Varromed

Alles rund um die Varroabehandlung im Warré-Bienenstock.
Benutzeravatar
zaunreiter
Administrator
Beiträge: 4670
Registriert: Do 5. Aug 2010, 19:14
Wohnort: Niederrhein
Kontaktdaten:

Varromed

Beitragvon zaunreiter » Do 9. Aug 2018, 21:55

Ich habe seit letztem Dezember in meinem Betrieb das Mittel Varromed von der Firma BeeVital in der Erprobung. Bisher hat sich Varromed sehr gut bewährt und ich empfehle es gern weiter, denn es putzt die Varroen sehr gut runter. Es ist ähnlich wie das alte Bienenwohl. Ein Gemisch aus Oxalsäure, Ameisensäure und Propolis. Es wird in die Wabengassen geträufelt, die Dosiereinheit ist direkt an der Flasche dran. Also durch das Träufeln sehr gut für den Stabilbau geeignet.

Macht schöne Völker und gesunde Brut. :clap:
Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.

Johannes-Mellifera
Beiträge: 192
Registriert: Mo 25. Jan 2016, 19:15
Kontaktdaten:

Re: Varromed

Beitragvon Johannes-Mellifera » Sa 11. Aug 2018, 07:41

Kann ich auch so bestätigen. Ich nutze es seit diesem Jahr für Ableger und seit der letzten Ernte auch für die Wirtschaftsvölker. Es scheint sehr verträglich zu sein!

LG Johannes

Landesverbandes Dunkle Biene Sachsen

www.dunkle-biene-sachsen.de
Eine Mitgliedschaft wäre ein guter Beitrag zum Erhalt unserer einheimischen Dunklen Biene. Natürlich sind alle herzlich willkommen!

wolfgang54441
Beiträge: 178
Registriert: Sa 10. Jan 2015, 11:35
Wohnort: zwischen Trier und Saarbrücken

Re: Varromed

Beitragvon wolfgang54441 » Di 14. Aug 2018, 17:26

Hallo

ich kenne das Mittel nicht. :whistle:
meine Frage dazu: :shock:

Was mache ich mit dem Anbruch?
- ich habe nur 3 Völker... :whistle:
Haltbarkeit nach erstmaligem Öffnen/Anbruch des Behältnisses: 30 Tage.
Bei normalen Befall 1 X anwenden - Frühjahr - Herbst - Winter

Gruss
Wolfgang

stefanzo
Beiträge: 322
Registriert: So 5. Feb 2012, 20:20
Wohnort: Frankenburg

Re: Varromed

Beitragvon stefanzo » Di 14. Aug 2018, 23:47

Vielleicht kannst du den Rest mit einem anderem Imker teilen. Zur Frühjahrsbehandlung möchte ich zwei verschiedene Gesichtspunkte darstellen. Der eine ist das die Völker entlastet werden, der andere ist das Völker mit weniger eigener Resistenz stark werden können. Ich selber glaube das eine Frühjahrsbehandlung ein Fehler ist, da die Bienen zu einem gewissen Teil selbst mit der Varroa zurecht kommen sollten.
mfg stefanzo

Benutzeravatar
Rumpel
Beiträge: 2396
Registriert: So 10. Feb 2013, 15:08
Wohnort: 707 m ü. NN

Re: Varromed

Beitragvon Rumpel » Mi 15. Aug 2018, 07:54

Ich selber glaube das eine Frühjahrsbehandlung ein Fehler ist, da die Bienen zu einem gewissen Teil selbst mit der Varroa zurecht kommen sollten.

Hallo,
Die Bienen sterben an den Folgeerkrankungen der Varrosis, auch der Stress durch hohen Varroadruck kann Krankheiten fördern.
Wie virulent eine Milbenpopulation ist weiß der Imker nicht, und die Bienen auch nicht, woher auch.
Also Schadschwelle runter drücken wenn nötig.
Schön dass es das Mittel gibt, ein weiterer Baustein in der Bienenpflege.
Habe es bestellt, danke für die Tipps dazu.
- Jörn
Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
Johann Wolfgang von Goethe

stefanzo
Beiträge: 322
Registriert: So 5. Feb 2012, 20:20
Wohnort: Frankenburg

Re: Varromed

Beitragvon stefanzo » Mi 15. Aug 2018, 23:10

Stimme deiner Argumentation zu 100% zu. Trotzdem glaube ich das es besser ist wenn die Bienen ihre eigenen Abwehrkräfte mobilisieren anstatt ihnen ständig zu helfen. Beide Ansichten haben ihre Richtigkeit. Die Begleitumstände zur Milbenbelastung sind oft wirklich ein Rätsel. Da hatte ich schon Völker mit einer Milbenbelastung die theoretisch eigentlich schon längst tod sein hätten müssen, aber keinerlei Probleme hatten, während mir andere mit eher unterdurchschnittlicheren Belastung zusammengebrochen sind. Die Varroa hat mir nun Gott sei Dank schon lange kein Volk mehr geraubt. Möge es so bleiben. Die Gefahr ist am größten wenn nichts droht!
mfg stefanzo

Benutzeravatar
Rumpel
Beiträge: 2396
Registriert: So 10. Feb 2013, 15:08
Wohnort: 707 m ü. NN

Re: Varromed

Beitragvon Rumpel » Do 16. Aug 2018, 06:01

Trotzdem glaube ich das es besser ist wenn die Bienen ihre eigenen Abwehrkräfte mobilisieren anstatt ihnen ständig zu helfen.

Hallo Stefanzo,
Na ja, Hunger oder Einheitsfraß, als Nachtisch einen PSM-Cocktail runden das Bild ja ab.
Die Wilden Verwandten geraten ja auch unter Druck, trotz harter Selektion durch die Natur.
Der Gedanke, bei den Bienen die in meiner Hand stehen nicht helfend einzugreifen widerstrebt mir zur Zeit eher.
-Jörn
Dieses Jahr ohne Wespen und Hornissen keine da, beängstigend! :?
Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
Johann Wolfgang von Goethe

Hainlaeufer
Beiträge: 318
Registriert: Fr 30. Nov 2012, 00:01

Re: Varromed

Beitragvon Hainlaeufer » Mo 24. Dez 2018, 11:36

Die Besonderheit bei Varromed ist wohl die Zulassung, damit auch im Frühjahr behandeln zu dürfen.
Die für mich entscheidende Frage zu diesem Mittel ist aber wohl, wann der früheste (Ende Februar?) und der letztmögliche Zeitpunkt (noch vor der Obstbaumblüte?) wohl am besten wäre? Hat jemand von euch schon im Frühjahr damit behandelt?
Ob man sich um die schon alten Winterbienen sorgen muss, nach so einer Behandlung? Der Winterbienen-Sommerbienenwechsel ist ja auch nicht zu unterschätzen, denke ich mal.

Weniger gut finde ich, dass die Haltbarkeit für 30 Tage sein soll. Da muss man gewiss teilen, sonst wäre das auf Dauer ja Ressourcenverschwendung.
Mit kühl lagern ist wohl nix..

WarreNordpfalz
Beiträge: 29
Registriert: Sa 9. Mär 2019, 14:19

Re: Varromed

Beitragvon WarreNordpfalz » Fr 12. Jul 2019, 09:08

Nun stelle ich meine Frage hier nochmal. Wenn ich mit Varromed behandeln möchte und die beiden Völker zweizargig sind, wie gehe ich dann vor? Nur Dach und Kissen abnehmen und dann nur in die Wabengassen der oberen Zarge oder obere Zarge abnehmen und beide Zargen getrennt und nacheinander behandeln? Welche Dosierung ist sinnvoll?

Benutzeravatar
dl8aax
Beiträge: 18
Registriert: Do 9. Mai 2019, 19:05
Kontaktdaten:

Re: VarromedIch habe das hier gefunden

Beitragvon dl8aax » Fr 12. Jul 2019, 16:33

Moin,


Zurück zu „Warré-Varroabehandlung“