Varroa in der Windel (März)

Alle im Frühjahr anfallenden Arbeiten, z.B. Erweiterung, Einschätzung der Volksstärke
Claudia.1977
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Varroa in der Windel (März)

Beitragvon Claudia.1977 » So 15. Mär 2015, 18:24

Liebe Kollegen,
meine Warré Bienen haben verlustfrei ihren ersten Winter in der Stadt hinter sich gelassen, fliegen und sammeln und fliegen und sammeln ...
Zu meinem Schock finde ich innerhalb von 24h neben unmengen Pollen auch 3 Milben auf der Windel.

Sicherlich bin ich nicht die erste, die im März vor der Frage steht:
Was tun?
Nichts tun?
Verdampfen? Oxamaten? (Puderzucker? = zu feucht?)
AS?

... da ich in erster Linie nur der Biene wegen imkere ist mir der Honigertrag nebensächlich.

Ich freue mich auf zahlreiche Antworten und entschuldige mich für mein schlecht fotografiertes Bild ;-)
claudia
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27.02.2015.jpg
liebe Grüße Claudia
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zaunreiter
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Re: Varroa in der Windel (März)

Beitragvon zaunreiter » So 15. Mär 2015, 19:02

Nichts tun. Drei Milben sind nicht viel. Bei der ersten Aktivität der Bienen im Frühjahr fallen die über den Winter gestorbenen Milben herunter. Das sieht manchmal erschreckender aus als es ist. Also kein Problem.
Cogito ergo summ.
Ich summe, also bien ich.

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Distelbauer
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Re: Varroa in der Windel (März)

Beitragvon Distelbauer » So 15. Mär 2015, 22:28

Hallo,

erstens, schönes Bild, soviele Krokusse hätt ich auch gerne 8-)
zweitens, super, daß deine Bienen schon mal so weit sind. Darf ich fragen wie du deine Bienen im Herbst/Winter behandelt hast? Nicht wegen der 3 Varroen, sondern einfach so. Ich habe leider aus Dummheit noch nie eine Warre über den Winter gebracht :( , habe jetzt aber auch eine mehrjährige Warrepause gemacht und will dieses Jahr nochmal starten und es wird auch klappen. Viel Glück weiterhin mit den Bienchen.

VG Georg

Claudia.1977
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Re: Varroa in der Windel (März)

Beitragvon Claudia.1977 » Mo 16. Mär 2015, 11:44

Liebe Kollegen, danke für Eure schnellen Antworten!

Ich habe 2x von 4x Völker nicht im Dezember behandelt, da es mir aus gesundheitlichen Gründen einfach nicht möglich war.

Was die Betriebsweise für die Warre angeht, so habe ich alle Literatur (Warré, Gilles Dennis, Heuvel, Marc Gatineau und Heaf...) gelesen, einen Mellifera Jahreskurs besucht und einen weiteren Warré Anfänger zum Austauschen gefunden.

Ich kann behaupten, eine belesene Theoretikerin mit viel Anfänger Glück zu sein ;-)
claudia
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Re: Varroa in der Windel (März)

Beitragvon zaunreiter » Mo 16. Mär 2015, 13:38

...und mit einer prächtigen Krokuswiese. ;) Da kannst Du ja fast in die Safranproduktion gehen.
Cogito ergo summ.
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Claudia.1977
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Re: Varroa in der Windel (März)

Beitragvon Claudia.1977 » Mo 16. Mär 2015, 18:28

Hallo Georg,
Du wolltest näheres über meine Behandlung wissen:
ich habe alle Völker mit dem Nassenheider Verdunster und der anderen AS im frühen Herbst behandelt. Zwei meiner Völker habe ich im Dezember mit OS Bedampft. Da ich nur eine Zarge Honig für meine Freunde & mich geerntet habe, konnten meine Bienen auf Ihrem eigenen Honig überwintern.
Zusätzlich bin ich nicht zwischen die Zargen gegangen um meine Königin zu suchen.
Für die Schwarmzeit habe ich mir jetzt eine Duo-Waage von Wolf - Waagen bestellt um möglichst jeden abgehenden Schwarm wieder einzufangen.
Sollte dies funktionieren, bekommen alle meine Beuten eine Waage unter den Hintern gesetzt. (Ich habe mir die zu zahlende Waagen Summe einfach schön gerechnet :lol: ) In meiner persönlichen Imker Anfänger Theorie will ich damit absolut nicht mehr an meine Bienbeuten gehen, außer zum Aufsetzen, Behandeln & jährlich ernten.
liebe Grüße Claudia
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Re: Varroa in der Windel (März)

Beitragvon Distelbauer » Mo 16. Mär 2015, 22:01

Hallo Claudia,

nach allem was du gelesen hast war das wohl eher kein Anfängerglück mehr (wobei Glück braucht wohl jeder Imker). Danke für die Erklärung. Hast du den Nassenheider dann auch über 2Wochen drin gehabt wie es in der Beschreibung steht? Ich hab immer Angst ich mute den Bienen damit zu viel zu, aber ich denke da oft verkehrt. Ich habe meine Warrevölker damals übrigens verloren, da ich als Spätsommerbehandlung nur Blockbedampfungen mit OS gemacht habe (und diese hat übers Flugloch eh nicht immer richtig funktioniert). Als sehr viele Varroen vielen begann dann auch noch Räuberei und ratzfatz war alles leer und weg. Seitdem bin auch ich auf AS und OS umgestiegen.

VG Georg

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Re: Varroa in der Windel (März)

Beitragvon Distelbauer » Mo 16. Mär 2015, 22:04

Ach, das mit den Waagen interessiert mich nun aber auch. Mir ist noch nicht ganz klar, wie du da besser an die Schwärme kommst. Oder liege ich richtig? Die Waage zeigt dir einfach, wann der Schwarm abgegangen ist wegen plötzlichem Gewichtsverlust. Aber ist es dann nicht bereits zu spät?

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Re: Varroa in der Windel (März)

Beitragvon Gerald » Mo 16. Mär 2015, 23:10

Bezüglich Handy am Bienenstand. Ich habe im Vorjahr ein Stethoskop von meinem jetzt Pensionierten Hausarzt bekommen,und konnte einen Unterschied hören, mit oder ohne Handy.
Nachschau im Netz, da auch ich an eine Waage mit Datentransfer gedacht hatte

http://www.elektrosmog-und-gesundheit.d ... mobilfunk/

http://www.handelsblatt.com/technik/for ... 70400.html

http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/ ... -sind.html


mfg
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errare humanum est !
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Re: Varroa in der Windel (März)

Beitragvon Claudia.1977 » Mo 23. Mär 2015, 11:27

Hallo Distelbauer,
da meine (Duo) StockWaage sich noch im Bau befindet wird, kann ich nur von meinen Wunschgedanken berichten:
Die Waage wird mir mir einen Alarm senden, sobald sich das Gewicht des Stockes radikal verändert, so dass ich mich sofort auf die Suche nach meinem Schwarm machen könnte.
Der Schwarm wird sich hoffentlich in einem der wirklich vielen umliegenden Obstbäume niederlassen.
Wahrscheinlich werde ich Hornissenfangkästen (Schwarmfangkästen sind verboten) zusätzlich aufstellen.

.... soweit die Theorie

Gerald, Du wirst mit den Strahlen recht haben, es bedarf meiner weiteren Denke wie ich zukünftig vorgehen werde.

gerade ist meine nächste Ökobeutelieferung gekommen... muss erstmal auspacken gehen....
herzlich
claudia
liebe Grüße Claudia
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