Mittelwände einlöten

Alle im Frühjahr anfallenden Arbeiten, z.B. Erweiterung, Einschätzung der Volksstärke
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Bienen_Oli
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Re: Mittelwände einlöten

Beitragvon Bienen_Oli » Sa 7. Apr 2018, 15:22

moin,

ich muss jetzt mal was loswerden.

Keine Ahnung was Herr Zaunreiter/Bernhard Forumsleiter hat.
Warum er auf Beiträge so bissig reagiert und Leute anmacht.

Ich dachte immer ein Forum sei dazu da Fragen zu stellen und von Anderen die Erfahrungen gemacht haben dazu eine Antwort/Empfehlung zu bekommen.

Ja ich hatte zu diesen Themen (während wir heute nur mit dem Kopf versuchen, die Bienen zu ergründen. Bestenfalls! Manche googeln nur noch, und da gilt: wer am lautesten schreit, hat Recht. Und so verbreiten sich solche Dinge wie kleine Zellen, Y-Theorie) gegoogelt, ich denke dafür ist das WWW da. Früher hat man Bücher gelesen, aber konnte keinen dazu befragen.
Heute kann man z B in einem Forum fragen stellen. Aber wenn das Ergebnis dann ist das man blöde angemacht wird, dann bin ich hier glaube ich falsch.

Ich denke es ist normal das Neue Leute auch neue, oder auch manchmal alte Fragen nochmal stellen.

Wenn Dir, Zaunreiter, das aber zuviel ist..........

biene1.0
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Re: Mittelwände einlöten

Beitragvon biene1.0 » Sa 7. Apr 2018, 21:01

Vom BR 2.0!
Vorher die Zarge, in der der Ableger gebildet wurde. Oder zählt die nicht?
Grüße
Harald
PS: Es ist nicht Google, es ist hinschauen.
"Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen."
Albert Schweitzer

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Re: Mittelwände einlöten

Beitragvon biene1.0 » Sa 7. Apr 2018, 21:09

Hallo Oli,
so sollten wir es hier halten!
So sollte auch Bernhard hier seine Meinung sagendürfen!!!
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Distelbauer
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Re: Mittelwände einlöten

Beitragvon Distelbauer » Sa 7. Apr 2018, 21:14

Hi Olli,

du fühlst dich angegriffen, merkt man, aber warum? Mir geht es immer wieder wie Bernhard schreibt, man liest was Neues, denkt das wär eine Verbesserung und landet schließlich oft beim Altbewährten. Von daher müsste ich mich auch angegriffen fühlen. Aber ganz im Gegenteil, es ist einfach so. Also Friiiede.

VG Georg

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Rumpel
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Re: Mittelwände einlöten

Beitragvon Rumpel » So 8. Apr 2018, 07:38

Am einfachsten ist einige Völker mit Y-Variante und einige ohne zu testen.
Dann alle Beobachtungen aufschreiben und dann danach handeln.
Wenn dann der selbst erfundene Synergismus allerdings in einer Geodätische Kuppel
aus Terrakotta endet.
Dann hat derjenige allerdings bewiesen das er keine Ahnung von Bienen hat, und noch weniger von der Natur.
Leider ist es bei einigen Hyperwesensgemäßen Leuten oft der Fall das sie eine gute Königin nicht mal erkennen würden wenn sie ihnen in den Hintern sticht usw......
-Jörn
Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
Johann Wolfgang von Goethe

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Re: Mittelwände einlöten

Beitragvon wolfgang54441 » So 8. Apr 2018, 10:28

Hallo

hier das Forum ist ja noch harmlos...

duck und weg
Wolfgang :whistle: :whistle:

heiner
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Re: Mittelwände einlöten

Beitragvon heiner » So 8. Apr 2018, 21:33

biene1.0 hat geschrieben:
Bienen_Oli hat geschrieben:Hallo Harald,


Gibt es dazu eine Erklärung die ich mir mal durchlesen kann.


Nun habe ich einen Brutraum gebaut, der 2 x Zargenhöhe ist (2 x190mm = 380mm). Ich wollte ihm eine Bezeichnung geben, also BR 2.0 analog der 1.5 für 1 1/2 fache Zargenhöhe bei anderen Beuten.
Mir ist nicht bekannt, dass das eine anderer Warre-Imker so macht. Es ist ja auch nur ein Versuch. Werde sehen was die Bienen damit anfangen können.


Darüber hat Warré in seinem Buch geschrieben. Dort kannst du die Gründe nachlesen, warum er den Brutraum, der ursprünglich ein Ganzes war, in zwei gleich große Teile schnitt. Du tust überhaupt nichts Neues, wenn
du mit einem durchgängigen Brutraum imkerst, der im Höhenmaß der Höhe von zwei Warré-Zargen entspricht.
Ich habe das auch schon praktiziert und aus einem triftigen Grund kann es sein, dass ich das in diesem Jahr wieder mache.

freundliche Grüße

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Re: Mittelwände einlöten

Beitragvon biene1.0 » So 8. Apr 2018, 23:03

Hallo Heiner,
kannst Du deine Gründe hier nennen?
Ich habe ein Volk auf einem doppelthohen BR. In diesem Jahr möchte ich das auf zwei weitere Völker ausdehnen.
Würde mich doch sehr interessieren.
Gruß
Harald
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Re: Mittelwände einlöten

Beitragvon heiner » Mo 9. Apr 2018, 23:27

Hallo Harald

Meine Gründe zur Nutzung zweier Zargen als dauerhafter durchgängiger Brutraum sind strategischer Natur.

- starten der Warré ohne Fremdwachs, mít Dreieckleisten, oder Holzanfangstreifen
- natürliches durchgängiges Brutnest
- dauerhaftes Leben des Volkes auf unbelastetem Eigenwachs
- Stabilisierung der Langwaben durch seitlichen Anbau wie im hohlen Baum
- einfaches Imkern ohne Eingriffe ins Brutnest
- schnellerer ungehinderter Ausbau entsprechend der Stärke und Entwicklung eines Schwarms
- ungehindertes Einrichten des Wintersitzes sowie ungehinderte Wegzehrung nach oben
- effektives Abtrommeln (Vorwegnahme des Schwarms) bei Erkennen der Schwarmstimmung
- Möglichkeit des Alternlassens des Brutnestes (keine Wabenerneuerung, kein Zargentausch)
- dauerhafter Erhalt der Propolisschichten ("Propoliskokon", dient der Volksgesundheit)
- störungsfreie Kommunikation der Bienen

Ich möchte
- so wenig Arbeit wie nötig
- gesunde, langlebige Völker
- Gewinnung von Eigenwachs bei Auflösung der Völker
- Stärkung der Eigenversorgung bei Anlegung des Winterfutters

freundliche Grüße

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Re: Mittelwände einlöten

Beitragvon zaunreiter » Di 10. Apr 2018, 08:59

heiner hat geschrieben:“Propoliskokon"


Das ist eine tolle Wortschöpfung! Danke.
Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.


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