Varromed

Alles rund um die Varroabehandlung im Warré-Bienenstock.
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dl8aax
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Re: Varromed

Beitragvon dl8aax » Fr 12. Jul 2019, 16:34

Moin,

ich habe das hier gefunden

http://www.imkerbw.de/fileadmin/daten_b ... ndlung.pdf


Flotte Grüße
Dirk

Deichkind
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Re: Varromed

Beitragvon Deichkind » Fr 2. Aug 2019, 16:05

Also für ein zweizargiges Warré Volk 20 oder eher 30ml bei der Spätsommerbehandlung?
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WarreNordpfalz
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Re: Varromed

Beitragvon WarreNordpfalz » Fr 9. Aug 2019, 07:37

Laut Herstellerangaben würde ich wahrscheinlich 20-30 ml verwenden. Nun aber nochmals die Frage: Beide Zargen einzeln behandeln oder zusammen von oben?

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zaunreiter
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Re: Varromed

Beitragvon zaunreiter » Mo 12. Aug 2019, 14:55

Die Zargen einzeln behandeln.
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Re: Varromed

Beitragvon Deichkind » Do 29. Aug 2019, 18:36

Wie lange nach Abschluss der Varromed-Reihe wird der Milbenfall wieder „natürlich“ (im Sinne der Nachbeobachtung und Entscheidung ob später eine Anschlussbehandlung erforderlich ist)?

Unter Beachtung von Bernhards Empfehlung in diesem Jahr ein Langzeit- und ein Kurzzeitverfahren zu kombinieren, wie lange nach Varromed bis zum zweiten Verfahren?

Langzeitverfahren bedeutet dann Thymol oder Ameisensäure über Verdunster?
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Re: Varromed

Beitragvon zaunreiter » Do 29. Aug 2019, 19:20

Der natürliche Totenfall wird vier-fünf Wochen nach Ende der Behandlung wieder einsetzen.

Lang- und Kurzfristbehandlung parallel - also gleichzeitig - durchführen. Varromed und Thymol (ApiLifeVar) kombinieren. Zum Beispiel.

Von Ameisensäure halte ich nichts, obwohl andere damit ganz gute Erfahrungen haben.
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Re: Varromed

Beitragvon Deichkind » Do 29. Aug 2019, 20:00

Danke für die schnelle Antwort. Nun bin ich schon durch mit Varromed, letzte Behandlung war vor 9 Tagen. Würdest du dann Thymol jetzt auflegen oder noch warten?
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Re: Varromed

Beitragvon Christine » Fr 30. Aug 2019, 09:12

Wenn ich https://bienenkunde.uni-hohenheim.de/fi ... parate.pdf dieses Blatt richtig interpretiere, ist es für Thymol jetzt zu spät.
(Hier auch noch paar Infos: https://www.bienenkunde.rlp.de/Internet ... HY3576SY58)

Ich wollte zunächst auch Thymol nehmen, aber zum einen gefielen mir die Rückstände im Wachs (Presshonig aus ehemaligen Brutwaben) nicht, zum anderen ist das Temperaturfenster max 30/min 15 Grad für so eine lange Behandlungsdauer von 6-8 Wochen zumindest bei mir hier im Sommer nicht erreichbar. lt. Varroawetter.de ist es bei uns in 3 Tagen vorbei mit Thymol.

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Re: Varromed

Beitragvon WarreNordpfalz » Mi 4. Sep 2019, 17:04

Wollte nächste Woche nach Abschluss der Behandlung mit Varromed mit dem Einfüttern beginnen. Keine Angst! Ich habe auch vor der Behandlung einiges gefüttert. Nun kommt noch der Rest. Ich würde gerne noch eine Behandlung mit Thymovar anschließen. Meine konkrete Frage: Kann ich das gleichzeitig mit dem Füttern tun? Ist es ratsam, die beiden Plättchen zwischen die erste und die zweite Zarge zu legen (also auf die Oberträger der unteren Zarge)?

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Re: Varromed

Beitragvon Johannes-Mellifera » Sa 7. Dez 2019, 10:52

zaunreiter hat geschrieben:Ich habe seit letztem Dezember in meinem Betrieb das Mittel Varromed von der Firma BeeVital in der Erprobung. Bisher hat sich Varromed sehr gut bewährt und ich empfehle es gern weiter, denn es putzt die Varroen sehr gut runter. Es ist ähnlich wie das alte Bienenwohl. Ein Gemisch aus Oxalsäure, Ameisensäure und Propolis. Es wird in die Wabengassen geträufelt, die Dosiereinheit ist direkt an der Flasche dran. Also durch das Träufeln sehr gut für den Stabilbau geeignet.

Macht schöne Völker und gesunde Brut. :clap:

Hallo Bernhard,

siehst du das heute immer noch so? Es wird ja aktuell wieder viel über Varromed geschrieben und da auch "über dich" geredet. Ich würde lieber mit dir reden und frage daher hier noch mal nach.

Ich hatte es letztes und dieses Jahr im Einsatz und bin zufrieden.

Gruß Johannes

Landesverbandes Dunkle Biene Sachsen

www.dunkle-biene-sachsen.de
Eine Mitgliedschaft wäre ein guter Beitrag zum Erhalt unserer einheimischen Dunklen Biene. Natürlich sind alle herzlich willkommen!


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