Einfaches Füttern von oben in kleinen Mengen

Alles für die Einfütterung der Bienen im Warré-Bienenstock.
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Schlossimker
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Einfaches Füttern von oben in kleinen Mengen

Beitragvon Schlossimker » Do 8. Aug 2019, 01:40

Hallo,
ich wurde nach Bildern zu meiner Umsetzung des Fütterns von oben gefragt.
Es sind mir dann noch Varianten dazu eingefallen.
Kleine Mengen muss ich füttern, weil ich mit einem Kunstschwarm angefangen habe, der erst bauen muss und somit keine großen Mengen Futter sofort wo hin tragen kann. Außerdem kann sich der Kunstschwarm wohl besser entwicklen, wenn nicht so viele Bienen nach Nektar ausfliegen müssen, weil sie ständig Futter zum Bauen bekommen, und damit länger leben.

_01 So soll es aussehen zum Füttern.jpg
_02 Befülltes und mit Leinen verschlossenes Futterglas.jpg
_03 Reste der Bretter aus der Kissenabdeckung des Daches und Gläser.jpg
_04 Kreisschneider und Zentriebohrer.jpg
_05 Bohrung - befestigt auf dicker Bohle und gebohrt.jpg
Die einfachsten drei Varianten (das Futterglas steht noch nicht darauf, damit man den Aufbau sieht):
_10 Einfache Version gegen Bieneschlupf - erstes Brett unten, mit Leinen, mit Gitter.jpg
Variante mit doppelten Brettchen (das Futterglas steht noch nicht darauf, damit man den Aufbau sieht):
_11 Doppelte Version gegen Bieneschlupf - Material und Fertig.jpg
Variante mit doppelten Brettchen und "Bienensperre" aus Leinen (das Futterglas steht noch nicht darauf, damit man den Aufbau sieht):
_12 Doppelte Version gegen Bieneschlupf - mit Leinensperre - Material und fertig.jpg
Variante mit doppelten Brettchen und "Bienensperre" aus Varroagitter (das Futterglas steht noch nicht darauf, damit man den Aufbau sieht):
_13 Doppelte Version gegen Bieneschlupf - mit Gittersperre - Material und Fertig.jpg
Ich verwende derzeit die vorletzte Version (mit dem 2. aufgelegten Brettchen mit Leinen als "Bienensperre").
Auf diese Leerzarge mit dem Futterglas kommt dann das Warre-Kissen und darauf das Warre-Dach.
Für das Füttern im "tiefsten" Winter, oder zu Beginn der Frühjahrsbrut ist die Fütterlösung mangels Wärmedämmung zwischen Futterglas und Futterzargenwand so noch nicht geeignet (Wärmeverlust durch Konvektion)

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Re: Einfaches Füttern von oben in kleinen Mengen

Beitragvon Schlossimker » So 25. Aug 2019, 00:27

Hallo,
bevor die Nachteile dazu festgestellt werden, schildere ich mal meine Erfahrungen mit den Lösungen:
_10 Einfache Version gegen Bieneschlupf - erstes Brett unten, mit Leinen, mit Gitter.jpg

Die als so smart angesehene Lösung mit dem zweiten Brettchen oben, mit Bienensperre (Leinentucht) krankt an dem selben Problem:
_12 Doppelte Version gegen Bieneschlupf - mit Leinensperre.jpg

Dann habe ich das Tränken von überstehendem Leinestuch mit folgender Lösung vermieden:
Stoffbarriere - nur Rand ist feucht.jpg

Darum wird bei Bienensperre im "Futterloch" für das Futterglas nur wenig Zuckerwasser abgenommen:
Glasöffnung mir Hohlkehle.jpg

Skizze wie es wohl dazu kommt, das die Bienen bei Verwendug einer smarten Bienensperre nur wenig abnehmen können:
Zeichnung.jpg

Weil mein Volk derzeit möglichst viel Anreiz zum Bauen haben soll, und dabei die obere Zarge mit Winterfutter voll knallen soll,
bin ich wieder weg von der Bienensperre. Sie trinken direkt aus dem Leinentuch des Futterglases, und sie hängen noch dran, wenn das Futterglas gewechselt wird. Ich warte dann immer, bis sie nach etwa 10 Min festgestellt haben, das am alten Glas nach dem Wechsel nichts mehr zu holen ist, weil es mit der Öffnung nach oben steht. Und sie dann zum Flugloch zurück fliegen.
_11 Doppelte Version mit Bieneschlupf.jpg

Warum der ganze Stress, warum keine Futterzarge, oder Adamfütterer?
Weil ich kontinuierlich einen Kunstschwarm zum Bauen füttern muss, damit er möglchhst mit zwei ausgebauten Zargen in den Winter kommt.
Und weil ich möglichst viel beim Tausch des Futters wechseln und reinigen will, damit im Sommer nichts schlecht wird, anfängt zu riechen, und zu gären beginnt.

Mit dem Problem der Hohlkehle haben die Bienen nur etwa 0,1l pro Tag abgenommen.
Bei direkten Kontakt zum Tuchverschluss des Futterglases haben sie sofort 0,4l pro Tag abgenommen (gebaut und oben eingelagert).

Als mögliche smarte Lösung (keine Bienenkontakt beim Futterglaswechsel) werde ich noch das Gitter als Bienensperre (kann weniger durchhängen) und eine Edelstahlplatte mit vielen Löchern zwischen Futterglasöffnung und dem Verschlusstuch des Futterglases testen.
(Ein einfacher mit Löchern versehener Glasdeckel kommt mir weniger in Frage - das Blech kann rosten, weil es nicht aus Edelstahl ist).

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Re: Einfaches Füttern von oben in kleinen Mengen

Beitragvon zaunreiter » So 25. Aug 2019, 07:49


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Re: Einfaches Füttern von oben in kleinen Mengen

Beitragvon Schlossimker » Di 27. Aug 2019, 00:04

Hallo Bernhard,
danke für die Antwort, ich schätze dich, deine Arbeit und das Mitteilen deines Wissens sehr. Ich berücksichtige es bei meinen Entscheidungen, strebe aber auch eigene Erfahrungen an - deshalb konsequent die Fenster in den Zargen (die übrigens auch aufgrund deiner positiven Äußerung dazu an anderer Stelle im Forum).

Danke, das du den "Zwang" zur zweiten Zarge genommen hast. Das habe ich mich auch schon gefragt, ob das Volk es überhaupt schafft auf zwei Zargen zurecht zu kommen, also bei aufsteigender Wärme in der unteren die Brut warm zu halten. Allerdings sehe ich noch nicht ab, ob die oben nicht noch alles mit Futter voll bekommen werden und sich das Brutnest wieder in die unteren 4,5 ausgebauten Waben bewegt. Ich meine, das der Bien die Trachtsituation bei mir nicht kennt - ich weiß auch nicht wie lange es hier Nektar und Pollen, also Brutmöglichkeit gibt, und wie weit er kommt. Die Bienen tragen noch fleisigst orangen und gelben und etwas beigen Pollen ein, obwohl die 30000m2 Wiese seit letzten Freitag gemäht ist. Ich werde es beobachten. Das entscheiden hier wohl die Blüten der Stadtrandvorgärten, das drüsige Springkraut, mein Gelbsenf und die Phazelia, der Klimawandel und der Zeitpunkt des ersten Frostes.

Von meinen Bauüberlegungen letzten Herbst habe ich noch deine Brutnest-Skizze in Erinnerung und das Hochwandern durch/zum Futter über den Winter. Die Volksstärke für mögliche, zweizargige Überwinternug schätze ich auf etwa 6 belegte Waben (Warre), also 9000 Bienen.
Die habe ich jetzt, die Drohnen werden noch ab gehen. Die Bienen sollen eben nicht verschwendet werden, oder durch belastende Behandlungen verloren gehen. Diesen Umfang haben die Bienen wohl auch geschafft, weil sie nicht so viel Nektar heran fliegen mussten. 9 Wochen nach Einquartieren des KS habe ich die letzten alten Bienen gesehen (noch vom Züchter, Hinterleib unten noch Harre und oben keine, also oben schwarzer Hinterleib). Füttern könnte bei diesem Volk dazu helfen, die Bienen für längere Lebensdauer zu schonen um den theoretischen Anteil des Ammendienstes (mehr Bienenlebenszeit bei weniger Brut) zu den für Bau- und Pollentätigkeit, etc. zu vergrößern.

Die Königin will ich dieses Jahr nicht schlecht reden, ich hab zu spät angefangen weil ich nicht noch fast ein weiteres Jahr warten wollte, und mit einem Volk, weil meine Frau dieses Jahr doch noch nicht anfangen wollte. Sie ist ohnehin eine Ersatzkönigin, weil die erste wohl abgestochen wurde, seit 6. Juli frei gelassen, und war von der Größe her für mich nicht so deutlich von den Begleitbienen zu unterscheiden. Also offensichtlich noch nicht zur Höchstform aufgelaufen. Der Züchter hat sicher nicht darauf gewartet das ich einen Ersatz brauche und ich war damals sehr froh um irgend eine Königin. Seine Bienen scheinen ja kräftig genug gewesen zu sein, da sie bei ihm bestimmt auch schon eine Woche gelebt haben müssen.

Bezüglich meinem Vorsatz "Überwintern auf eigenem Honig" bin ich bei diesem Volk, für diesen Winter abgewichen, und ich werde dabei bleiben. Mir ist klar, das ich keinem zukünftigem Volk diesen Zeitaufwand so spendieren werde. Diese 1. Volk läuft unter dem Motto "Versuch macht kluch" (oder bescheidener "etwas klüger"). Ich fang an als Hobbyimker und will davon lernen was die Bienen jetzt damit machen. Sie müssten das Zuckerwasser nicht nehmen, bei mir gibt es sicher noch genügend Nektar. Pollen tragen sie ja auch noch ein wie Teufel. Im Frühjahr sehe ich mir dann an, ob das Volk überlebt hat, und überlege, was mit dem Volk zu machen ist. Ursprünglich wollte ich es nach Warre zu 2 Zeitpunkten durch Abtrommeln teilen und nächstes Jahr mit 4 kräftigen Völkern in den Winter gehen. Mit einem Volk nie wieder, das kann man einmal mitmachen und dann weiß man sehr gut, was man sich sparen kann.

An einem Wochenende Anfang Juli waren wir nicht da, und ich hatte es Freitag davor nicht geschafft das damals 1,5l Futterglas zu wechseln. Am Montag hatte es dann gestunken beim Wechsel, und ich hatte das einzige mal dunkle und viele Kotspritzer am Flugbrett.
Die Warre Futterzarge habe ich mir wie den Adam Fütterer überlegt, beide aber verworfen, da sie nur nach Entnahme zu reinigen sind. Ich halte beides nur für das kurzzeitiges Füttern, und dann wieder entfernen geeignet weil ich kein neues Zuckerwasser in Reste des alten kippen will. Andere mögen das tun, und das ist auch ok. Eine Futtertasche will ich derzeit aus den gleichen Gründen, und weil ich die Beute nicht zum Nachfüllen aufreißen möchte, nicht.

Beim Futterglas umdrehen gibt es allenfalls einen tropfen, meistens keinen, wenn man starke Gummis (kurz gebunden) nimmt und das Tuch rings herum durch den Gummi hindurch stramm zieht.

Meine Vorsätze zu Beginn der Bienenhaltung leiten sich ab aus: Den Bienen einen Lebensraum und Bedingungen zu bieten, die weitestgehend dem entsprechen, was sie in der Natur vorfinden. Bienen gab es schon vor uns Menschen - sie brauchen uns nicht. Nur weil wir durch den Umbruch der Natur durch unsere Bewirtschaftung ihren Lebensraum unnatürlich gestalten und vergiften will ich keine unnötigen Eingriffe damit rechtfertigen, das sie ohne den Menschen nicht mehr zurecht kämen. Daher stelle ich mir nicht vor Teil des Biens zu werden - die brauchen mich nicht. Ich will an denen lernen und Erfahrungen sammeln, und zu beiden sollen auch meine beiden Kinder die Möglichkeit haben, wenn sie das Angebot annehmen.
Ich will mich am Volk im hohlen Baumstamm orientieren. Das reist keiner jede Woche auseinander, und ich will das auch nicht. Nestduftwärmebindung ist mir wichtig (deshalb die Fenster auch wenn die der Baumstamm nicht hat, von mir aber als die geringere Änderung gesehen werden) und danach trachte ich auch beim Füttern. Deshalb auch mein Versuch mit Futterglas (der einfachste Weg, den jeder zu Hause hat) bei unveränderter Nestduftwärmebindung keinen Luftverlust beim Futtertausch zu haben und kein Bienengekrabbele oder gequetsche. Allerdings ist mir nichts heilig, so habe ich auch schon mal das Brutnest an zwei Stellen je eine Wabe auseinander gerückt, den Bienen im Baumstamm der ja weiter fault haut auch mal eine Wabe nach unten ab. Die Futterglaslösung werde ich noch mal erweitern und testen, Holzöffnung mit Varroagitter und Abdecktuchstoff drüber zur Nestduftwärmebindung, und im Zuckerwasserglas unter dem Abdecktuchstoff eine Edelstahlplatte (Vemeiden der Unterdruckbedingten Hohlkehle) mit vielen größeren Löchern. Aber wohl nicht mehr dieses Jahr. Und einfach ist das dann auch nicht mehr.

Durch Zufall (die frei verfügbaren Bücher und Anleitungen - auch deine) habe ich die Warre kennen gelernt. Entschieden dazu habe ich mich bewusst.

Ich möchte andere an den wesentlichen Erfahrungen und Überlegungen teilhaben lassen, so wie ich es mir als Anfänger auch wünsche, aber es sind von mir keine Empfehlungen. Das einzige was ich Empfehlen kann, ist, sich die Dinge selber anzusehen wie sie sind, sich bewusst werden was sinnvoll ist und Informationen dazu einholen, seine eigenen Entscheidungen treffen, und gegebenenfalls mit den eigenen Fehlern zu lernen.

Ich kann mir das erlauben weil ich das Imkern als Hobby betreibe. Sollte es einmal zum Nebenerwerb während der Rente werden, oder allgemein, bin ich mir sicher, Vorsätze über Bord werfen zu können und mich anders zu entscheiden – hoffentlich dann mit wesentlich mehr Wissen und Erfahrungen.

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Christine
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Re: Einfaches Füttern von oben in kleinen Mengen

Beitragvon Christine » Di 27. Aug 2019, 09:23

Schlossimker, darf ich Dich jetzt ganz offen etwas fragen?

Ich wüsste wirklich gerne, warum Du hier im Forum überhaupt Rat suchst? Bisher hast Du unseren Rat immer verworfen, weil Du es anders machen willst. Deshalb schreibe ich auch schon einige Zeit nichts mehr, obwohl ich zum gärenden, Durchfall verursachenden Futter durchaus was beizutragen hätte.

Ich habe großes Verständnis dafür, dass jemand auf seine eigene Weise imkern möchte, ich will das nächstes Jahr auch tun.

Aber man muss erkennen, wo die Grenze ist, ab der man seinem Haustier schadet.
Du bist fast besessen davon, die Beute nicht zu öffnen. Ich glaube, Du merkst das gar nicht.

Ja, Bienen sind Jahrtausende ohne uns klargekommen. Aber dabei sind auch extrem viele eingegangen! Es haben nur so viele überlebt, dass grade so die Art erhalten wurde. Rede Dir die ursprüngliche Bienenhaltung bitte nicht so schön, dass Du damit falsche Behandlung rechtfertigst.

Ich weiß nicht, ob Du das annehmen kannst, ich finde wahrscheinlich auch nicht den richtigen Ton. Sage ab jetzt auch nichts mehr, versprochen.

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Re: Einfaches Füttern von oben in kleinen Mengen

Beitragvon Schlossimker » Di 27. Aug 2019, 22:32

Hallo Christine,
danke, dass du deine Meinung geschrieben hast. Deine Meinung ist mir besonders wichtig, weil sie meist konträr zu meiner ersten Idee ist. Deshalb hilfst du mir - und hoffentlich auch andere Mitleser - einen Sachverhalt aus einer anderen Richtung zu sehen und darüber nach zu denken.
Leider hat es bisher nicht geklappt, dass ich deinen Vorschlag umgesetzt habe. Mit einem anderen Imker konnte ich inzwischen über meinen Anfang sprechen. Er hat gemeint, einem Volk dass offensichtlich seine Königin abgestochen hat hätte er keine neue mehr zugesetzt - das sei Schicksal. Heiner und Deichkind haben mir sehr geholfen, und das habe ich umgesetzt. Dass ich Anfang Juli die empfohlenen Glanzmispeln gepflanzt habe, und der empfohlene Liguster ist für Ende September geplant, weil Wurzelware, habe ich in dem Thread nicht berichtet, weil es nicht abgeschlossen ist. Obwohl ich meine, das man dort wo man Rat sucht, auch berichten sollte wie es aus gegangen ist, um den Informationsgehalt eines Forums zu steigern.

Wie viele, und wie die Bienen früher überlebt haben, kann ich nicht sagen, da war ich nicht dabei. Aber ich weiß das es sie schon seit vielen Millionen Jahre gibt und sie einige Artensterben überlebt haben. Das Erfolgsrezept der Natur ist doch gerade, das sich die stärkeren durchsetzten. Aber die Nachkommen werden meist so lange geschützt bis sie sich dieser Herausforderung stellen müssen.

Beim lesen von Warres Buch habe ich viel nach gedacht über die einfache, ertragreiche, den natürlichen Bedürfnissen der Bienen entsprechende Bienenhaltung. Aus dem Stegreif fällt mir jetzt nur ein, dass er beim Ableger bilden nicht geschrieben hat: "Such ein Stück Zaundraht, biege die letzten 3cm um 90°, klopfe sie mit einem gewöhnlichen Hammer platt und du hast ein Wabenmesser. Schneide damit die Waben nacheinander aus deinen Zargen, bis du die Königin findest. Nimm diese Wabe und setzte, sie in einen neuen Bienenstock am alten Platz. Mit den zurück kommenden Flugbienen wird sich ein Volk daraus entwickeln. Den Rest stelle an einen anderen Ort, die Bienen werden eine neue Königin nach schaffen." Das wäre doch auch einfach. Stattdessen hat er sich Gedanken gemacht wie die Königin (durch Abtrommeln) von den Brutwaben zu trennen ist, damit sie dann mit den heimkommenden Flugbienen ein neues Volk bilden kann... Und wenn es dir beim ersten mal nicht gelingt, dann kannst du es nochmal versuchen…

Es ist schon richtig, bei einigen Aspekten der konventionellen Imkerei sträuben sich mir die Nackenhaare. Aber das passiert auch beim kürzlich gerichtlich bestätigten schreddern von allen männlichen Küken der Legehennenrassen.

Ich öffne die Beute dann wenn ich meine dass es ist notwendig, aber nicht wenn es unnötig ist. Und das obwohl ich nicht zu den Imkern gehöre, die den Zustand ihres Volkes durch Beobachten am Flugloch beurteilen können. Mir reicht der Blick durch die Fenster um für mich meist genug zu erkennen und Zeit zum Beobachten der Entwicklung. Fragen habe ich nicht viele gestellt.
Mein "Haustier" hat sich vom Tiefstand, mit 4 belegten Waben auf inzwischen 6 belegte Waben entwickelt.

Vielleicht etwas mehr Toleranz, und Verständnis dafür das Entscheidungen doch anders als ein Rat ausfallen?

Schlossimker - ein Kaiserfranke.

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Re: Einfaches Füttern von oben in kleinen Mengen

Beitragvon biene0.1 » Di 27. Aug 2019, 23:18

Hallo,
das ist manchmal etwas kompliziert, was da so gedacht und geschrieben ist.
Zustimmung: Völker wenig stören.
Keine Zustimmung: Völker sich selbst überlassen.
Beobachten und entscheiden.
Und auch etwas Mut zur Veränderung: Halbrähmchen, HR aufsetzen, dickeres Wandmaterial.
Nicht antasten: Ableger nach Warre, das Kissen als diffusionsoffener und dämmender Abschluss.
Geredet werden sollte über: Überwintern auf eigenem Honig.
Gruß
Harald

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Re: Einfaches Füttern von oben in kleinen Mengen

Beitragvon zaunreiter » Mi 28. Aug 2019, 09:37


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Re: Einfaches Füttern von oben in kleinen Mengen

Beitragvon zaunreiter » Mi 28. Aug 2019, 09:41


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Re: Einfaches Füttern von oben in kleinen Mengen

Beitragvon zaunreiter » Mi 28. Aug 2019, 09:46