen machen weiter.
Milchsäure.
Essigsäure.
Buttersäure.
Gärsäurespektrum = 80 - 100% Milchsäure denn ist es jut. ( riecht ooch jut) :D
LG. Jörn
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Re: Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Beitragvon Theophanu » Fr 5. Sep 2014, 07:49

Ah! -Wolltest die Kostprobe vermeiden! :twisted:

Danke für die Nachilfe.
Ich hatte keine Ahnung, nur beobachtet. Kann man den Zustand irgendwie testen?

edit: man kann.
http://www.naturepower.de/besondere-empfehlungen/saeure-basen-haushalt/teststreifen-fuer-ph-test/
(Die haben ja'n Rad ab, die Leute!)
sapere aude

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Rumpel
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Re: Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Beitragvon Rumpel » Fr 5. Sep 2014, 08:01

Wer lieb ist bekommt auch Nachhilfe. :lol:
Inne Schule war das noch der Lackmustest. :D
LG. Jörn
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Re: Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Beitragvon KMP » Sa 6. Sep 2014, 07:30

garret hat geschrieben:
KMP hat geschrieben:but did he get it right (in dieser Zusammenhang)?
-K


Nun, gerade für solcherart sprachlichen Zugang habe ich ja den obigen Artikel verlinkt! Was Warré aufgrund seiner Erfahrung begriffen hat, kann jeder, der erst überzeugt werden muß, genetisch-wissenschaftlich fundiert in der "Weltsprache" nachlesen...


Den von Dir erwähnten Artikel kenne ich, hat aber nichts mit der zitierten Aussage von Warré zu tun. Er schreibt, "[Zucker im Winter] kann der Biene nur schaden, denn im Winter muß sie Wochen verharren, ohne eine Darmentleerung zu machen."


-K
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Re: Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Beitragvon garret » Sa 6. Sep 2014, 08:28

Wo ist der Unterschied ? Der Artikel beschreibt, daß die Bienen, wenn sie mit Sucrose oder Maissirup gefüttert werden,
tanken.jpg
auf Ihre Art "zuckerkrank" werden. Und eingefüttert wird doch für den Winter.
(Der Eine erkennt am Geruch oder Geschmack, ob was faul ist, der Andere braucht dazu die Analyse aus dem Labor) - Grüße, Ernst

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Re: Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Beitragvon Rumpel » Sa 6. Sep 2014, 08:48

Atrophie oder auch Inaktivitätsatrophie.
Gruss Jörn
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Re: Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Beitragvon garret » Sa 6. Sep 2014, 09:59

Rumpel hat geschrieben:Inaktivitätsatrophie

Habe mit Freude gesehen (gestern nach langem Regen), daß sie Buchweizen und Phacelia (-zusammen mit Jägernachbarn in 500m² Wildäsungsfläche eingebracht-) reinholen; sind so beschäftigt, haben mich gar nicht bemerkt. Grüße, Ernst

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Re: Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Beitragvon Rumpel » Sa 6. Sep 2014, 10:41

Super! Goldrutenalarm. :)
Gruss Jörn
Dateianhänge
100_2085.JPG
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Re: Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Beitragvon KMP » Mi 10. Sep 2014, 15:13

garret hat geschrieben:(Der Eine erkennt am Geruch oder Geschmack, ob was faul ist, der Andere braucht dazu die Analyse aus dem Labor) - Grüße, Ernst


Man kann alles verallgemeinern, aber daraus wird man nicht automatisch kluger, denke ich. In dem Bericht habe ich nichts von Zuckerkrankheit gefunden. Die Ergebnisse sind zwar relevant und von Bedeutung, aber daraus Handlungsbechlüße(?) (und welche?) zu ziehen wäre meiner Meinung nach voreilig.

-Kevin
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Re: Warré und Füttern - das Problem mit dem Zucker

Beitragvon Rumpel » Mi 10. Sep 2014, 19:59

Handlungsbechlüße(?) (und welche?) zu ziehen wäre meiner Meinung nach voreilig.

Das Wort was mir einfällt heisst Entschleunigung, und Maß halten in allem.
LG. Jörn
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