Pollenfalle

auberg
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Re: Pollenfalle

Beitragvon auberg » Mi 13. Mai 2015, 09:31

Betreibst Du ein bestimmtes "Pollenmanagement"? Im Sinne von: Von/Bis wann setzt Du die Falle ein? Erntest Du soviel wie möglich oder machst Du bei einer bestimmte Menge Schluß? Konntest Du Auswirkungen der Pollenfalle auf das Brutverhalten/den Brutumfang oder Anderes beobachten?

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Re: Pollenfalle

Beitragvon zaunreiter » Mi 13. Mai 2015, 15:28

Ein echtes Pollenmanagement habe ich nicht, sondern ernte sporadisch nach Bauchgefühl und Zustand der Völker. Ich versuche den wilden Pollen zu erwischen, also zwischen Raps-und Maisblüte.

Die Bienen bekommen immer noch genügend Pollen durch die Falle ins Brutnest, eine Auswirkung ist nicht zu erkennen. Es gab auch mal eine Studie dazu, wo das genauer untersucht wurde - dort wurden auch keine Effekte festgestellt.

Ich lasse die Fallen nur ein oder zwei Tage drauf. Und dann mache ich erstmal eine Pause. Ich denke, das ist verträglicher als ohne Pause.
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Re: Pollenfalle

Beitragvon jonas » Mi 13. Mai 2015, 18:05

Ganz schön viel!
Es gab auch Mal eine Studie, dass der Mensch die Pollen Körner nicht verdaut. Also kommt so raus wie es rein kam... Nur der fermentierte Pollen kann durch die Verdauung zersetzt werden. Hast Du davon was gehört Bernhard? Finde leider nicht mehr den Text!

Grüsse,
Jonas

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Rumpel
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Re: Pollenfalle

Beitragvon Rumpel » Mi 13. Mai 2015, 18:36

Ja ja, es geht immer hin und her, wat der andere weiss kann der andere nicht! :)
http://gutepillen-schlechtepillen.de/bunte-koernchen/
LG. Jörn
PS: es ist wie mit dem Vollkornbrot bloß kleiner, und Entscheidend sind die Peptide, und da auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich, bis zur Zeit der Aufnahme was den Gehalt der Salzsäure im Magen angeht.
Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
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Re: Pollenfalle

Beitragvon zaunreiter » Sa 13. Jun 2015, 19:14

Pollen in rauen Mengen.
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Re: Pollenfalle

Beitragvon Rumpel » Sa 13. Jun 2015, 19:29

Schööön!
Jetzt bauen Zucker Hammermühle, dann mit Pollen mischen, einsumpfen mit Biomolke und Wasser, zack die neue moderne Futtertonne ist erfunden. :lol:
Nicht schlecht.
LG. Jörn
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Re: Pollenfalle

Beitragvon zaunreiter » Sa 13. Jun 2015, 19:31

Für die Herbst- und Frühjahrsfütterung gibt es nichts besseres!
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Re: Pollenfalle

Beitragvon Rumpel » Sa 13. Jun 2015, 19:32

Glaube ich auch.
LG. Jörn
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Manfred

Re: Pollenfalle

Beitragvon Manfred » Di 16. Jun 2015, 09:29

Grüß Euch,

Lieber Rumpel-Hammermühler:

Die Wertigkeit sowohl von getrocknetem als auch tiefgefrorenem frisch geerntetem Pollen ist gering.
Frisch geernteter Pollen in ein dicht schließendes Gefäß gestampft und drei Tage auf ca. 30° erwärmt ergibt nach weiteren 3 Wochen Standzeit bei Zimertemperatur ein hochwertiges und lange haltbares Produkt.

Das kannst dann ca. 5:1 mit Honig und unter Umständen, wenn der Pollen selber nicht fett war unter Zugabe von ca. 50ml Öl anteigen, zwischen 2 Lagen Butterbrotpapier portionsweise flachdrücken und hast handliche Fladen, die Du bei Bedarf möglichst brutnah auf die Oberträger legen kannst.

Eiweißhältige Nahrung wird am besten von jungen, frischgeschlüpften Bienen umgesetzt. Mit übertriebener Zuckerbeigabe lockst Du nur ältere Semester an, die sowieso nichts rechtes mehr damit anfangen können.

http://www.apimondiafoundation.org/foun ... AYDAC.pdf#

bemerkt der Manfred zum gefühlten 101ten mal.

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Re: Pollenfalle

Beitragvon Rumpel » Di 16. Jun 2015, 10:00

Mit übertriebener Zuckerbeigabe

Lieber Manfred,
Des war nur so eine Idee, dein hervorragendes Rezept kenne ich doch. :)
Trotzdem Dank Jörn
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