Warré-Beutenaufzug

kaibee
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Re: Warré-Beutenaufzug

Beitragvon kaibee » Mi 23. Nov 2011, 18:21

Kannst Du mal bitte eine animierte Version machen. Ich weiß beim besten Willen nicht, wie Du die abgehobene Zarge wieder auf eine untergestellte heben willst. Was machst Du während dem Unterstellen, die gehobenen Zargen zur Seite stellen??? Ich kann mir das echt nicht vorstellen. Mit der Aparatur kannst Du doch nicht eine Zarge waagerecht heben, oder?

obi11
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Re: Warré-Beutenaufzug

Beitragvon obi11 » Mi 23. Nov 2011, 18:27

zaunreiter hat geschrieben:Kann man wohl besser aus einem gebrauchten Wagenheber ausbauen.

Gruß
Bernhard

Damit Du auch mehr als eine Zargenhöhe heben kannst empfehle ich Dir dann doch die Errungenschaft aus den neuen Bundesländern. Wenn Du an eine ausrangierte Kippvorrichtung für den Trabant kommen solltest sind Probleme mit der Hubhöhe Vergangenheit.
Bei ebay gibts die manchmal als Schnäppchen...http://www.ebay.de/itm/Alte-DDR-Kippvor ... 43ab390af3

LG
Andreas

obi11
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Re: Warré-Beutenaufzug

Beitragvon obi11 » Mi 23. Nov 2011, 19:11

Hallo Markus,
ich hab das Teil mal von der Verwandtschaft angeboten bekommen aber leider nicht zugeschlagen, da mir zu dieser Zeit für mein Auto noch unbegrenzter Zugang zu einer Hebebühne zur Verfügung stand.
Wenn ich damals gewusst hätte das ich mit dem imkern beginne und dann noch zusätzlich mit einer Beute, die das Untersetzen von Zargen erfordert und auch noch den normalen Alterungsprozess berücksichtigt hätte, dann wäre meine Entscheidung wohl anders ausgefallen und ich hätte jetzt schon einen komfortablen Zargenlift mit ausreichender Hubhöhe.

LG
Andreas

kaibee
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Re: Warré-Beutenaufzug

Beitragvon kaibee » Mi 11. Apr 2012, 17:44

Ich habe nun meinen Beutenaufzug fast fertiggestellt.

Dieser hier:
Bild

Diverse Zwischenprojekte kamen mir dazwischen. Zudem muss ich sagen, dass man manchmal nach vielen Arbeitsstunden an einem Projekt, erst einmal was anderes machen muss, bis man wieder Lust bekommt, das Projekt fertigzustellen.

Ich habe eine Umlenkrolle eingesetzt, so dass das Gewicht auf das Seil, das nun auch etwas größer dimensioniert ist, halbiert wurde. Auf dem Bild sieht man sowas ähnliches, nun ist es aber deutlich besser. Fotos werde ich später machen. Zudem habe ich die Aufhängung unter der Winde so konstruiert, dass ich eine kleine Hängewaage bei Bedarf einsetzen kann.
Habs gerade ausprobiert... ich muss mir selber grad ein bisschen auf die Schulter klopfen, aber dass das alles soooo gut funktioniert hätte ich nicht gedacht. Habe den Lift mit den Gewichten 1,5, 20, 40 und 60 kg beladen und die Zugwaage zeigte in etwa 700g, 9,95, 19,85, und 29,80 kg an. :shock:
Genauer muss eine Waage definitiv nicht sein. Dass die reibungslose Lagerung der Liftgabel durch die Kugellager eine derart genaue Messung zulässt überrascht mich schon. :mrgreen: Das Gewicht des Aufzugs hat sich kaum erhöht. Wiegt nun ca. 4,5 kg.

Nun werden noch die letzten Schönheitsarbeiten erledigt und dann wirds lackiert. Schließlich würde ich den Lift gerne dieses Jahr in der Praxis testen. Bei Gelegenheit werde ich auch mal ein Video machen...

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Re: Warré-Beutenaufzug

Beitragvon kaibee » Mi 11. Apr 2012, 17:54

Habe soeben noch was gefunden...


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Re: Warré-Beutenaufzug

Beitragvon kaibee » Mi 11. Apr 2012, 18:10

Noch mehr....






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Re: Warré-Beutenaufzug

Beitragvon kaibee » Mi 11. Apr 2012, 18:18

Und für die Gabelstablerfahrer unter uns... :lol: wie geil....


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Re: Warré-Beutenaufzug

Beitragvon kaibee » Sa 14. Apr 2012, 23:15

kaibee hat geschrieben:Fotos werde ich später machen...

naja... kein Foto, aber ein Video:


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Re: Warré-Beutenaufzug

Beitragvon zaunreiter » So 15. Apr 2012, 10:27

Definitv ein geniales Teil!

Nur die Aufhängung gabe ich immer noch nicht genau verstanden, als der Übergang der Arme zum vertikalen Aufbau. Auf der Rückseite sind kleine Räder, seitlich und vorne? Sind die Arme auf den Holmen mit Rädchen gelagert und welche Rädchen hast Du da verwendet?

Gruß
Bernhard
Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.

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Re: Warré-Beutenaufzug

Beitragvon kaibee » So 15. Apr 2012, 13:44

Hallo Bernhard,

an jeder Seite des Lifts befinden sich insgesamt 4 Kugellager. Also ganz normale Kugellager, wie man sie z.B. aus Skateboard-Rollen kennt. Bei meinem Lift läuft überall Metall auf Metall. Ein Lager stützt die Gabel hinten, ein anderes, weiter unten an der Gabel, ist in das 4Kant-Rohr eingelassen und stützt die Gabel von vorne gegen den senkrechten Holm. Man sieht nur eine Schraube! Zwei weitere an jeder Seite sorgen dafür, dass die Gabel nicht seitlich kippt. Somit läuft die Gabel satt, aber reibungsfrei zwischen den Holmen.

Ich hoffe, es ist nun verständlich. Der Lift sollte anfangs mit Schienen konstruiert werden, die für Schiebetüren entwickelt wurden, dann mit Schwerlastauszügen für Schubladen... Um es kurz zu fassen, es gab während des Projekts mehrmals Planänderungen. Daher ist es ein absoluter Prototyp. Er funktioniert tadellos, die Konstruktion könnte allerdings optimiert werden. Ich denke, eine Großserie werde ich allerdings nicht fertigen ;) Will garnicht die Arbeitsstunden überschlagen... dreistellig würd's schon werden. Aber ich mache das ganze ja nicht nur, um einen Lift zu bekommen, sondern auch, weil ich Spaß am handwerken habe und mir ständig neue Herausforderungen setze...

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