Bienenflucht

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Mellina
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Re: Bienenflucht

Beitragvon Mellina » Mo 6. Feb 2012, 13:30

viennapis hat geschrieben:...wie klein dürfen die Öffnungen sein damit auch Drohnen durchkommen nach unten, 10, 8, 6mm?

8 mm
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kaibee
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Re: Bienenflucht

Beitragvon kaibee » Mo 6. Feb 2012, 13:39

viennapis hat geschrieben:http://apitec.at/produkt_seiten/30012.htm
Sind die auch gut?

Weiß leider nicht, ob die auch gut oder besser/schlechter sind als andere. Um die Funktionsweise zu verstehen, hier eine transparente Ausführung:
Bild

In der Porter-Bienenflucht befinden sich Metallstreifen, die etwa einen 3mm-Spalt lassen. Die Bienen sollen stark genug sein, sich dort durchzuquetschen, allerdings nur in eine Richtung - von Innen nach Außen. Wenn das wirklich gut funktioniert, und die Metallstreifen die richtige Biegung aufweisen, ist das bestimmt eine sehr effektive Bienenflucht.

Ich habe mir dieses Jahr eine ähnliche Bienenflucht wie m4fish gebaut. Zudem auch noch so eine:
Bild

mal schauen, was sich als besser herausstellt...

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Re: Bienenflucht

Beitragvon kaibee » Mo 6. Feb 2012, 14:07

Mellina hat geschrieben:
viennapis hat geschrieben:...wie klein dürfen die Öffnungen sein damit auch Drohnen durchkommen nach unten, 10, 8, 6mm?

8 mm

es gibt wohl auch Dronenabsperrgitter im Fachhandel, die haben 5,2mm Schlitze. Also würden die Dronen bei 6 oder 7mm auch noch durchkommen... :?:

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Mellina
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Re: Bienenflucht

Beitragvon Mellina » Mo 6. Feb 2012, 14:27

Die Frage ist, ob da noch die Königin durchpaßt. Wir hatten schon mal den Fall, dass sie beim Einlegen der Bienenflucht gerade im Honigraum spazieren ging. Zum Glück (und zur großen Freude ihrer verstörten Töchterschar) hat sie nach einem weiteren Tag den Ausgang in die untere Zarge gefunden.

LG
Mandy
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Re: Bienenflucht

Beitragvon zaunreiter » Mo 6. Feb 2012, 14:56

Die Bienen müssen sich irgendwo aufketten können. Die Zarge wird zwar nicht ganz voll sein, aber selbst halb gefüllt mit Bienen sind das doch ganz schön viele. Also Platz schaffen, am besten direkt unter die Bienenflucht. Die gezeigten Rahmen sind nicht hoch genug. Daher den Rahmen erhöhen oder eine Leerzarge unter die Bienenflucht stellen. Wobei: leere Zargen sind des Öfteren Mangelware - vor allem wenn Du sie gerade benötigst.

Gruß
Bernhard
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Re: Bienenflucht

Beitragvon m4fish » Di 7. Feb 2012, 22:08

Ich habe mich durch einige Beiträge im Internet gelesen. Es scheint günstiger zu sein, wenn unter der Bienenflucht mehr Platz ist, weil die Bienen dann schneller die Bienenflucht passieren können. Ich werde meine Leisten auf 5cm erhöhen.
Michael

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Re: Bienenflucht

Beitragvon pmb379 » Mo 13. Feb 2012, 21:46

Hallo zusammen,

ich plane gerade was ich mir zur kommenden Saison vielleicht jetzt sehr bald noch bauen sollte (zum Beispiel ein paar Sommerfütterer), und ich habe auch über Bienenfluchtschiede nachgedacht.

Wie man die bauen kann ist mir klar, was ich mich allerdings frage ist, wie notwendig ist das, wenn die Honigernte und das Einengen einen oder zwei Monate früher stattfinden soll als von Warre' empfohlen.

Ich könnte mir vorstellen, daß ich letztes Jahr zu spät war - hier in dieser Gegend ist das Bienenjahr Ende Juli zuende, und Ende/Mitte August sollte alles winterfertig sein (geerntet, wenn was zu ernten war, eingeengt, behandelt, aufgefüttert, wenn nötig. Wenn man Wabenimker ist, ist es kein Problem, die einzelnen Waben abzustoßen und abzufegen. Mit einer ganzen Zarge dagegen ...

Meine Frage an diejenigen, die das mit Warrezargen praktisch schon gemacht haben, ist deshalb:

Braucht man in der Situation, gegen Ende Juli nach dem Ende der Sommertracht eine Bienenflucht, oder wie gut geht um diese Zeit das hinuntertreiben mit nicht massiv zu viel Rauch? Ich möchte nicht nur keine unnötigen Dinge bezahlen, ich möchte mir auch nicht den knappen Platz unnötig vollmüllen, falls möglich.

Aber wenn's Sinn machen würde, dann baue ich.

Vielen Dank im Voraus für Hinweise aus der Praxis ...

Gruß,
Peer

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Re: Bienenflucht

Beitragvon Mellina » Di 14. Feb 2012, 14:52

pmb379 hat geschrieben:... oder wie gut geht um diese Zeit das hinuntertreiben mit nicht massiv zu viel Rauch?

Gar nicht gut! Ich habe das einmal gemacht, in meinem ersten Jahr mit Warré. Die reinste Katastrophe. Und der Honig hat, trotz sparsamem Rauch wie geräuchert geschmeckt. (Auch wenn der Honig dann bei meinen Freunden richtig gut ankam, die fragen teilweise jetzt noch nach meinem "leckeren Räucherhonig". :| )

Mit der Bienenflucht dagegen ist richtig schön arbeiten. Das Bauen lohnt sich!

LG
Mandy
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Re: Bienenflucht

Beitragvon Werrabiene » Mi 15. Feb 2012, 00:46

Servus alle zusammen,
Bienenflucht ist wirklich besser als Rauch. Kann ich nur bestätigen. Wichtig: es darf keine Brut mehr in der Honigzarge sein, sonst bleiben zu viele Bienen drin. Ob noch Brut in der Zarge ist, merkt man dann meist erst, wenn man den Honigraum abnehmen will. Dann einfach ein oder zwei Wochen später noch einmal einen Versuch starten.
Ganz leer war bei mir die Zarge trotzdem nie. Die letzten paar Bienen fliegen aber dann meist nach kurzer Zeit ab.
Beste Grüße von der Werrabiene
Beste Grüße von der Werrabiene.

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Re: Bienenflucht

Beitragvon pmb379 » Fr 17. Feb 2012, 08:04

Danke für die Hinweise, Mandy und Werrabiene.

Na, dann werde ich wohl die Tage mal wieder im Baumarkt zu finden sein.

Gruß,
Peer


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